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Fotoaktion: Gesicht zeigen für das Ehrenamt!

Menschen in Diakonie und Kirche engagieren sich vor allem ehrenamtlich

(16.05.2012) 

„Gesicht zeigen für das Ehrenamt!“ – unter diesem Motto startet das Onlineportal gemeindemenschen.de eine Fotoaktion und sucht dafür Menschen, die sich ehrenamtlich in Kirche und Diakonie engagieren. Ihre Gesichter und Geschichten rund ums Ehrenamt sollen auf www.gemeindemenschen.de veröffentlicht werden. Teilnehmende beantworten unter anderem die Frage, was ihnen ihr freiwilliges Engagement persönlich bedeutet. Mit dieser Aktion will das Team von gemeindemenschen.de zeigen, wie wichtig und vielfältig das ehrenamtliche Engagement in Kirche und Diakonie ist. Interessierte finden weitere Informationen über die Fotoaktion mit einem Klick auf das Bild links.

gemeindemenschen.de ist das neue Portal für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie, getragen vom Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland. Ab Herbst 2012 unterstützt es Ehrenamtliche mit Wissen und Beratung. Schon jetzt können sie auf blog.gemeindemenschen.de mitgestalten, wie das Portal einmal aussehen soll. Sie können über ihre Themen diskutieren, Artikel und Arbeitshilfen kommentieren, an Umfragen teilnehmen und sich über den Fortschritt des Portals informieren.

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Aktionstag der Frauenhilfe

Aktionstag der Frauenhilfe beschäftigt sich mit dem Lutherthema 2012

(15.05.2012) 

Aktionstag der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland (EFHiR) am Mittwoch, 30. Mai: In vielen Frauenhilfe-Gruppen der rheinischen Landeskirche wird an diesem Tag ein Frauenhilfe-Nachmittag, ein Abend oder ein ganzer Tag veranstaltet. Regionale Vorbereitungstagungen bestimmten als Tagesthema „Reformation und Musik". Die Verbindung zur Lutherdekade (2008-2017) mit diesem Thema ist gewollt.











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Ich bin dann mal weg: Himmelfahrt

Der Himmelfahrtsgottesdienst findet im Naturforum Bislicher Insel in Xanten statt.

(14.05.2012) 

Der Himmelfahrtsgottesdienst des Evangelischen Kirchenkreises Kleve findet am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 17. Mai ab 11 Uhr im Naturforum Bislicher Insel in Xanten statt. "Ich bin dann mal weg, von der Kraft der Abwesenheit" lautet der Titel des Gottesdienstes, zu dem alle Gemeindeglieder des Kirchenkreises und andere Interessierte herzlich eingeladen sind. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit eines Imbisses.










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Gottesdienste im Kirchenkreis

(10.05.2012) 

Gottesdienste 07.05. - 13.05.2012

Gottesdienste 14.05. - 20.05.2012

Gottesdienste am Pfingstsonntag

Gottesdienste am Pfingstmontag

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Altar weicht für Salz und Stein

In der evangelischen Kirche Xanten ist das Kunstobjekt von Christoph Willmsen-Wiegmann vom 5. Mai bis zum 1. Juli zu sehen

(02.05.2012) 

Ein Interview mit dem Künstler und Bildhauer Christoph Willmsen-Wiegmann aus Kalkar, die Fragen stellte Presbyterin Brigitte Messerschmidt.

Ein Musiker sagte einmal: „Steine sind gefrorene Töne.“ Und dann machte er Steinmusik. Sie arbeiten mit Stein. Was sind Steine für Sie?

Für mich sind Steine nicht gefroren, sondern immer lebendig und Sinnbilder des Menschen. Sie zeigen Symbole, Zeichen, Chiffren, Ideen, Bilder und schriftartige Formen. Der Stein ist ein Speicher für die Geschichte der Erdkruste. Steine, mit denen ich arbeite, sind weit über 200 Millionen Jahre alt. Stein ist auch Zeugnis der Kulturgeschichte. Europa ist z.B. beeinflusst worden durch den weißen Stein Griechenlands, oder nehmen Sie die biblische Geschichte von Jakob, der den Stein aufrichtet, von der Waagerechten in die Senkrechte und mit Öl salbt. Mein Bezug zum Stein als Speicher der Geschichte hat auch sehr viel damit zu tun, dass ich 1977 in Xanten ein einjähriges Archäologiepraktikum gemacht habe. Hier und auf den zahlreichen späteren Reisen zu den Steinbrüchen Europas, habe ich begreifen gelernt, dass Stadtgründungen immer auch etwas mit Steinsetzungen zu tun haben. Das war für mich wie ein Quellgrund, mich als Bildhauer mit dem Stein intensiv zu beschäftigen. Nach Wanderschaft, Ausbildung und Studium bin ich zurückzukommen zum Niederrhein und habe angefangen, auf der Erd-Scholle Steine in die Landschaft zu setzen.

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 5. Mai 2012 um 16 Uhr sind alle Interessierten herzlich in die evangelische Kirche Xanten, Kurfürstenstraße 1, eingeladen. Es begrüßt Pfarrerin Ulrike Dahlhaus, zur Einführung spricht Diethelm Röhnisch vom Niederrheinschen Kunstverein.

Die weiteren Öffnungszeiten der Kirche:
Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So 11 – 13 Uhr

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Der kleine Prinz in Kalkar

(02.05.2012) 

Liest den Kleinen Prinzen in der evangelischen Kirche Kalkar: Carlo Steimel

Am kommenden Freitag, 4. Mai, liest Mundwerker Carlo Steimel aus dem „Kleinen Prinzen“ von Antoine Saint-Exúpery, Beginn ist um 18 Uhr. Dazwischen spielt an der Orgel Konzertorganist Peter Nowitzki Stücke des jungen Wolfgang Amadeus Mozart.

Für Rezitator Steimel aus Marienthal bei Wesel ist der kleine Prinz ein häufig verkanntes Werk und würde oft als Wellness-Kultur verkauft. „Es ist eher eine Botschaft der Mitmenschlichkeit, die dieses Werk ausmacht“, so der geübte Vorleser mit der voluminösen Stimme. Der gelernte Industriekaufmann sattelte einst noch einmal um und studierte Gesang. Bereits seit einigen Jahren zieht er mit dem „Kleinen Prinzen“ umher, immer noch fasziniert von der innewohnenden Unschuld und Unbefangenheit des Werkes. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

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Bei Licht besehen

Künstlerin Walburga Schild-Griesbeck stellt ihre Werke vom 30. Mai bis 6. September in der evangelischen Kirche Büderich aus.

(30.04.2012) 

„Bei Licht besehen“ heißt eine Ausstellung von Walburga Schild-Griesbeck, die vom 6. Mai bis zum 30. September 2012 in der Evangelischen Kirche Büderich im Rahmen der Kultur- und Kunstreihe Kleinod zu sehen ist.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 6. Mai 2012 um 17:00 Uhr mit musikalischen Beiträgen des Folk-Ensembles der Musikschule Voerde e.V. unter der Leitung von Martina Reimann. Gabriele Scholz aus Dinslaken wird in die Werke einführen.

Die Ausstellung widmet sich dem Bereich minimaler, monochromer und abstrakter Ausdrucksformen der Malerei. Die Farben, Licht und Schatten variieren leise und kontemplativ und entwickeln so eine eigene poetische Kraft. „Meine Malerei“, sagt die Künstlerin, „ ist nicht an naturalistischer Abbildung von Wirklichkeit interessiert, sondern begreift und untersucht Farben, Formen und malerische Gesten als eigenständige ästhetische Bilder im Spiel von Licht und Raum.“ Insbesondere das Wechselspiel der Farben mit der klaren Architektur der vom preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel gebauten Büdericher Kirche führt zu einem beeindruckenden Raumerlebnis. Der Titel der Ausstellung „Bei Licht besehen“ deutet auf die Veränderung von Farben hin, die sich durch den über Tag veränderten Lichteinfall in der Kirche ergeben wird.

Die Ausstellung ist zu den Gottesdienstzeiten sowie sonntags von 14 bis 16:30 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Tel. (02803) 1007 oder 8190. Der Eintritt ist frei. Um eine Kollekte wird gebeten.

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"Drewermann: Entscheidend ist..."

Vor voll besetzten Kirchenbänken redete Eugen Drewermann in Kalkar

(25.04.2012) 

„Videoübertragung hier“ kündigte ein Schild im Fenster an. Der Vortrag von Eugen Drewermann in der evangelischen Kirche Kalkar zog am Dienstag so viele Menschen an, dass er auch im Gemeindesaal auf Leinwand übertragen wurde. „Wege zur Menschlichkeit“ lautete Drewermanns Thema, das er im Laufe des Abends mehrmals auf ein Ziel herunterbrach: „Entscheidend ist, wie wir anderen Menschen helfen.“ Das bezog er auch auf Attentäter wie Anders Breivik oder Hartz IV-Empfänger. Vorhaltungen wie „jeder ist des eigenen Glückes Schmied“, würden Arbeitslosen nicht helfen.

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Evangelische Bücherei aufgefrischt

Es gibt nicht mehr viele aber Pfalzdorf hat eine: eine Evangelische öffentliche Bücherei

(24.04.2012) 

Die Evangelische öffentliche Gemeindebücherei in Pfalzdorf im Pfälzerheim kann sich sehen lassen: Das ehrenamtliche Team der Gemeindebücherei hat die Räumlichkeiten aufgefrischt die nun im neuen Look erstrahlen. So wurden tagelang viele „alte Schinken“ aussortiert, um Platz für Neues zu schaffen. Der Kinder- und Jugendbuchbereich hat nun viel mehr Platz und für die Krimis wurde ein gemütlicher Schmöker-Bereich geschaffen. Zukünftig werden auch CD’s mit ins Angebot aufgenommen, sagte Martina Hafner, neue Leiterin des Bücherei-Teams. „Wir bemühen uns, den Buchbestand aktuell zu halten und interessant zu präsentieren“, erklärt sie das Ziel. Und na klar: „Überzeugen Sie sich am besten selbst von der neuen Gestaltung der Bücherei.“ Viele Aktionen werden im Laufe des Jahres vom Bücherei-Team angeboten. Zu einem festen Bestandteil gehören die Spiel- und Spaßnachmittage für Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren. In geselliger Runde darf nach Herzenslust gebastelt, gesungen und gelesen werden. Natürlich hat das Bücherei-Café an diesen Nachmittagen geöffnet. Bei einer Tasse Kaffee und leckerem selbstgebackenen Kuchen lässt es sich so richtig nach Herzenslust schmökern.
Zum Programm gehören auch die abendlichen Treffen zum Buchgespräch. Dann wird über alles Neue in der Bücherei geplaudert oder Menschen stellen einfach mal ihre Lieblingsbücher vor. Die Termine zu diesen Veranstaltungen werden über Plakate und Presse bekannt geben. Das Team der Bücherei weist jetzt schon auf den „Tag der offenen Tür“ am 28. Oktober hin. Mehr zum Bücherei-Führerschein unter Mehr...

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30 Jahre Telefonseelsorge Niederrhein/Westmünsterland

Vizepräses Petra Bosse-Huper predigte im Weseler Willibrordi-Dom

(22.04.2012) 

(ekir) Die Bedeutung der Telefonseelsorge für die Menschen hat Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, am Sonntag im Willibrordi-Dom zu Wesel unterstrichen: „Dass jemand da ist und den Menschen mit offenen Ohren und Herzen zuhört, das ist das Geschenk, das die ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitenden der Telefonseelsorge Niederrhein/Westmünsterland seit dreißig Jahren den Menschen in dieser Region machen“, sagte die Vizepräses beim Jubiläumsgottesdienst der regionalen Telefonseelsorge. Die Repräsentantin der rheinischen Kirche legte ein Jesus-Wort aus dem Johannes- Evangelium aus: „Jesus spricht: ,Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben.’“ (Joh. 10, 11.27.28). „Sie hören meine Stimme und ich kenne sie“ sei ihr aus diesem Abschnitt besonders wichtig, machte Bosse-Huber deutlich: „Das bedeutet, dass Jesus als der gute Hirte Menschen ruft und anspricht. Er ruft und spricht sie an, weil er sie kennt, weil er weiß, dass sie ihn brauchen, und weil er Gemeinschaft mit ihnen möchte. In der Telefonseelsorge geschieht etwas von dieser Verheißung. Nicht immer, aber immer wieder wird sie wahr für die Menschen an beiden Enden der Leitung. Nicht jede ehrenamtlich Mitarbeitende würde von sich sagen: Ich bin von Christus zu diesem Dienst berufen. Nicht jeder Anrufer würde nach einem gelungenen Gespräch sagen: Hier hat Gott zu mir gesprochen.“ Aber die Telefonseelsorge geschehe als christliche Seelsorge genau im Lichte dieser Verheißung: „Dass Christus es ist, der uns ruft und der uns kennt. Dass in meiner Dunkelheit, in meiner Verzweiflung und meinem Selbsthass dieser Ruf so beharrlich zu hören ist, dass ich eines Tages Hilfe suche und mich an Menschen wende, die unter der Überschrift Telefonseelsorge an Stelle dieses guten Hirten stehen, der keinen verloren gibt und sich über jedes wiedergefundene Schaf unendlich freut“, so Vizepräses Petra-Bosse-Huber.

Die Predigt von Petra Bosse-Huber im Wortlaut finden Sie unter Mehr

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Schneider: Innehalten tut der Gesellschaft gut

Ein Interview mit Präses Nikolaus Schneider

(03.04.2012) 

Frankfurt am Main (Barbara Schneider, epd)

Die Feiertagsgesetze in den einzelnen Bundesländern dienen nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, dem Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft. Dass der Karfreitag durch gesetzliche Regelungen wie das Tanzverbot geschützt werde, sei zudem "Ausdruck der Verwurzelung unseres kulturellen Erbes im Christentum", sagte der Rheinische Präses in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

epd: Wie schon im vergangenen Jahr sind auch 2012 in Hessen wieder Proteste gegen ein Tanzverbot am Karfreitag angekündigt worden. Wie beurteilen Sie das?

Nikolaus Schneider: Der Tanz-Flashmob in Frankfurt im vergangenen Jahr ist von vielen Menschen als unangemessen und verletzend empfunden worden. Der Karfreitag ist einer der höchsten Feiertage der Christenheit. Ohne Karfreitag kann es kein Ostern geben. Ohne Kreuz und Auferstehung Jesu Christi gäbe es keine christliche Kirche. Christen glauben: die absolute Macht des Todes ist gebrochen, weil Jesus Christus am Karfreitag für uns gestorben ist. Karfreitag zeigt: Leiden, Sterben und Tod stehen nicht im Gegensatz zu einem sinnerfüllten Leben. Sie sind nicht Zeichen der Gottesferne und müssen nicht verdrängt werden. Der Tod bedeutet nicht: alles Leben ist vergeblich. Deshalb ist für Christen der Karfreitag ein Tag des stillen und dankbaren Gedenkens. Dass dieser Tag für alle Bürger auch durch gesetzliche Regelungen wie das Tanzverbot geschützt wird, ist Ausdruck der Verwurzelung unseres kulturellen Erbes im Christentum.

Am Karfreitag predigt Nikolaus Schneider im Weseler Willibrordi-Dom, Beginn des Gottesdienstes ist um 11 Uhr. Der Abendmahls-Gottesdienst wird mitgestaltet von der Dom-Kantorei.

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Menschenkette gegen die Schließung

Einige tausend Gocher Bürger wollen die Schließung ihres Wilhelm-Anton-Hospitals verhindern.

(31.03.2012) 

Die Menschenkette an der Kreuzung Arnold-Janssen-Kirche/Vossheider Straße

"Es sind noch 50 Meter", sagte eine Ordnungskraft kurz vor 12 Uhr, dann haben wir es geschafft!" Quer durch die Gocher Innenstadt bis zum Wilhelm-Anton-Hospital lief die Kette und die Menschen hielten sich nicht nur in einer Reihe an der Hand. Groß war also die Resonanz bei der Protestaktion, zu der die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Gocher Land (ACK) aufgerufen hatte. Auch Vereine und Institutionen machten gerne mit. Um Punkt 12 Uhr klatschten alle Teilnehmenden für ihr Krankenhaus, es hätte auch als ironisch gemeinte Beifallsbekundung für die seit Wochen hitzige Diskussion um die unsichere Zukunft des Gocher Krankenhauses durchgehen können. Es geht nicht nur um den Standort in der 35.000 Einwohner zählenden Stadt, sondern auch um 432 Beschäftigte des Krankenhauses plus Zulieferbetriebe der Umgebung. "Eine Stadt wie Goch braucht ein Krankenhaus", hörte man hier und da entschlossen. Ob der Protest etwas gebracht hat, wird die Zukunft zeigen, zumindest eine Bestandszusage "für die nächsten Jahre" hat es am Wochenende gegeben.

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Ein Gemeindeleben im Schukarton

Die Kirchengemeinde Kerken feierte ihren 50. Geburtstag

(30.03.2012) 

Der Kirchchor passt in einen Schukarton

Wie feiert man Geburtstag? Man lädt ganz viele Gäste ein. Das gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Kirchengemeinden. Ihren 50. Geburtstag feierte die Evangelische Kirchengemeinde Kerken am Sonntag mit vielen Gemeindegliedern und Gästen. Auf den Tag genau, am 1. April 1962 wurde die Kirchengemeinde laut Amtsblatt errichtet. Im Vergleich zu anderen Kirchengemeinden ein junger Hüpfer, verstanden es die Kerkener als Zuzugsgemeinde nach dem 2. Weltkrieg bis heute die unterschiedlichen evangelischen Glaubenskonfessionen an einen Altar zu bekommen. Den Geburtstagsgottesdienst mit anschließendem Mitarbeitendendank wollten sich viele Kerkener nicht entgehen lassen. Sogar eine selbstgebackene Torte nebst Geburtstagskerze zierte den Tisch des Herrn. Die Evangelische Kirchengemeinde Kerken ist nicht nur jung, sondern auch sehr lebendig. Das zeigten die von Gemeindegruppen gestalteten Schuhkartons. Jede Gruppe hatte sich Gedanken gemacht und keine Mühen gescheut, das Gruppenleben bildlich oder figürlich darzustellen. Auf zwei Regalen präsentierten sich: die Evangelische Stiftung Kerken, der Bau- und Finanzausschuss der Kirchengemeinde, die Gitarrengruppe und die Frauenhilfe, der Kirchenchor, der Diakonieausschuss und Lilli Kirchenmaus aus dem Kindergottesdienst, die Mitarbeitenden, die Konfibetreuer sowie die Krabbelkiste, das Erzählcafé, Frauentreff und nicht zuletzt „Kluge Kerkener Konfis Kochen.“ Während der Predigt erinnerte Pfarrer Pleines an die Glocken und ihre Inschriften. Anfangs durften die Protestanten bei den Katholiken unterkommen, bis eigene Kirchenräume erworben wurden. Dort, in Aldekerk und Nieukerk, stehen nun die beiden Glockentürme mit je zwei Glocken. Sie klingen als hörbare Heimatbestimmung der Protestanten in Kerken und laden zum Gottesdienst ein. Dafür sorgte auch die Frauenhilfe mit einer Haussammlung, welche einst eine Summe von 10.000 D-Mark und somit eine Glocke erbrachte. Noch viel mehr solcher historischen Geschichten bietet die Jubiläumsbroschüre, die ein Redaktionskreis innerhalb von 18 Monaten zusammengetragen hat. Sie ist in der Gemeinde für fünf Euro erhältlich.

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Krächzen, Piepsen, Poltern: Der Stimme Raum geben

Nicola Rosen zeigte den Kursteilnehmern, wie sie an ihrer Stimme arbeiten können

(22.03.2012) 

Wir haben sie einfach nicht unter Kontrolle. Meistens dann, wenn wir sie am nötigsten brauchen, versagt unsere Stimme. Den berühmten Frosch im Hals kennt wohl jeder. Unter schweißnassen Händen während einer Rede leiden auch viele Menschen, selbst wenn sie häufiger vor größeren Gruppen sprechen. Ganz konkret berichteten die Teilnehmenden eines Stimmseminars im Kirchenkreis, was ihnen an ihrer Stimme nicht gefällt: „In Stresssituationen werde ich piepsig“, meinte eine Teilnehmerin. Eine andere hatte Angst, zu laut zu werden. Oder: „Ich verliere vor Gruppen schon mal den Faden.“
Das Problem mit der Stimme ist komplex, wie das Seminar mit dem Titel: „Der Stimme Raum geben“ am Samstag zeigte. Die Stimme selbst kann gar nichts dafür. Sie ist das Produkt eines Körpers, der unsere Emotion unverkennbar abbildet und in Stresssituationen dicht macht.

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Ausstellung Kinderbibeln in Kleve

Die Auswahl ist vielfältig, welche Bibel ist die richtige?

(20.03.2012) 

Die Auswahl an Bibeln für Kinder und Jugendliche ist unübersehbar groß - welche Bibel ist empfehlenswert? Immer wieder fragen das Eltern und Großeltern, Paten und Lehrerinnen. Die Evangelische Kirchengemeinde Kleve lädt gemeinsam mit ihrer Kindertagesstätte herzlich zu einer hilfreichen und sehenswerten Ausstellung des pfälzischen Bibelwerks zum Thema "Kinderbibel: damals - heute - morgen" ein. Ausstellungstafeln zeigen die Geschichte der Bibeln für Kinder, beantworten die Frage: Was ist eine gute Kinderbibel? und zeigen Beispiele von Kreativprojekten zu biblischen Geschichten. Vom 10. bis zum 30. März ist diese Ausstellung in der Kleinen Kirche an der Böllenstege zu sehen, mittwochs von 15 bis 17.30 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr.

Ein Bibel-Erzähl-Nachmittag für Kinder findet am Freitag, 30. März, um 16 Uhr statt. Dann wird eine Jesusgeschichte mit anschaulichen Methoden für Kinder erlebbar und mit Zauberkreidebildern vertieft. Bibelerzählerin ist Christine Brall aus Issum, Beauftragte für Kindergottesdienst im Kirchenkreis. Eltern und andere Erwachsene dürfen von ihren Kindern mitgebracht werden. Für diesen kostenfreien Bibelnachmittag ist eine Anmeldung erforderlich unter 02821/453031 (Elisabeth Schell).

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50 Jahre EFFA - ein junger Geburtstag

Geburtstagslaune in Kleve und die Frage, wofür das EFFA steht.

(19.03.2012) 

Die Mitarbeitenden mit ihrem Jugendleiter Dieter Rapp blickten am Sonntag auf 50 Jahre EFFA

Was heute die Disco „Worldcenter“ ist, war früher das EFFA für uns“, so drückte es Manfred Lichtenberger, Presbyter und langjähriger Begleiter der Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Kleve, aus. Am Sonntag feierte das EFFA-Team mit vielen Gästen seinen 50. Geburtstag, auch wenn der rechnerisch schon ein Jahr zurückliegt. Den Festgottesdienst gestalteten die Jugendlichen natürlich mit, in ihm Gedanken an die Vergangenheit und ganz viele Wünschen für die Zukunft. Was bedeutet den Jugendlichen das EFFA? Die Jugendlichen trugen es selbst vor: eine starke Gemeinschaft, die offen ist für Neues und neue Menschen, Erfahrungen, die einen verändern, eine Art Ersatzfamilie, Zusammenhalt, Toleranz und Akzeptanz trotz unterschiedlicher Meinungen, eine Möglichkeit, Erfahrungen und Wissen zu teilen, Erfolge und Niederlagen zusammen auszuhalten.

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DLRG: Jugendliche lernen Rettung

Für den Erwerb der Jugendleiterkarte steht auch Erste-Hilfe auf dem Programm

(17.03.2012) 

Es kann eben auch mal gefährlich werden: Wer mit Kindern an Badeseen und Gewässern oder auch im Schwimmbad unterwegs ist, muss als Verantwortlicher Menschen retten können. Verschiedene Griff- und Abschlepptechniken erlernten Jugendmitarbeitende aus dem Kirchenkreis beim Erste-Hilfe- und DLRG-Kursus des kreiskirchlichen Jugendreferats in Kooperation mit der DLRG Goch.

Dass das Abschleppen von Personen im Wasser mit Kleidung ziemlich anstrengend sein kann, merkten die Teilnehmenden aus verschiedenen Kirchengemeinden im Freizeitbad „GochNess“ relativ schnell. Gerhard Martens von der DLRG-Gruppe in Goch zeigte Grifftechniken, bei denen möglichst wenig Kraftaufwand nötig ist. Andere Griffe helfen, wenn in Not geratenen Personen bei Panikattacken um sich schlagen. Die stabile Seitenlage gehörte natürlich genauso zur Schulung, wie das Erlernen des richtigen Verbandes bei unterschiedlichen Verwundungen. Adrenalintreibender Höhepunkt beim Erste-Hilfekurs war die RUND-Gruppe, die Realistische Unfall- und Notfalldarstellung an lebenden Objekten. Die DLRG-Gruppe Goch inszenierte einige Situationen, wie sie den Jugendmitarbeitenden hoffentlich nie begegnen.

Die Erste-Hilfe Schulung bildete für die meisten Teilnehmenden den Abschluss der Unterrichtseinheiten zur Jugendleiterkarte, die 40 Stunden pädagogischer Ausbildung und 16 Stunden Erste-Hilfe Kurs vorschreibt. Insgesamt konnten am vergangenen Samstag vier silberne und sieben bronzene DLRG-Rettungsabzeichen vergeben werden.

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Eine Glaubenswoche zum 50. Geburtstag in Kerken

(13.03.2012) 

Außen, innen, zusammen: Die evangelische Kirchen Aldekerk und Nieukerk

In diesem Jahr feiert die Evangelische Kirchengemeinde Kerken ihr 50-jähriges Bestehen. Eine Glaubenswoche, in der es um den Psalm 50 gehen soll, findet vom 22. bis 28. März statt. Viele Gruppen der Gemeinde haben Veranstaltungen für jede Altersgruppe vorbereitet. Zum Auftakt gestaltet der Kirchenchor einen musikalischen Abend zum "singen - lesen - mitmachen - zuhören", am Donnerstag, 22. März in der Quelle in Nieukerk. Am Freitag, dem 23. März findet ein Tauferinnerungsabend für Krabbel- und Kindergartenkinder sowie deren Eltern in der Kirche in Aldekerk um 17 Uhr statt (um Anmeldung wird gebeten). Der Kinderaktionstag in der evangelischen Kirche Nieukerk für Kinder im Grundschulalter am 24. März steht unter dem Motto: "Mir gehört die ganze Welt". Er beginnt um 9.30 Uhr und endet um 15.30 Uhr mit dem Abschlusstreffen für alle. Auch hier ist eine Anmeldung gewünscht, Kosten für das Mittagessen betragen zwei Euro. Der Sonntagsgottesdienst, in den Gedanken und Elemente aus den vorherigen Veranstaltungen einfließen, findet am Sonntag, 25. März um 10.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Aldekerk statt. In die Quelle in Nieukerk lädt ein am 26. März um 20 Uhr die ökumenische Frauengruppe "Frauen unter sich - aber mittendrin", zu einem besinnlichen Abend mit dem Thema "Alles hat seine Zeit".
"kommt - kommt und schweigt - kommt und schweigt nicht" ist das Thema des Nachmittags für Jugendliche am 27. März ab 17 Uhr in der Kirche in Aldekerk. Den Abschluss der Woche bildet ein Nachmittag für Senioren. Die Frauenhilfen Aldekerk und Nieukerk sowie die Mitarbeitenden des Erzählcafès laden ein, über das Thema "aufOPFERn" nachzudenken. Diese Veranstaltung findet am 28. März in der Quelle in Nieukerk statt. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es in der Kirchengemeinde.

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Seniorenreise führt nach Bad Rothenfelde

(08.03.2012) 

Noch bis Dienstag, 8. Mai können sich interessierte Senioren für die Fahrt des Evangelischen Kirchenkreises nach Bad Rothenfelde (8.-22. Juni 2012) anmelden. Ziel ist das Heilbad im sonnigen Süden des Osnabrücker Landes, die 15-tägige Reise wird vom Ehepaar Alois und Marianne Walterfang aus Goch begleitet. In Bad Rothenfelde bilden die längsten Gradierwerke Europas den Mittelpunkt des gepflegten Kurparks, in dem vielfältige kulturelle Veranstaltungen angeboten werden und zurzeit ein Kunsthandwerkermarkt entsteht. Während des Aufenthaltes findet dort auch der traditionelle Salzmarkt statt. Im Konzertgarten bieten tägliche Musikangebote Entspannung und Unterhaltung. Das familiär geführte Hotel „Haus Wernemann“ liegt zentral am Kurgarten, so dass alles fußläufig bequem zu erreichen ist. Weitere Informationen zur Reise und der Unterkunft sind beim Evangelischen Kirchenkreis Kleve unter der Rufnummer 02823 9444-36 erhältlich.

Nur noch ein Doppelzimmer hat der Kirchenkreis für die Studienreise nach Südtirol/Italien (28. April bis 7. Mai 2012) zu vergeben.

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"Wir sind wir" ein überzeugter Kirchmeister wird verabschiedet

Arnold Schridde hört nach 24 Jahren im Presbyterium auf

(06.03.2012) 

Kirchmeister Arnold Schridde und Nachfolgerin Birgit Pilgrim

Er hätte sich wahrlich auch für andere Dinge entscheiden können. In die Politik gehen oder ehrenamtlich für einen Sportverein aktiv werden, doch es kam anders. Sein Leben lang war und ist Arnold Schridde für die Evangelische Kirche aktiv. Früh angefangen als Begleiter von Jugendfreizeiten hat er in den vergangenen 24 Jahren über die Finanzen der Evangelischen Kirchengemeinde Goch gewacht. Nun, mit Einführung des neuen Presbyteriums am kommenden Sonntag, scheidet der Kirchmeister neben anderen aus dem Presbyterium aus. Er ist aktiv aus Überzeugung, könnte man wohl sagen. Es ist Schridde anzumerken, dass er seine Sache ernst nimmt, dazu gehören auch Streitgespräche mit den Pfarrern. Denn er ist es, der schon mal „nein“ sagen muss. „Wir pflegen hier ein gutes Miteinander“, findet der 67-jährige Maschinenbauingenieur. Auch nach Meinungsverschiedenheiten blieben keine Spannungen über. „Wenn man sich in einer Kirchengemeinde nicht die Meinung sagen kann, wo dann“, fragt er. Darüberhinaus sind ihm aktuelle Reformbestrebungen der Landeskirche, mehr Entscheidungen der Kirchengemeinden auf andere Ebenen zu verlagern, ein Dorn im Auge: „Wir sind wir“, das machte er auch während einer Landesynode deutlich. Gefreut hat ihn, dass zu den Feierlichkeiten der Generalsynode in Duisburg wie vor 400 Jahren auch Gocher Presbyter geladen waren.

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chrismon: Abstimmen für Büderich und Kevelaer

Das Monatsmagazin chrismon sucht Projekte in Gemeinden und lobt 10.000 Euro an Preisgeldern aus.

(05.03.2012) 

Kirchengemeinden sind Orte des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe – und damit sind sie Räume der Gemeinschaft, in denen großartige Dinge bewegt werden. Leistungen, auf die Sie stolz sein können: die Kirchenrenovierung in Eigenregie, Gemeinde- und Sozialarbeit für Jung und Alt, regionale Kulturprojekte oder ausgefallene Themenwochen. Alle Kirchengemeinden, die der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehören, können mitmachen unter www.chrismon.de

Abstimmen für Büderich: www.chrismon.de

Abstimmen für Kevelaer: www.chrismon.de

Abstimmen ist pro Computer einmal am Tag möglich.


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Bach auf der Gitarre

Gitarrenvirtuose Zalewski in Moyland zu Gast

(28.02.2012) 

von Barbara Purschke-Heinz

Etwa 90 Musikliebhaberinnen und -liebhaber fanden am Sonntag den Weg in die Schlosskirche zu Moyland. Sie konnten sich davon überzeugen, dass Werke von Johann Sebastian Bach einfach wundervoll auf der Gitarre klingen. Reinhard Zalewski, dessen Hauptschwerpunkt seiner Konzerttätigkeit das sogenannte Lautenwerk Bachs ist, führte seine Zuhörer meisterhaft und technisch einwandfrei durch Suiten und Fugen aus dem Spätwerk des Komponisten. Kerzenlicht und Rosen sowie verständliche Erläuterungen zum Werk rundeten den musikalischen Vortrag ab. „In der Tat Musikgenuss pur“, fand Barbara Purschke-Heinz, Vorsitzende des Fördervereins Schlosskirche Moyland, nachher. Die meisten Zuhörer hatten ihre Augen geschlossenen, schwangen leicht im Rhythmus mit und schienen ganz in der Musik aufzugehen. Der Förderverein Schlosskirche bedankt sich herzlich bei seinen Gästen, deren Spenden dem Erhalt und der Förderung der Schlosskirche als Ort der Begegnung und als Raum für kulturelle Veranstaltungen dienen.

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Weltgebetstag am Freitag: Malaysia

Beim Weltgebetstag steht das südostasiatische Land Malaysia im Mittelpunkt.

(27.02.2012) 

Das offizielle Weltgebetstag-Plakat 2012

Von Frauen - nicht nur für Frauen: Der Weltgebetstag rückt in jedem Jahr ein besonderes Land in den Fokus. Frauen gestalten den Gottesdienst nach Vorlagen aus dem betreffeden Land. Es erklingen malayische Texte und Lieder, während des Gottesdienstes wird über Land und Leute mehr verraten. Im Evangelischen Kirchenkreis Kleve feiern ebenfalls zahlreiche Gemeinden den Weltgebetstag, für die genauen Orte und Zeiten sehen Sie bitte auch die Gottesdienstzeiten unter Aktuelles nach.


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„Keep on walking“ erstes Abschlusskonzert

Gospelbegeisterung pur und ein persönlicher Abschied

(27.02.2012) 

Die meisten Menschen in der Westkirche waren fröhlich gestimmt. Sie ließen sich mitreißen von den schönen mehrstimmigen Melodien, den vorantreibenden Rhythmen und dem kraftvollen Gesang aus 102 am Wochenende trainierten Stimmen. Für einen jedoch war es voraussichtlich der letzte Workshop: Vladimir Tscherkaschenin, langjähriger Gitarrist des Workshops, zieht noch in diesem Jahr nach Russland. Spürbar waren in seinem selbst geschriebenen Lied „Leaving“ der Abschiedsschmerz und das Gefühl, trotzdem das Richtige zu tun. Von seiner Gesangslehrerin Meldrum Hunt und dem Großchor begleitet, lauschte das Publikum atemlos den leisen Gitarrenklängen des Pfalzdorfers. Langer Applaus dankte dem 18-Jährigen für dessen persönliche Darbietung.

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In Büderich Jugendchor gegründet

Raphael Angenendt sucht junge Sängerinnen und Sänger.

(27.02.2012) 

Die Evangelische Kirchengemeinde Büderich hat einen Jugendchor gegründet. Geleitet wird er von dem 20jährigen Kirchenmusiker Raphael Angenendt. Er sucht junge Menschen die gerne singen, Musik toll finden aber bisher noch keine Gleichgesinnten gefunden haben. "Dann ist unser Jugendchor genau das Richtige", wirbt die Kirchengemeinde. Manche fänden traditionelle Chormusik langweilig und öde. Doch das muss nicht sein! Jugendchorleiter Raphael Angenendt ist selber erst 20 Jahre jung und macht seit seinem siebten Lebensjahr Musik. Er weiß, dass in der Kirche nicht nur alte Choräle , sondern auch Stücke im „Pop-Stil“ oder auch Gospels gesungen werden können. Im neuen Jugendchor soll das gesungen werden, was Jugendlichen Spaß macht. „Ich möchte moderne Kirchenlieder singen - gerne auch mehrstimmig. Wir proben Songs, die wir bei vielen Anlässen singen können." Dazu braucht er viele Mitstreiter, die mindestens 12 Jahre alt sein sollten. Kontakt per E-Mail: angenendt @ evkbg.de, oder komm einfach vorbei.

Geprobt wird montags von 18:30 bis 19:30 Uhr im Adolph-Clarenbach-Haus, Pastor-Wolf-Str. 41, 46487 Wesel-Büderich.

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Ausstellung: Kreuzzeichen und Lichtstein

Kreuze und Kreuzungen haben eine besondere Symbolik

(23.02.2012) 

Foto: Christoph Wilmsen-Wiegmann mit dem Arbeitskreis Kirche und Kunst

Nun haben sie doch eines, besser gesagt, gleich mehrere Kreuze in der Kirche: Die Evangelische Kirchengemeinde Goch präsentiert mit dem Bildhauer Christoph Wilmsen-Wiegmann bis zum 15. April die Ausstellung „Kreuzzeichen und Lichtstein“. Direkt im Eingangsbereich der Kirche hängen 40 Bilder, die Kreuze, Kreuzungen mal direkt, mal versteckt darstellen. Diese Fotos entstammen dem reichhaltigen Fotofundus des Künstlers, den er in den vergangenen Jahrzehnten auf Reisen im In- und Ausland aufgebaut hat. Die Ausstellung Im Kirchraum festigen zunächst sieben farbige Kreuze auf Leinwand die Aufmerksamkeit, bevor der Blick die sieben kleinen, ebenfalls unterschiedlich farbigen Steinsäulen wahrnimmt. Danach bemerkt das Auge schließlich eine große Steinsäule in der Nähe des Altartischs. Sie fällt gegen den hellen Kirchstein zwar am wenigsten auf, an ihr fasziniert jedoch ein kleines Lichtloch, das bei einfallendem Sonnenlicht besonders fokussiert. Die Säule stammt aus Griechenland, ein Lieblingsstück des 55-jährigen Künstlers aus Kalkar.

Der Künstler sagt selbst...

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Mit dem Kirchenkreis nach Südtirol

Die Studienreise des Kirchenkreises bereist in diesem Jahr viele italienische Traumstädte

(22.02.2012) 

Vendig ist eine der Städte auf dem Programm.

Der Evangelische Kirchenkreis Kleve bietet in diesem Jahr eine Studienreise nach Südtirol an. Die Fahrt von Samstag, 28. April bis Montag, 7 Mai 2012 hält zahlreiche Besuche italienischer Traumstädte bereit. Vom 3-Sterne-Hotel in Leifers, in der Nähe von Bozen gelegen, geht es unter anderem nach: Meran, Brixen, Bardolino, Verona, Venedig sowie zum Gardasee und Schloss Trauttmannsdorff. Für den Kirchenkreis begleitet Johanna Dercks die Gruppe, vieles ist in Gemeinschaft möglich, es besteht allerdings keine Verpflichtung dazu. Die Gruppe ist offen für Menschen jeden Alters, auch Alleinstehende sind herzlich willkommen. Preise und Anmeldemodalitäten für die Einzel- und Doppelzimmer sind hier unter Aktuelles/Freizeit und Reise abrufbar, oder telefonisch unter 02823 9444-36 erhältlich.

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Gospel in Pfalzdorf: "Keep on walking"

Zum 9. Mal versammeln sich Freunde der Gospelmusik zum Probenwochenende in Pfalzdorf

(20.02.2012) 

Der 9.Pfalzdorfer Gospelworkshop findet am kommenden Wochenende, Freitag, 24. Februar bis Sonntag, 26.Februar statt. Das Motto „Keep on walking” gilt es musikalisch umzusetzen. Die 100 Workshopteilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen Noten und Texte bereits zugeschickt, am Wochenende steht der Feinschliff an. Unter der bewährten Leitung von Axel-Christian Schullz und Solistin Miriam Schäfer wollen die Gospelfreunde aus dem gesamten Kirchenkreis Songtexte und Inhalte in der Musik hörbar machen - und das ist Arbeit, die allerdings Spaß macht.

Das 1. Konzert wird aufgeführt am:
Sonntag, 26.Februar um 19 Uhr
in der Westkirche in Goch-Pfalzdorf

das 2.Konzert am:
Samstag, 10. März, um 19 Uhr
auch in der Westkirche in Goch-Pfalzdorf

Eintrittskarten für beide Konzerte gibt es im Gemeindebüro (Vorverkauf 5 Euro) oder an der Abendkasse für 8 Euro. Vorbestellungen, vor allem für kostenfreie Kinderkarten (bis 12 Jahren), bitte per E-Mail: birgit.solberg@gmx.de

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Prinzenpaar bei der Diakonie

Mit dem Prinz schunkelt es sich doch gleich besser

(16.02.2012) 

Das „Fliegerlied“ und andere Schunkellieder brachten die Tagespflegegäste mit ihren Angehörigen so richtig in karnevalistische Schunkellaune. Auch das Gocher Prinzenpaar fand, dass die Senioren „ja noch richtig fit sind.“ Das Gocher Prinzenpaar, Aki I. und Mareike I., besuchte mit Gefolge die Tagespflege der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Und das in dieser Woche gleich zwei Mal. Sie brachten nicht nur gute Laune, sondern auch den Fanfarenzug aus Pfalzdorf und die Mäuschen des Kolping Karneval mit. Zu flotten Rhythmen tanzten die 4-9-jährigen Mädchen inmitten der Tagespflegegäste. „What a feeling“, so oder ähnlich erging es auch den Diakoniemitarbeiterinnen „Mama“ Margot Wessels und Rebecca Kösters. Sie bekamen den Jahresorden des Gocher Prinzenpaares und wurden natürlich rechts und links „jebüzzt“. „Sie kümmern sich hier jeden Tag wirklich sehr gut um die Gäste“, lobte Prinz Aki die beiden Ausgezeichneten. Für gute Stimmung sorgte auch Bruno Barz am Akkordeon zwischen den Programmpunkten, die Rebecca Kösters moderierte.

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Partnerschaft – Gottesdienste im Kirchenkreis

In einigen Gemeinden erklingen in diesen Tagen indonesische Lieder

(13.02.2012) 

Seit 2008 gibt es ihn – den Partnerschaftsgottesdienst in den Kirchenkreisen Silindung und Kleve. Rund um den Septuagesimä-Sonntag erinnern, denken und beten Menschen für die Partner hier und dort. So auch in Büderich am vergangenen Sonntag. Schon vor dem Gottesdienst erklang „puji tuhan“ von der Empore, der Kinderchor übte den indonesischen Text mit der Orgel. Die Musik ist wohl eine der einfachen Möglichkeiten, sich auszutauschen und etwas miteinander zu teilen. So waren viele der abgedruckten Gemeindelieder mit indonesischen Textstrophen gespickt.

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Kirchenrat Nikodemus in Kleve

Integration geht uns alle an

(07.02.2012) 

Zur Veranstaltung sind Anmeldungen erbeten, mit einem Klick öffnet sich der Flyer

"Integration geht uns alle an - Gleichberechtigt miteinander leben" lautet das Thema des Zukunftdialogs, zu dem die Kreis-SPD am Dienstag, 14. Februar 2012, um 18.30 Uhr in die Stadthalle Kleve einlädt.
"Deutschland ist vielfältig und reich an Erfahrung im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sozialisationen", schreiben Dr. Barbara Hendricks (MdB) und Aydan Özoğuz (MdB) im Einleitungstext des Flyers. Integration gelingt, wo faire Chancen auf Teilhabe an der Gesellschaft, auf Bildung und Arbeit bestehen – und diese auch genutzt werden. Das ist keineswegs einfach zu erreichen, sondern erfordert kontinuierliche politische Arbeit und gesellschaftliche Überzeu-gungskraft. Wichtig ist, dass alle die Notwendigkeit erkennen, mitzumachen. Die SPD-Bundestagsfraktion will die Zukunft unseres Landes gestalten und mit ihrer Integrationspolitik Perspektiven eröffnen.









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Gemeinden haben gewählt

Die Ergebnisse der Wahlen zeigen: Die allgemeine Briefwahl steigert die Wahlbeteiligung.

(06.02.2012) 

Foto: Auszählung der Stimmen in Kevelaer

Bei den Presbyteriumswahlen am vergangenen Sonntag wählten die evangelischen Gemeindeglieder das Leitungsgremium ihrer Kirchengemeinde neu. Die Mehrheit der Gemeinden im Kirchenkreis, zwölf von 19 Gemeinden, wählte nicht, doch auch in den bereits vorher als gewählt geltenden Presbyterien sind einige neue Gesichter eingezogen. Die Wahlbeteiligung schwankte zwischen 7,3 Prozent in Xanten und 24,4 Prozent in Kervenheim, bei einem Durchschnitt von 12,3 Prozent. Generell ist die Beteiligung in Geldern und Kervenheim, welche die kompletten Wahlunterlagen direkt mitgeschickt hatten, höher gewesen, als in vergleichbaren Kirchengemeinden. Trotz oder aufgrund ihrer jungen Jahre wurden die beiden 18-jährigen Pascal Janssen (Kevelaer) und Janika Broeske (Weeze) gewählt. Die weiteren Wahlergebnisse:

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Mit 18 Presbyter

Pascal Janssen aus Kevelaer scheut die Arbeit nicht.

(06.02.2012) 

Die Wähler entschieden sich mehrheitlich für den jungen Winnekendonker

Schon seit einiger Zeit ist Pascal Janssen in der Teamer-Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Kevelaer aktiv, bereitet also mit rund 15 anderen einen Samstag-Konfiunterricht pro Monat vor. Bis ihn zwei Presbyter fragten, ob er sich seine Kandidatur nicht vorstellen könnte. Dafür hatte er sich ein paar Tage Bedenkzeit erbeten, dann aber zugesagt. Nun ist er in Kevelaer Presbyter, auch Janika Broeske (18) hat es in Weeze geschafft.
Mangelndes Engagement kann man dem 18-Jährigen aus Winnekendonk wohl nicht vorhalten, ist er doch gleichzeitig Stadtverbandsvorsitzender der Jungen Union in Kevelaer und Schriftführer im Evangelischen Arbeitskreis der Union. Er ist einer, der sich nach der Konfirmation nicht zurückgezogen hat, sondern dabei geblieben ist. „Viele erleben den Konfiunterricht wirklich als Unterricht und sind zunächst froh, wenn sie die Zeit danach wieder als Freizeit zurückgewinnen“, meint er dazu. Der Teamer-Treff ist für alle Interessierten offen, dort werden kirchliche Themen wie Taufe und die Beschäftigung mit dem eigenen Leben, spielerisch und eben jugendgerecht aufbereitet.

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Begeisterte und begeisternde Gespräche bei Tisch

Rheinisches Frauenmahl in Kalkar

(03.02.2012) 

von Dr. Rose Wecker

„Das war ein wunderbarer Abend. Ich möchte auch beim nächsten Mal unbedingt wieder dabei sein, wenn Sie einladen.“ So war es von vielen der Teilnehmerinnen am Ende des Rheinischen Frauenmahls in Kalkar zu hören. 60 Frauen hatten sich an diesem Abend auf Einladung des Fachausschusses Frauenfragen im Evangelischen Kirchenkreis Kleve zusammengefunden zu einem Frauenmahl und damit zu Tischgesprächen in der Tradition der Reformation.

Fotostrecke 1

Fotostrecke 2

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Notfallseelsorge im Kreis nun online

Die Ökumenische Notfallseelsorge im Kreis Kleve präsentiert sich mit einer eigenen Seite

(02.02.2012) 

Unter www.notfallseelsorge-kleve.de ist die neue Internetseite zu erreichen. Sie bietet aktuelle Informationen und Hinweise auf Veranstaltungen, sie informiert über die Erreichbarkeit und Aufgaben der Notfallseelsorge im Kreis Kleve sowie über deren Organisation. Hinweise auf Fortbildungsangebote für Mitarbeitende in der Notfallseelsorge und Berichte über die Arbeit der Notfallseelsorge ergänzen das Angebot. Alle Seiten sind mit vergrößerbaren Fotos versehen, die Service-Seite enthält zahlreiche Kontaktdaten und Links sowie die Möglichkeit zum Download von Broschüren.





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Laboratorium mit neuem Programm

(02.02.2012) 

Zum neuen Programm des Laboratoriums schreibt die Vorsitzende des Geschäftführenden Ausschusses, Pfarrerin Karin Dembek:

Das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ besteht seit Juni 2010 und hat sich mittlerweile einen Namen gemacht als Veranstalter von Diskussionsveranstaltungen, Vorträgen und Seminaren. Sie erhalten nun bereits die vierte Ausgabe unseres Programms, das interessante Angebote zu aktuellen Themen der Arbeitswelt – insbesondere aus unserer Region – präsentiert. Bewährte Formate haben nach wie vor ihren Platz, neue Veranstaltungen sind hinzugekommen.

Im zweiten „Marxloher Gespräch“ wird der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider mit Prof. Dr. Norbert Walter zum Thema „Gerechtes Finanzsystem – Wie kann die Rolle der Politik und die gesellschaftliche Verantwortung der Finanzwirtschaft gestärkt werden“ diskutieren. Die Reihe „Wirtschaftsethik in den Religionen“ wird mit dem Abend „Wirtschaftsethik im Christentum“ abgeschlossen. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt will mit seinem Laboratorium Programm immer nahe bei den aktuellen gesellschaftlichen Themen und nahe bei den Menschen sein, die diese Themen bewegen. Dazu tragen auch eine Reihe von Kooperationen bei, die dieses Programm wesentlich bereichern. Ein aufmerksames Durchblättern lohnt sich bestimmt. Als Vorsitzende des KDA Duisburg/Niederrhein lade ich Sie herzlich zu den vielfältigen Veranstaltungen ein. Ich grüße Sie herzlich!

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„ Damit Extrema verhütet werden … “

Ausstellungseröffnung in der Evangelischen Kirche Sonsbeck

(01.02.2012) 

Nach dem Gottesdienst am kommenden Sonntag in der Ev. Kirche Sonsbeck wird im Rahmen des Kirchencafés eine Ausstellung zur 1. Reformierten Generalsynode in Duisburg 1610 eröffnet und den anwesenden Kirchenbesuchern vorgestellt.

Im Schatten einer angespannten politischen Großwetterlage nutzten 36 Pfarrer und Kirchenälteste die Situation, um eine reformierte Kirchenstruktur zu schaffen, die Engagement und Selbstständigkeit ermöglicht, damit die „Kirchensachen“ von unten nach oben, in Gemeinschaft zu organisieren sind. Es war die Geburtsstunde der presbyterial-synodalen Grundordnung der Ev. Kirche im Rheinland.

Der Protestantismus am Niederrhein fand seine verbindende, grundlegende Gestalt. Er fand seinen Weg zu kirchlich selbstbewußten, aktiv sich in das öffentliche Leben einbringenden Gemeinden, was Epochen verbindend bis in die Gegenwart hinein Auswirkungen auf den kirchlichen Alltag der Menschen hat.

Gezeigt wird ein wesentliches Stück der Entwicklung des Protestantismus am Niederrhein. Die Wanderausstellung wurde vom Archiv der Ev. Kirche im Rheinland und dem Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg erarbeitet. Ein Ausstellungkatalog ist zum Preis von 7,- Euro erhältlich. Bis zum Sonntag 11.März wird sie in der Evangelischen Kirche zu sehen sein.

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Kirche verändern

Gemeinden werden geleitet von ihren Presbyterien. Ausschüsse bereiten Entscheidungen zu speziellen Themen vor.

(31.01.2012) 

Foto: Brüten über der Liturgieform: Gunild Goltz, Anke Börngen, Franziska Helfenbein, Cornelia von Quistorp

Kirche ist nicht fertig. Und schon gar nicht in jeder Kirchengemeinde gleich. Presbyterinnen und Presbyter können sich nach der Wahl in verschiedenen Ausschüssen der Kirchengemeinde oder des Kirchenkreises engagieren. Der Ausschuss für Gottesdienst, Theologie und Kirchenmusik der Kirchengemeinde Kerken ist so ein Beispiel für eine Kirche, die ständig im Wandel ist. Während der vergangenen Ausschusssitzung im Januar beriet das sieben Menschen zählende Gremium über die Gestaltung der Gottesdienst-Liturgie und die darin vorkommenden Lieder. Denn: „Es gibt ein Gerüst der Liturgie, der geistlichen Gesänge im Gottesdienst, an das wir uns halten müssen“, sagt Cornelia von Quistorp, Prädikantin und Vorsitzende des Ausschusses. Aber in welcher Version wir die liturgischen Teile singen, das bestimmen wir selbst.“ Gemeint sind zum Beispiel das „Halleluja“, „Christi du Lamm Gottes“, „Ehr sei dem Vater“.

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Nach 28 Jahren Schluss: Presbyterin Gabi Frings

Sie wollte schon als junge Mutter Dinge in der Kirche bewegen

(31.01.2012) 

Nach 28 Jahre ist Schluss – vorerst. Mit der anstehenden Presbyteriumswahl in allen rheinischen Kirchengemeinden im Rheinland am 5. Februar 2012 scheidet Gabi Frings aus dem Kevelaerer Presbyterium aus. „Das hatte ich mir allerdings schon vor vier Jahren überlegt.“ Mit jungen 32 Jahren stieg sie damals in das Leitungsgremium ein und musste sich erst an Sitzungsabläufe und Abstimmungen gewöhnen. Ihre Ohren und Augen hält das interessierte Gemeindeglied bis heute weit geöffnet. Gerade weil sie junge Mutter war, wollte die Winnekendonkerin Mitglied im Presbyterium werden, damals noch unter der Leitung von Pfarrer Volker Raettig. „Im Presbyterium kann man etwas bewegen“, ist ihre Erfahrung. „Selbst Verantwortung tragen statt nörgeln war für mich die bessere Alternative“, meint das engagierte Gemeindeglied.

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Sieben Gemeinden wählen

Am 5. Februar werden in der rheinsichen Kirche die Leitungsämter für vier Jahre neu gewählt

(25.01.2012) 

Am 5. Februar werden in der gesamten rheinischen Kirche die Leitungsgremien der Kirchengemeinden, also die Presbyterien, neu gewählt. Die Kandidatinnen und Kandidaten wurden entweder von Gemeindegliedern vorgeschlagen oder vom Presbyterium gesucht, haben sich vorgestellt, und stehen nun auf dem Wahlzettel. In sieben Gemeinden des Kirchenkreises kann eine Wahl tatsächlich stattfinden, da die Anzahl der Kandidaten die Zahl der zu vergebenen Plätze überschreitet. Das betrifft die Kirchengemeinden Büderich, Xanten, Geldern, Kerken, Kervenheim, Kevelaer und Weeze.









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Kirchentheater spielt "Der Besucher"

Das Ökumenische Kirchentheater Kerken steckt in der heißen Phase der Vorbereitungen.

(24.01.2012) 

Wien 1938, prominente Juden, so auch Sigmund Freud und seine Tochter Anna haben unter dem Terror der Nazis zu leiden. Anna wird zur Vernehmung abgeführt. Freud ist verzweifelt und macht sich große Sorgen, als plötzlich ein Mann in seinem Studierzimmer erscheint. Durch die Türe kam er nicht und er weiß Dinge, die eigentlich niemand wissen kann. Ist es Er?

In einer Neuinszenierung zum 50. Jubiläum der Evangelischen Kirchengemeinde Kerken sind Vorstellungen am:
27. und 28. Januar 2012 um 20 Uhr
in der Aula der Grundschule Aldekerk

3. und 4. Februar 2012 um 20 Uhr
in der evangelischen Kirche Nieukerk

Darsteller:
Manfred Körfer als Dr. Siegmund Freud
Karl-Heinz Flasch als Besucher

In weiteren Rollen:
Karl-Heinz Albers, Ulrike Palnau, Andreas Spitzner als Souffleur

Vorverkauf Lottoannahmestellen:
Cuypers, Aldekerk
Geltenpoth, Nieukerk

Eintritt 6 Euro (für karitative Zwecke bestimmt)

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Landessynodale informieren den Kirchenkreis

Der Finanzskandal um das Beihilfe und Berechnungszentrum (bbz) war ein Hauptthema der Landessynode in Bad Neuenahr.

(23.01.2012) 

Die Tagung der Landessynode in Bad Neuenahr war mit Themen übervoll. Kein Wunder bei den aktuellen Geschehnissen rund um den Finanzskandal des Beihilfe- und Berechnungszentrums Bad Dürkheim (bbz). „20 Millionen Euro hat die Rheinische Kirche zugeschossen um größeren Schaden und Glaubwürdigkeitssverlust abzuwenden“, sagte Superintendent Hans-Joachim Wefers während des Berichts von der Landessynode im Haus der kreiskirchlichen Dienste am vergangenen Freitag. Der Kirchenkreis Klever Landessynodale Helmut Schwerdtfeger wurde in eine Kommission berufen, die wiederum ein Gremium aus Fachleuten bestimmen soll, die im Auftrag der Landessynode die Aufsichtsstrukturen untersuchen.

Zahlreiche Presbyterinnen und Presbyter sowie weitere Interessierte lauschten seinen Ausführungen. Helmut Schwerdtfeger sagte auch etwas zur Eigenverantwortung von Presbyterien und Kirchenkreisen:
Eigenverantwortung Presbyterien (mp3-Datei)

Aus den Vorgängen zogen die Landessynodalen in Bad Neuenahr Konsequenzen:
Konsequenzen aus der Affärre (mp3-Datei)

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Rheinische Musikstafette bei uns

Die Rheinische Kirche feiert das Jahr der Kirchenmusik mit einer Stafette durch die Kirchenkreise

(17.01.2012) 

Der Flyer öffnet sich mit einem Klick auf das Bild

Die Evangelische Kirche in Deutschland feiert im Rahmen der Lutherdekade bis zum Reformationsjubiläum 2017 jedes Jahr thematisch anders. 2012 ist das Jahr der Reformation und Kirchenmusik. Auf Initiative aller Kreiskantoren der rheinischen Landeskirche wird in diesem Zusammenhang eine Musikstafette veranstaltet, die den Evangelischen Kirchenkreis Kleve vom 22. Januar bis zum 29. Januar erreicht. In dieser Woche finden ausgesuchte Konzerte an verschiedenen Orten statt. Die drei hauptamtlichen Kirchenmusiker in den Kirchengemeinden Kleve (Thomas Tesche), Goch (Friedhelm Olfen) und Geldern (Jeehuyn Park) geben in dieser Woche fünf Konzerte, der Eintritt ist jeweils frei. „Die Konzerte wollen nicht nur eine Rückbesinnung auf das Wirken Martin Luthers und seiner Lieder und Choräle sein, sie zeigen auch die ganze Vielfalt und den Reichtum zeitgenössischer kirchenmusikalischer Ausdrucksformen des Gotteslobes“, sagt Kreiskantor Friedhelm Olfen über die Stafette.






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Präses würdigt Gocher Theologin

Die Gocher Theologin Ilse Härter feierte am Donnerstag ihren 100. Geburtstag.

(12.01.2012) 

Foto aus dem Jahre 2006 (ekir.de)

(ekir.de) Beharrlich hat sich die Theologin Ilse Härter für die Bekennende Kirche und für ihre Ordination als Pastorin eingesetzt. Sie hat in der Nazi-Zeit den Eid auf den „Führer“ verweigert und keinen Ariernachweis erbracht. In der Kirche hat sie am 12. Januar 1943 – ihrem 31. Geburtstag – erreicht, dass ihr die volle pfarramtliche Tätigkeit erlaubt wurde. Gestern wurde die pensionierte rheinische Pfarrerin 100 Jahre alt.

Mehr dazu auf der Internetseite der Evangelischen Kirche im Rheinland

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Frauenmahl im Beginenhof

Frauen reden zu Tisch und diskutieren Fragen aus Kirche und Gesellschaft

(12.01.2012) 

Mit welchem Beitrag sollen Kirche und Religionen auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren, die von gesellschaftlichen Spannungen und Katastrophen erschüttert ist?

Das Festessen

Als Beitrag zur Reformationsdekade lädt der Fachausschuss für Frauenfragen im Evangelischen Kirchenkreis Kleve Frauen zu einem Festessen ein, um sich in Tischgemeinschaft und Gesprächen auszutauschen. Im Beginenhof Kalkar wird es ein festliches Mahl geben, bei dem Gastfreundschaft unter Frauen gepflegt wird.

Die Thesen

Im Verlauf des Essens werden kurze Thesen ausgewählter Tischrednerinnen aus Kirche und Gesellschaft diskutiert. Die Tischrednerinnen In bewährter reformatorischer Tradition setzen bekannte Rednerinnen aus unterschiedlichen kirchlichen und gesellschaftlichen Kontexten mit ihren Thesen Impulse und möchten zum Weiterdenken anregen.

Als Tischrednerinnen sind eingeladen:

Marion Claaßen, Frauenberatungsstelle Impuls

Dr. Barbara Hendricks, Mitglied des Bundestags

Dr. Bettina Paust, Künstlerische Direktorin Museum Schloss Moyland

Andrea Perau, Gleichstellungsbeauftrage des Kreises Kleve

Susanne Rexing, Innenarchitektin

Eva Sand, Künstlerin

Margret Vosseler, Mitglied des Landtags NRW

Adelheid Wawrzinek, Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V

Der Flyer mit der Anmeldung

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Fortbildungsprogramm für Pädagogen erschienen

Die Angebotspalette für pädagogisch Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen wurde mit Gesundheitsthemen erweitert

(12.01.2012) 

Das Bildungsprogramm 2012 des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Wesel ist erschie-nen. Es richtet sich an pädagogisch Mitarbeitende in den sozialen Einrichtungen der Kir-chenkreise Kleve, Wesel und Dinslaken. Das Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebot wurde erweitert: Neben pädagogischen Themen gibt es neu einige Gesundheitspräventionsveranstaltungen, wie einen Qigong Kurs, einen Entspannungskurs und einen Burn-out Vorbeugungskurs. Das Bildungsprogramm wird in Kooperation mit der ev. Kinderwelt im Kirchenkreis Dinslaken angeboten. Das Programm kann über das Sekretariat Organisation Fortbildungen, Ulrike Hamann, unter der Rufnummer 0281/156-135 oder per E-Mail uhamann@kirchenkreis-wesel.net angefordert werden und es steht auf der Internetseite www.kirchenkreis-kleve.de zum Abruf bereit.

Das Fortbildungsprogramm 2012 als pdf Dokument

Das Anmeldeformular als pdf Dokument




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Kita: Erstes Haus der kleinen Forscher in Goch

Mit Mikroskop, Trinkhalmen, Pipetten und Luftballons läßt sich prima experimentieren

(10.01.2012) 

Foto: Barbara Maué überreicht die Zertifizierungs-Urkunde an Esther Müller-Thomas

Die Evangelische Integrative Kindertagesstätte Goch darf sich „Haus der kleinen Forscher“ nennen. Als erste in Goch und dritte Kita im Kreis Kleve wurde die Kindertagesstätte am Dienstag von Netzwerkkoordinatorin Barbara Maué ausgezeichnet. Sie überreichte die Zertifizierung der noch jungen Berliner Stiftung. Erklärtes Ziel seit fünf Jahren ist es, in den Kitas mehr Zeit für Naturwissenschaft und Technik unterzubringen. Im Kreis Kleve sind in zwei Jahren mittlerweile 60 Einrichtungen Mitglied der Stiftung geworden und forschen ebenso begierig wie die Gocher Kinder. Die Zertifizierung bedeutet, dass Experimente nicht nur durchgeführt sondern zusätzlich dokumentiert und reflektiert werden. Einmal im Jahr lädt das Klever Netzwerk Erzieherinnen und Erzieher zu Tagesfortbildungen ein, um der Forschertätigkeit neue Impulse zu geben.

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Posaunenchöre begeistern in Xanten

Vom gesamten Niederrhein und darüber hinaus kamen die 151 Bläserinnen und Bläser am Sonntag in den St. Viktor Dom.

(09.01.2012) 

Beste Stimmung zu Anfang des Jahres auch in Xanten: Das weihnachtliche Konzert im Bezirk Unterer Niederrhein zog wiederum mehr als 1.200 Menschen in den Dom, bereits während der Probe zwei Stunden vor Beginn waren die Bänke im Hauptschiff restlos besetzt.



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Besiegelte Partnerschaft in Kleve

Pfarrerin Elisabeth Schell und Pastor Christoph Groschek vertiefen die Ökumene in den Gemeindebezirken

(09.01.2012) 

Die Unterschrift steht noch nicht darunter, aber am kommenden Sonntag, 15. Januar ist es soweit: Vertreter der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde Kleve unterzeichnen nach der 11 Uhr Messe in St. Anna Materborn die Ökumenische Partnerschaftsvereinbarung. Darin bekommen die bereits bestehenden guten Beziehungen zwischen den Gemeindebezirken Reichwalde und Materborn einen offiziellen Rahmen. Vorbereitet hat diese Vereinbarung ein interkonfessioneller Ökumeneausschuss, dessen Arbeit nun nicht beendet sein soll, so Pfarrerin Elisabeth Schell. „Denn die Vereinbarung ist nicht für die Schublade.“ Festgelegt sind in dem Papier gemeinsame Schulgottesdienste, Gottesdienst an Buß- und Bettag mit anschließender Agapefeier, ein Gottesdienst zur Friedensdekade, Gottesdienst zum Valentinstag, Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen sowie gemeinsame Treffen der Leitungsgremien oder der Konfirmanden und Firmlinge.

Den Wortlaut der Ökumenischen Partnerschaftsvereinbarung finden Sie hier als pdf-Dokument.

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Kirchengemeinde Büderich: Freiwilligendienstler/-in gesucht

(09.01.2012) 

Die Evangelische Kirchengemeinde Büderich

sucht zum 1. August 2012

eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter
im Freiwilligendienst (freiwilliges soziales Jahr FSJ / Bundesfreiwilligendienst BFD) für den Einsatz in folgenden Arbeitsgebieten:
Netzwerk Büderich – Altenhilfe auf dem Land
Café Global
Ev. integrative Kindertagesstätte Regenbogenhaus / Familienzentrum

Hier die Stellenbeschreibung als Download. Schriftliche Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen.



Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich
Pastor-Wolf-Str. 41,
46487 Wesel
Tel: (02803) 81 90
Bewerbungen per E-Mail werden nicht berücksichtigt.

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Kirchengemeinde sucht Organisten /-in

(12.12.2011) 

Die Evangelische Kirchengemeinde Kalkar sucht ab sofort

eine Organistin oder einen Organisten

für unsere sonntäglichen Gottesdienste sowie weitere kirchenmusikalische Dienste.

Der Umfang der Arbeitszeit beträgt etwa 4,75 Wochenstunden. Die Vergütung richtet sich nach BAT-KF.

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung, die Sie bitte an uns richten:

Ev. Kirchengemeinde Kalkar
Kesselstr. 3
47546 Kalkar
Tel.: 02824/2376
E-Mail: kalkar (at) ekir.de

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Senioren fahren mit dem Kirchenkreis

Die Seniorenreisen 2012 haben die Ziele Südtirol, Bad Rothenfelde und Bad Lahr.

(07.12.2011) 

Die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Kleve bietet Seniorenreisen zu unterschiedlichen Zielen und Zeiten an. Information und Anmeldung für die Reisen ist beim Ev. Kirchenkreis Kleve unter 02823 / 9444-36 möglich. Dort können auch die Prospekte bestellt werden, zum Herunterladen genügt ein Klick auf das Bild links (Gesamtübersicht), oder auf die entsprechende Reise.

Studienreise Südtiriol

Bad Rothenfelde

Bad Lahr





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Rheinische Kirche um Millionen betrogen

Durch wahrscheinlich kriminelle Machenschaften des eigenen Abrechnungsunternehmens bbz muss die Rheinische Kirche 20 Millionen zuschießen

(29.11.2011) 

(Quelle: epd)Ein Skandal um riskante Zinsgeschäfte und möglichen Anlagebetrug erschüttert die rheinische Kirche. Sie muss tief in die Tasche greifen, um ihr Abrechnungsunternehmen zu sichern. Justiz und Kirche ermitteln, die Aufsicht soll verbessert werden.

Riskante Anlagegeschäfte haben ein Unternehmen der Evangelischen Kirche im Rheinland tief in die roten Zahlen gebracht und in der zweitgrößten deutschen Landeskirche Bestürzung ausgelöst. Um die Arbeit ihres Beihilfe- und Bezüge-Zentrums (bbz GmbH) in Bad Dürkheim zu sichern, stellt die rheinische Kirche 20 Millionen Euro zur Verfügung. In dem Fall ermittelt seit Wochen die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachts gegen mehrere Beschuldigte, die Landeskirche prüft strukturelle und personelle Konsequenzen.

Präses Nikolaus Schneider nannte es am Montagabend in Düsseldorf bitter, "dass eine Firma, die uns gehört, in ihrem wirtschaftlichen Handeln offenkundig selbst Maß und Ziel aus den Augen und damit viel, viel Geld verloren hat". Das Abrechnungsunternehmen für Gehalts- und Beihilfezahlungen habe Kundengelder branchenüblich auf dem Kapitalmarkt angelegt, erläuterte der oberste Jurist der rheinischen Kirche, Vizepräsident Christian Drägert. Die Geschäftsführung habe sich jedoch "einem Anlagemodell mit weitaus höheren Erträgen zugewandt, als marktüblich bei Zinsen zu erzielen sind", und sich dabei verspekuliert.

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Kleine Kirche bekommt Kapelle und neue Orgel

Bauarbeiten an der evangelischen „Kleinen Kirche“ in Kleve

(31.10.2011) 

Die Evangelische Kirchengemeinde Kleve ist von ihrem verstorbenen Mitglied, Dr. Reinhard Kraus, testamentarisch großzügig bedacht worden. Im Testament wurde der Bau einer kleinen Kapelle und einer Orgel für die „Kleine Kirche“ angeordnet. Nach Plänen des Architekten von der Linde aus Geldern wird nun an der zur Stechbahn hin gelegenen Seite der Sakristei der „Kleinen Kirche“, eine Andachtskapelle als „Raum der Stille und des Gebetes“ angebaut. In der Kirche soll eine neue Empore die neue Orgel tragen. Trotz der bis Ende Dezember 2011 dauernden Bauarbeiten, werden Gottesdienste und Veranstaltungen weiterhin in der „Kleinen Kirche“ stattfinden.

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Synode II. Planspiel Regionalisierung

Die Synodalen ließen sich auf erste Gespräche mit den Nachbarn ein.

(16.10.2011) 

Regionalisierung ist einfacher gesagt als getan. Die Gespräche am Samstag drehten sich um vier vorgegebene Kooperationsmöglichkeiten: Pfarrdienst, Kirchenmusik, (kreativ) missionarisch Volkskirche sein, oder die Teilnahme mehrerer Kirchengemeinden an einer Touristikmesse.






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Synode: Wefers über Mais und Regionalisierung

Traditionell steht der Bericht des Superintendenten über die den Kirchenkreis bewegenden Themen am Freitagabend im Mittelpunkt der Synodaltagung.

(14.10.2011) 

Vieles ist passiert im Laufe des Jahres, mehr als in einen Bericht passt. Superintendent Hans-Joachim Wefers fasste zu Beginn das Leitwort "Missionarisch Volkskirche sein" auf. „Zunächst hielt sich die Begeisterung darüber in der Synode in Grenzen“, so Wefers. Goch ist die einzige Gemeinde, die sich mit einem Beschluss des Presbyteriums dieses Leitmotiv zu eigen macht. Über die zu theologisch gehaltene Ausführung des entsprechenden Arbeitspapiers kann man streiten, auch die negative Konnotation „missionarisch“ aus Erfahrungen vergangener Zeiten ist bekannt. Doch „das innerliche Ja“ zu dem, was hinter dem Leitmotiv stecke, forderte Wefers von den rund 70 anwesenden Synodalen ein.

Der komplette Bericht des Superintendenten mit einem Klick

Nachwahlen in den Kreissynodalvorstand:

Als 4. Synodalälteste wurde Ursula van Haaren (Mitte) gewählt, sie kommt aus Kalkar und ist Koordinatorin der hauswirtschaftlichen Dienste bei der Caritas sowie stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses für Frauenfragen im Kirchenkreis. Zur Stellvertreterin des Ersten Synodalältesten berufen wurde Brigitte Messerschmidt (Rechts), sie wohnt in Xanten und ist Vorsitzende sowohl des Rheinischen Kindergottesdienstverbands wie des Kindergottesdienstverbands auf EKD-Ebene. Die Stellvertreterin der Dritten Synodalältesten kommt aus Kleve und heißt Gabriele Pieper (Links). Sie leitet die Konrad-Adenauer Hauptschule in Kleve und ist seit Jahren Synodalbeauftragte des Kirchenkreises für den Kirchentag.

Mit viel Applaus wurde Jürgen Rosen (Mitte) verabschiedet, mit Erreichen des 75. Geburtstages ist im Kreissynodalvorstand Schluss, Siegfried Neumann wurde bereits auf der Sommersynode verabschiedet.

Mit einem Klick hier lesen Sie ein Interview mit beiden.

Weitere Nachwahlen:

Fachausschuss für Umweltfragen
Vorsitzender: Michael Leuthen (Kevelaer)
Stellvertretender Vorsitzender:
Pfarrer Armin Rosen (Pfalzdorf)

Jugendausschuss:
Diakon Julius Kurschat (Kerken)

Synodalbeauftragung Bücherei:
Günter Meyer (Kleve)

Kuratorium Gemeindedienst für Mission und Ökumene:
Ruth Pattay (Büderich)

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„Perspektive 2015“: Evangelische Kirchengemeinde Büderich

Konzeptionen stehen nicht in dem Ruf, besonders unterhaltsam zu sein. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich machte es anders und steckte auch in das Layout der Gemeindekonzeption richtig viel Zeit. Dabei herausgekommen ist eine reich bebilderte Broschüre, die neben den inhaltlichen Zielsetzungen auch Spaß bereitet, sie zu lesen.

(13.07.2011) 

Die Konzeption sehen Sie mit einem Klick auf das Bild

Klar strukturiert gibt die Konzeption „Perspektive 2015“ Auskunft über Arbeitsfelder und Finanzen der Kirchengemeinde, informiert über Geschichtliches und das kommunale Umfeld. In ihr werden nicht nur das Selbstverständnis, sondern auch Zielvorstellungen für das gemeindliche Leben formuliert. Im Januar 2010 hat sich die Evangelische Kirche im Rheinland auf die Leitvorstellung „Missionarisch Volkskirche sein“ verständigt. Dies ist an einigen Stellen in die Konzeption eingeflossen. Für die rund 100 beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Gemeinde ist diese Konzeption ein verbindlicher Rahmen ihrer Arbeit. Die Gemeindemitglieder können an den Perspektiven erkennen, wie sich die Gemeindearbeit in den nächsten Jahren entwickeln soll. Für neue Gemeindemitglieder und für die interessierte Öffentlichkeit bietet die „Perspektive 2015“ interessante Informationen, in welchem historischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Rahmen die Evangelische Kirchengemeinde Büderich lebt. Wie die Gemeinde sich an der Konzeption beteiligen kann, lesen Sie unter mehr...


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Angeklickt:

Kirchenkreisangebote
Leporello Konzerte bis Juni 2012
Jugendfreizeiten und Angebote Jugendreferat 2012
Seniorenreisen 2012
Programm Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Kleve 1-12

Neu: Internetpräsenz der Ökumenischen Notfallseelsorge im Kreis Kleve

Überregionale Programme der Fort- und Weiterbildung
Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer 1-2012
Fortbildungen für pädagogisch Mitarbeitende
Ev. Akademie der EKiR
Newsletter eeb Horizonte
Laboratorium 1-12
Programm Gottesdienst und Kirchenmusik 2012
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20.000 Flüchtlinge verträgt die EU meint die europäische "Kommission der Kirchen für Migranten". Sie hat die EU-Staaten aufgefordert, mehr Flüchtlinge dauerhaft aufzunehmen. Obwohl Europa zu den reichsten Regionen der Welt gehöre, habe die EU in den letzten Jahren jeweils nur bis zu 5.000 Plätze pro Jahr für das Resettlement-Programm der UN zur Verfügung gestellt, sagte die Generalsekretärin der "Churches' Commission for Migrants in Europe", Doris Peschke, dem epd. (23.04.12)

Einen europäischen Kirchentag wünscht sich Finanzminister Wolfgang Schäuble. Dieser könne über den Glauben helfen, eine europäische Identität zu schaffen. Das begrüßte auch Ex-EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber, er mahnte eine Weiterentwicklung der demokratischen Institutionen in Europa an. Er habe das Gefühl, dass die demokratische Entwicklung derzeit nicht Schritt halte mit dem Kompetenzzuwachs der EU. (27.03.12)

555 Jahre alt ist vermutlich die älteste spielbare und in ihrem Grundbestand erhaltene Orgel in Deutschland. Sie steht in Rysum bei Emden. Als Höhepunkt der Feiern soll beim ersten Küsten-Orgel-Tag am 22. April auf allen alten Orgeln entlang der Nordseeküste der Niederlande, Deutschlands und Dänemarks um 11 Uhr die Europa-Hymne erklingen. (26.03.12)

"So viel du brauchst" aus 2. Mose 16,18 lautet das Motto für den nächsten Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg 1.-5. Mai 2013. (07.03.12)

Fußball-EM Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2012 dürfen Evangelische Kirchengemeinden live und öffentlich zeigen, die EKD übernimmt anfallende GEMA-Gebühren. Gemeinden müssen sich allerdings für das "public screening" registrieren auf www.ekd.de (01.03.12)

Quellen: Evangelischer Pressedienst (epd) und Pressestelle der Evangelischen Kirche im Rheinland