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"Mit Freude geistlich leiten":
Fortbildung

Ermutigung und Stärkung für Presbyterien auf der Wasserburg Rindern.

(31.08.2010) 

Die drei Synodalbeauftrgaten des Kirchenkreises für die Fortbildung der Presbyterien laden ein: Unter dem Motto "Mit Freude geistlich leiten" holen sich am 24. und 25. September Presbyterinnen und Presbyter Ermutigung und Stärkung für ihr kirchliches Ehrenamt. Am Freitagabend stehen das gegenseitige Kennenlernen und die Reflexion des Amtsantritts im Vordergrund. Der Samstag wird für Gruppenarbeit genutzt. Die geistliche Leitung der Gemeinde ist eine der zentralen Aufgaben eines Presbyteriums. Doch was ist das überhaupt, wie wird diese Aufgabe zurzeit wahrgenommen, wie kann dem Geist Raum gegeben werden? Antworten gibt die Fortbildung, für die sich Interessenten bis zum 20. September anmelden können. Für die Übernachtung ist gesorgt, die Kosten übernimmt der Kirchenkreis, Fahrtkosten die Kirchengemeinde.

Anmeldung bis 20. September bei Pfarrer Joachim Wolff:

Das Programm

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Verabschiedung Schulreferent Rammenzweig

Am Samstag wurde Schulreferent Pfarrer Dr. Guy W. Rammenzweig offiziell von seinem Dienst entpflichtet.

(31.08.2010) 

Den Ruhestand geprobt hat er schon im Februar: Schulreferent Dr. Guy W. Rammenzweig hatte sich die Hand gebrochen. Am Samstag wurde er im Luthersaal in Wesel verabschiedet und von seinem Dienst entpflichtet. Noch bis 1997 war Rammenzweig Direktor des Prediegerseminars der EKiR in Essen, bevor er 1998 seine Tätigkeit als Schulreferent für die Kirchenkreise Kleve, Wesel und Dinslaken begann. Er begleitete und unterstützte Religionslehrer: „Ich habe während der Zeit höchsten Respekt vor vielen Religionslehrkräften bekommen“, sagt der Pfarrer und weiß, dass Lehrer sich manchmal einsam fühlen können. In seiner Funktion war Rammenzweig häufig Vermittler zwischen Schulämtern, Religionslehrern und Schulleitungen. Er setzte sich dafür ein, dass Religionsunterricht, wie gesetzlich festgeschrieben, stattfindet. Experimente wie der konfessionsionsübergreifende Unterricht in evangelischer und katholischer Verantwortung hat er gerne unterstützt. „Das wird wie in anderen Bundesländern auch in NRW irgendwann kommen“, ist Rammenzweig sich sicher.

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Gottesdienste im Kirchenkreis

(31.08.2010) 

Gottesdienste 31.8.- 5.9.2010

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Schöpfungszeit in den Kirchenkreisen Kleve und Moers

"Zukunft einkaufen", zu dem Thema finden in den Kirchenkreisen Moers und Kleve einen Monat lang Veranstaltungen statt - bis Erntedank.

(23.08.2010) 

Im September finden in den Kirchenkreisen Kleve und Moers Veranstaltungen zu Schöpfungsthemen statt. Die Schöpfungszeit macht im Ev. Kirchenkreis Kleve zahlreiche Angebote. In Uedem findet ein Kreativabend zum Thema Schöpfung statt, „Collagen und mehr“ heißt es im ev. Gemeindehaus am Montag, 6. September, 19.30 Uhr. Vom 3. bis zum 20. September zeigt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Goch (ACK) eine Ausstellung zum Thema „Zukunft einkaufen“ in der Volksbank und dem Rathaus der Stadt Goch. Eröffnung der Ausstellung ist am 3. September um 10 Uhr im Rathaus.





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Kirchenkreis Klever bei der Generalsynode Duisburg

Vor 400 Jahren schrieben Pfarrer und Älteste an der presbyterial-synodalen Ordnung mit.

(16.08.2010) 

Die rheinische Kirche feiert in diesem Jahr 400 Jahre Generalsynode in Duisburg unter dem Motto: „Wir sind so frei“. Im Jahre 1610 verabschiedeten 36 Abgesandte die so genannte „presbyterial-synodale Ordnung“. Auch Pfarrer und Älteste (Presbyter) aus dem Kirchenkreis Kleve waren dabei, damals dem Herzogtum Kleve zugehörig. Aus Xanten, Goch und Kleve kamen sie nach Duisburg. Nun sind Vertreter dieser Gemeinden am 5. September erneut nach Duisburg eingeladen, dem historischen Jubiläum beizuwohnen.

Einer von Ihnen ist Jürgen Rosen, Prädikant aus Xanten. Durch Zufall erwarb er vor einigen Jahren in einer Bonner Buchhandlung die Niederschrift des 300. Jubiläums der Generalsynode 1910. Darin ist zu lesen, wer genau vor 400 Jahren aus der Region mit dabei war: Wilhelm Terporten, Ältester aus Kleve, Petrus Ceporinus und Johannes Damius aus Goch sowie Philippus Eilbracht aus Xanten. Kirchenkreisarchivar Rosen findet es spannend, in den alten Schriften zu blättern. Zum Beispiel Petrus Ceporinus war gelernter Gärtner und gleichzeitig Pfarrer in der Kirchengemeinde Goch (1607-1621). Mit welchen Erwartungen fährt Rosen nun nach Duisburg? „Denkt an das, wovon ihr damals ausgegangen seid, das kann eventuell heute helfen“. Mehr zur Festwoche vom 4.-12. September in Duisburg unter www.wir-sind-so-frei.de

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Wetten dass...? in Neulouisendorf

Der Ferienspaß rund um die Kirche ist auch in diesem Jahr gut besucht.

(12.08.2010) 

Wettpate Jochen bei seinem verlorenen Wetteinsatz

Wetten dass…? die Kindern in Neulouisendorf Spaß haben? Auf jeden Fall legten sie sich bei der beliebten Fernsehshow am Donnerstag vor der Kirche richtig ins Zeug. Der Ferienspaß in Neulouisendorf läuft auf vollen Touren, rund 120 Kinder werden von 20 Jugendlichen und jungen Erwachsenen betreut. Um eins der begehrten roten Leiter-Shirts zu tragen, muss man 16 Jahre alt sein. „Wenn Menschen erwachsen sind und im Beruf stehen wird es schwierig, sie für den Ferienspaß zu gewinnen“, weiß Leiterin Annliese Scharff aus Erfahrung.
Bei bestem Wetter hatten die Wettpaten nicht allzuviel Vertrauen in die Einlösung der Wetten. Die Kinder bewiesen jedoch ihr Können beim Kartoffellauf, absolvierten mit den Füßen aneinander gebunden einen Parcour oder bugsierten unter Zeitdruck Kugelschreiber in einen Flaschenhals. Durch die vielen gewonnenen Wetten mussten die Wettpaten dran glauben: Sie ließen sich entweder mit nassen Schwämmen bewerfen oder erscheinen demnächst als „Robin Hood“ verkleidet. Betreuer Jochen Angenendt ließ sich von Daria Mingels und Maren Scharff wie eine Frau schminken, „mit Glitter“, wie einige Mädchen schadenfroh bemerkten. Souverän meisterte auch Thomas Gottschalk alias Felix Meyer seine Showmasteraufgabe.

»Fotostrecke Ferienspaß Neulouisendorf 2010 I

»Fotostrecke Ferienspaß II Neulouisendorf 2010 I

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111. Frauenfrühstück in Issum

111 Mal Produkte aus dem Fairen Handel. 111 Mal gemeinsames Singen und Klönen. 111 Mal informative, spannende zuweilen musikalische, spektakuläre oder gar kulinarische Beiträge.

(02.08.2010) 

Text: Yvonne Pusen

Das 111. Frauenfrühstück: zu diesem besonderen Anlass im Mai bot sich den Teilnehmerinnen im Issumer Ev. Gemeindehaus ein prächtiges Bild. Dass es etwas „Besonderes“ werden sollte, das wurde schon im Vorfeld vermutet. Dann endlich war es soweit und die Pforten öffneten sich – Interessentinnen nicht nur aus Issum, Sevelen und Geldern betraten mit staunenden Augen den Gemeindesaal. Sogar über die Kreisgrenzen hinaus bis Moers hatte sich das lohnenswerte Angebot des Issumer Frauenfrühstücks einen Namen gemacht. Zur Tischdekoration gehörten selbstgebackene Herzkekse, denn ganz nebenbei galt es nicht nur das Frauenfrühstück, sondern auch den Muttertag zu feiern. Der „Eine-Welt-Laden“ lud mit herrlich vielfältigem Angebot zum Schauen, Staunen, Entdecken und Einkaufen ein. Einmal im Jahr überschlagen sich alle helfenden Hände. Zu diesem Ehrentag brachte das Team ein unvergleichliches Frühstücksbuffet zustande! Jedes Teammitglied war darauf bedacht, alle erdenklichen Gaumenfreuden anzubieten und keine Wünsche offen zu lassen. Als besonderes „Highlight“ des Frauenfrühstücks wurde eine Bilderausstellung örtlicher Künstler arrangiert.

Das nächste offene Frauenfrühstück findet statt am Donnerstag, 2. September 2010 um 9 Uhr im Ev. Gemeindehaus Issum. Thema: „Geheimnisvoller Holunder“. Referentin ist Adelheid Wawrzinek, Geldern

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Betreuungsverein im WDR-
der Beitrag

Was macht ein ehrenamtlicher Betreuer? Fragen und Antworten gab es am Samstagabend in der WDR Lokalzeit Duisburg.

(18.07.2010) 

Am Samstagabend wurde die Arbeit eines ehrenamtlichen Betreuers der Diakonie in der WDR- Lokalzeit vorgestellt. Bernd Claßen aus Geldern wurde von einem Team des WDR einen Tag begleitet, wie er mit seinem Betreuten verschiedene Alltagssituationen meistert. Im Studio stand Theo Peters, Mitarbeiter des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Moderator Dieter Könnes Rede und Antwort.



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Gemeindegliederzahlen im Kirchenkreis stabil

Aktuelle Daten geben einen Überblick über die Gemeindegliederentwicklung

(13.07.2010) 

Superintendent Hans-Joachim Wefers

Zum Stichtag 30. Juni 2010 zählte der Evangelische Kirchenkreis Kleve 174 Gemeindeglieder weniger als im Vorjahr. Also relativ stabile Zahlen, große Einbrüche wurden auch nicht befürchtet. Insgesamt gehören nun 45.397 Menschen links des Rheins zwischen Schenkenschanz und Kerken der evangelischen Kirche an. „Das Minus ist kleiner als im vergangenen Jahr“, freut sich Superintendent Hans-Joachim Wefers, sei jedoch kein Grund, sich zurückzulehnen: „Die geburtenschwachen Jahrgänge kommen erst noch.“ Und auch die Frage, ob der Kreis Kleve demnächst Zuzugsgebiet sein wird oder sich eher Abwanderungstendenzen zeigen, sei wichtig.


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"We are the champions" in Issum

Besondere Abendgottesdienste werden in Issum von den Gemeindegliedern mitgestaltet.

(12.07.2010) 

Ein Abendgottesdienst mit deutlich sportlicher Ausrichtung fand am Sonntagabend vor dem WM-Finale in Issum statt: „We are the champions“ so der Titel. Wer hätte ahnen können, dass Deutschland WM-Dritter wird? Für die einen war es ein verlorenes Halbfinale, für die anderen ein toller WM-Auftritt der deutschen Mannschaft. Im musikalischen Gottesdienst ging es um den Umgang mit Erfolg und Niederlage: Eine Entscheidung treffen musste „Lena“ (Annika Jäschke) im Anspiel zum Thema: Trotz optimaler Vorbereitung und guter Leistungskurve sollte sie im Ruder-Olympiateam nicht dabei sein. Ihre Trainerin (Victoria Jaegers) wollte sie zur Einnahme eines Dopingmittels verführen, erst dann hätte sie einen Platz im Aufgebot. Eben eine sportlich und moralisch gar nicht so einfache Entscheidung, wenn das ganze Leben auf den Sport ausgerichtet ist. Die Entscheidung blieb offen.

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Holländer promoviert mit Gocher Gemeindegeschichte

Jahrzehntelange Arbeit im Gocher Gemeindearchiv fand nun ihr Ende

(08.07.2010) 

Foto: Die Gocher Delegation gratuliert in Amsterdam

Ein großer Tag im Leben des Schulmeisters und Archivars Jan G.J. van Booma und ein großer Tag in der Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Goch: Jan G.J. van Booma promovierte an der Freien Universität Amsterdam mit der Herausgabe der frühen Protokolle der reformierten Flüchtlingsgemeinde in Goch aus den Jahren 1570 bis 1610. Nach jahrelanger akribischer Arbeit im Archiv der Ev. Kirchengemeinde Goch und anderen Archiven entstand ein gut 1000-seitiges Werk. Wie ein Detektiv hat sich van Booma in die alten Schriftstücke eingearbeitet. Erst als er Gutachten über seine Arbeit anforderte, ermutigten ihn niederländische Professoren, darüber zu promovieren. Seine Ergebnisse aus den transkribierten Schriftstücken lässt die Geschichte der Reformierten Gemeinde in Goch, Gennep und darüber hinaus lebendig werden. Dabei geholfen hat Heinz van de Linde, ehemaliger Archivar der Kirchengemeinde: „Ich war 20 Jahre lang sozusagen sein Verbindungsoffizier, begleitete ihn in andere Gemeindearchive.“ Die Protokolle in Goch gehören mit zu den ältesten erhaltenen Protokollen im Rheinland. Sie waren damals ein gut gehütetes Geheimnis, weiß van de Linde, „denn die evangelische Gemeinde Goch tagte in ihren Anfängen im Verborgenen, hatten Angst vor der herzoglichen Regierung. Gennep gehörte damals noch zum Herzogtum Kleve, beide Gemeinden teilten sich einen Prediger.

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Neues Spielgerät zum Kitafest

Gespannt warten die Kinder der Ev. Integrativen Kita Goch auf Samstag: Dann wird die "Kinderspielkunst" eingeweiht

(08.07.2010) 

Probeweise durften sie schon mal raufklettern: die Kinder der Kita

Nur glückliche Gesichter: Während der Bagger noch den letzten Perlkies einfüllt, sind die Augen der Kinder gespannt auf das neue Spielgerät gerichtet. „Kein Gerät von der Stange“, betont Esther Müller-Thomas, Leiterin der Ev. Integrativen Kindertagesstätte. „Kinderspielkunst“, so lautet die Bezeichnung des fantasievollen Kunstgebildes aus Holz, Tauen und Stricken, von dem es bisher nur eine Skizze gab. „Seit Gründung des Fördervereins der Kita im vergangenen September haben wir für das rund 8.000 Euro teure Objekt Geld gesammelt“, berichtet Vorsitzender Andreas Mlodzian-Hoven. Am Donnerstag bedankte er sich bei Rainer Janßen, Leiter der Gewerbekunden- und Privatkundenberatung der Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze. Das Geldinstitut spendete 2.000 Euro und sah das Geld gut angelegt. Weitere 2.000 Euro kamen bei einem Sponsorenlauf der Kinder zusammen. Die Kleinen waren nicht zu bremsen und liefen insgesamt 200 Kilometer. Mlodzian-Hoven freute sich auch über viele kleine Spenden von Eltern und Bekannten: „In der Summe ein ganz schöner Betrag.“ Den Rest finanzierte die Ev. Kirchengemeinde Goch. Ein Gemeinschaftsprojekt also, auf das nun alle stolz sind. „Die Kinderspielkunst reizt jeden einfach hinzugehen, es anzufassen, darauf herumzuklettern“, sagte Kita-Leiterin Müller-Thomas. Die Kinder selbst müssen sich noch ein wenig gedulden, bis die Dekra das Gerät abnimmt und es während des Kitafestes am kommenden Samstag (Beginn 15 Uhr) gegen 17.30 Uhr eingeweiht wird. Vorgestellt wird zudem die neue Gruppe Lila, eine Gruppe für Kinder unter drei Jahren.

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Mehr Lohn für Mitarbeitende in Kirche und Diakonie

(05.07.2010) 

Die Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe hat in einer Sondersitzung am 2. Juli 2010 eine Entgelterhöhung für die 120.000 Beschäftigten in Kirche und Diakonie im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Lippischen Landeskirche und der Diakonie RWL beschlossen. Danach steigen die Entgelte zum 1. August 2010 um 1,2 Prozent und zum 1. September 2011 um weitere 1,1 Prozent. Gleichzeitig wurde eine Sonderzahlung in Höhe von 240 Euro für alle Mitarbeitenden und 50 Euro für die Auszubildenden für Mai 2011 beschlossen.

Außerdem wurde eine Regelung verlängert, wonach unter besonderen Voraussetzungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) gekürzt oder gestrichen werden kann.

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"Ich war ganz unten": Stadtpredigt in Goch

Ein Traum erfüllte sich am Sonntag: Norbert Bergmann predigte in Goch über sein Leben, das bisher "mehr ein Ab als ein Auf war".

(05.07.2010) 

Norbert Bergmann erzählte während der Stadtpredigt eindrucksvoll, wie er in seinem Leben auch die unteren Leitersprossen kennengelernt hat. Seit 25 Jahren ist er nun "trocken" und hilft anderen Menschen durch den "Freundeskreis" von der Sucht loszukommen, auch in zahlreichen Schulen trägt er seine Lebensgeschichte vor, denn vor seinem Werdegang möchte er Menschen bewahren.

Schon seine Oma betete während der Flucht vor den Russen 1945, dass der kleine Norbert lieber sterben möge. Aber durch die Geburt hatten sie immerhin das Flüchtlingsschiff, die "Wilhelm Gustloff" verpasst, welches später mit Torpedos versenkt wurde. Seinen Vater hat Norbert Bergmann nie gesehen, die Mutter starb mit 32 Jahren an einer Darmverschlingung. Das erste Mal, das er von einer Sprosse nach unten stürzte. Mit fünf Jahren Vollwaise. Von der Tante großgezogen, bekam er als Kind weder Anerkennung, noch Geborgenheit oder Lob. In der Schule spielte er den Klassenclown, buhlte um die Anerkennnung seiner Mitschüler. Später, nach Volksschule und abgeschlossener Malerlehre, ging er in einen Fußballverein. Hatte Freunde und das Gefühl, auf der Leiter geht es aufwärts. "Dann trat ein Freund in mein Leben, von dem ich Jahre später gemerkt habe, dass er ein falscher Freund war, es war der Alkohol". Hilft bei Angst, Wohlbefinden, Streß und Spaß. Trotz einem Zuhause und toller Frau kam der Abstieg unaufhörlich. Jahre des Lügens, Versteckens und nicht gehaltener Versprechen folgten. Er betete um Hilfe, oder um selbst sterben zu dürfen. "Gott hilft nicht auf Knopfdruck und ich musste selbst mithelfen" ist heute Bergmanns Erfahrung. Er steht nun oben auf der Kanzel und der Lebensleiter, ist seit exakt 25 Jahren trocken. Viele Menschen in der Kirche bewegte die ehrliche Predigt - vom Auf und Ab des Lebens. Der Freundeskreis im Internet

Die zweite Stadtpredigt hält am kommenden Sonntag 11. Juli, um 10.30 Uhr Marion Claaßen, Frauenberatungsstelle Impuls

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Pfarrer Ditthardt verlässt Pfalzdorf

Am Sonntag nahmen bereits viele Gemeindeglieder Abschied vom Pfarrer, den es in die Schweiz zieht.

(28.06.2010) 

Pfarrer Ditthardt predigte noch einmal in Pfalzdorf

Große Wertschätzung wurde Pfarrer Marc Ditthardt und seiner Familie am Sonntag zuteil. Der 42-Jährige verlässt die Kirchengemeinde Pfalzdorf-Nierswalde nach fast neun Jahren in Richtung Schweiz. Dort tritt er in der Ev. Kirchengemeinde Niederuzwil am 15. Juli seinen Dienst an. Noch einmal konnte die Kirchengemeinde in Pfalzdorf den agilen Pfarrer in Aktion erleben, er gestaltete den Abschiedsgottesdienst mit gewohntem Esprit. Das „Kirche läuft“, wie im Logo der Kirchengemeinde behauptet wird, „ist keine Selbstverständlichkeit“, so der Pfarrer in seiner Predigt. Doch genau dazu hat Pfarrer Ditthardt mit seiner Familie enorm beigetragen. „Glaube und Sport können eine wunderbare Liason sein“, meinte er weiter. Pfarrer Ditthardt hat so manche sportliche und musikalische Aktivität ins Leben gerufen und aktiv mitbegleitet. Wie das kreiskirchliche Volleyballturnier, die Konfirmandenfreizeiten, das Weihnachtsmusical, oder der Gospelworkshop, welcher über Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist.

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Neu in Kevelaer: Christina van Anken

In Kevelaer wird ab dem 1. Juli die zweite Pfarrstelle besetzt, Stefan Schmelting sprach mit dem Neuzugang im Kirchenkreis.

(24.06.2010) 

Ich heiße: Christina van Anken

Mein Alter: Ich bin Jahrgang: 1973.

Meine Familie besteht aus: den Menschen die mich in meinem Leben begleiten.

Ich mache am ersten Arbeitstag in Kevelaer: Ich hoffe, dass ich dann meine Berufungsurkunde entgegennehmen kann, später folgt eine Entlassfeier an der Realschule und ich gebe Religionsunterricht an einem Gymnasium in Krefeld. Natürlich nur noch bis zu den Sommerferien.


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"Auf und Ab" - Leitern erzählen vom Leben

(24.06.2010) 

Bild: Gabriele Hünninger

Viele farbige Leitern, Strickleitern und Bilder gehören zur Wanderausstellung des Netzwerks Kunst und Kultur für Kirche und Diakonie im Rheinland. Die Leitern stehen vom 4. Juli bis zum 18. Juli um und in der ev. Kirche sowie am Haus der Diakonie. Gleichzeitig dienen sie als Veranstaltungsorte. Die Evangelische Kirchengemeinde Goch hat in Kooperation mit der Diakonie ein Programm zusammengestellt, das sowohl informiert wie unterhält. Die "Auf und Ab-" Veranstaltungsreihe wird mit einem Gottesdienst am Sonntag, 4. Juli, um 10.30 Uhr in der ev. Kirche Goch eröffnet. Prediger ist Norbert Bergmann, Leiter des „Freundeskreises“, einer Suchtselbsthilfegruppe in Goch.

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Verführt beim Frauensommerabend

Rund 70 Frauen aus dem Kirchenkreis ließen sich auf Rollen- und Kleidertausch ein.

(24.06.2010) 

Foto: Die Rolle der "Weisen Frau"

„Es sind einfach alle nett hier!“ Viele der 70 teilnehmenden Frauen aus dem Kirchenkreis haben den Frauensommerabend fest in ihren Kalender geschrieben. Einmal im Jahr bietet der Fachausschuss für Frauenfragen im Kirchenkreis Nahrung für Geist und Seele - und ausschließlich für Frauen. Jede ließ sich am Mittwoch gerne ein auf den Rollen- und Kleidertausch, den Bibliolog, den liturgischen Tanz oder die Betrachtung dreier biblischer Frauengestalten aus dem 17. Jahrhundert. Das gute Wetter passte obendrein zu den vielen selbstgemachten Leckereien am Abend.





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Gott oder Evolution, wer schuf die Welt?

Vortrag und Diskussion zur Evolutionstheorie und dem christlichen Menschenbild in Geldern

(22.06.2010) 

Christliches Menschenbild und Evolutionstheorie: Die Evangelische Kirchengemeinde Geldern lädt zu einem Vortrag und anschließender Diskussion ein. Am Mittwoch, 30. Juni 2010 wird um 19 Uhr Dr. Eckart Lefringhausen aus Geldern im Gemeindesaal zum Thema „Christliches Menschenbild und Evolutionstheorie“ sprechen. Hintergrund seiner Ausführungen ist die in Buchform erschienene Wiedergabe einer Vorlesungsreihe an der TU Dresden, die vor allem von Biologen und Theologen gehalten worden ist und unter dem Titel "Gott oder Darwin" veröffentlicht wurde. Man kann in geschmacklicher Hinsicht darüber streiten, ob die Gleichsetzung Gottes mit Darwin akzeptabel ist. Die in dem Buch enthaltenen Beiträge sind aber insofern sehr interessant, weil die Vertreter der Evolutionstheorie mit einem Absolutheitsanspruch auftreten, dem Theologen und andere Geisteswissenschaftler kaum etwas entgegen zu setzen haben.

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Kreissynode für Gespräche mit Wesel

Am Samstag tagte die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Kleve in Nieukerk.

(20.06.2010) 

Wurde am Samstag verabschiedet: Schulreferent Dr. Guy Rammenzweig

Einmütig entschied sich die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Kleve am Wochenende für die Weiterführung der Gespräche mit dem Kirchenkreis Wesel. Diese sollen die Zusammenführung und Zusammenarbeit der beiden Verwaltungen zum Ziel haben. Von 51 stimmberechtigten Synodalen gab es nur zwei Enthaltungen. Dieses Votum bewirkt zunächst, dass eine Arbeitsgruppe aus Vertretern beider Kirchenkreise (Superintendenten, je ein Vertreter aus dem KSV, der Verwaltungsleitung, der Mitarbeitenden und den Gemeinden) bis zur Herbstsynode 2011 ein Konzept erarbeitet. Größtmögliche Transparenz dieser Gespräche wünschten sich die Synodalen, damit die endgültige Entscheidung 2011 nach bestem Wissen erfolgen kann.

Die Synodalpredigt von Assessor Robert Arndt zu Timotheus 1, 12-17 zum Herunterladen

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Signale aus Südafrika - Ausstellung in Xanten

Die Euphorie rund um die Fußball-Weltmeisterschaft blendet ein Lebensgefühl der Afrikaner fast aus: Perspektivlosigkeit einer ganzen Schicht, die den Reichtum anderer mitansehen muss.

(15.06.2010) 

Zeitgenössische schwarz-weiß Grafiken und Plastiken in der ev. Kirche Xanten beschäftigen sich mit der Lebens- und Gefühlswelt der Afrikaner. Die Leihgaben des Sammlers und Theologen Hans Blum aus Frankfurt illustrieren beipsielsweise das „Sie und Wir“, welches Palast und Hütte gegenüberstellt. Ein Teil der reichen Bevölkerung schottet sich ab, es gibt keinen Durchlass der armen zur arbeitenden Schicht, das drückt das Bild „No vacancies-Unemployment“ aus. Aber auch das tanzende, singende Lebensgefühl der Afrikaner ist Thema im Linolschnitt von Gordon Gabashane. Ein Trio musiziert zusammen auf Flöte, Saxophon und Handtrommel.

Die Ausstellung der Arbeiten verschiedener afrikanischer Künstlerinnen und Künstler ist bis zum 11. Juli in der ev. Kirche Xanten zu sehen, der Eintritt ist frei. Geöffnet wird die Kirche täglich von 15-17 Uhr, sowie donnerstags und samstags von 10-12 Uhr, sonntags nach dem Gottesdienst.

Dekan Hans Blum wird am kommenden Sonntag, 20. Juni, in der ev. Kirche am Markt predigen, Beginn des Gottesdienstes ist um 10 Uhr.

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Zum ersten Mal ökumenisch: Gemeindefest in Büderich

Seit Dezember planten evangelische und katholische Kirchengemeinde an dem großen Ereignis, welches das gesamte Dorf auf die Beine brachte.

(14.06.2010) 

Foto: Sie gingen die sechs Stationen des Gebetswegs in der ev. Kirche

Es gelang, das erste ökumenische Gemeindefest in Büderich. Auf dem großen Marktplatz präsentierten sich die beiden Kirchengemeinden sowie Vereine und Gruppen aus dem Ort. „Es machen wirklich fast alle mit“, freute sich Pfarrer Joachim Wolff am Sonntag auch über die Teilnahme von Sportverein, Karnevalsgruppe und Schützenbruderschaft und Heimatverein. Und das Programm konnte sich sehen lassen: Neben dem Stand des Netzwerks Altenarbeit bot die Frauenhilfe Blumen und Pflanzgebinde, selbstgemachte Marmelade an. Den Präsentkorb konnte derjenige gewinnen, der den Wert des Korbes am besten einschätzen konnte. Eine Modenschau bereitete die Kleiderkammer vor, die Kindergottesdienstteams beider Gemeinden entwarfen in der ev. Kirche einen Gebetsweg, auf dem sich Jung und Alt über Träume und Belastungen des täglichen Lebens eigene Gedanken machen konnten.

„Hoffnungsträger sollt ihr sein“, mit dem Motto knüpfte die beiden Kirchengemeinden an den ökumenischen Kirchentag an und entsprachen damit den Wünschen der Büdericher Bevölkerung. Bei dem abschließenden Ökumene-Talk mit Barbara Rudolph, Mitglied der rheinischen Kirchenleitung und Prof. Dr. Dorothea Sattler (Dozentin an der kath. Fakultät der Universität Münster) beklatschten die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer vor allem die Äußerungen nach mehr Ökumene. Schulleiter Dr. Heinzgerd Schott fragte die Diskutantinnen nach Trennendem und Gemeinsamkeiten der beiden Konfessionen.

Einige Wortmeldungen des Ökumenetalks unter Mehr

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Förderverein für Friedhöfe in Schenkenschanz-Keeken

Die rechtlichen Vorarbeiten sind abgeschlossen, nun konnte der Förderverein am Freitag gegründet werden.

(12.06.2010) 

Der Friedhof an der Schänzer Kirche sieht noch gut aus.

Es wurde eine langwierige Geburt: Die Gründung des Fördervereins zur Pflege und zum Erhalt der Friedhöfe in Schenkenschanz und Keeken. Bevor sich am Freitagabend sieben Menschen bereit erklärten, als Gründungsväter und –mütter zu unterschreiben, entbrannte eine lebhafte Diskussion um Sinn und Aufgaben des Vereins. Siegfried Neumann, Mitglied des Kreissynodalvorstands und ehemaliger Jugendrichter moderierte die Diskussion. Er stellte klar, dass ein Förderverein im besten Sinne fördert, jedoch mit der Friedhofsverwaltung und der Erhebung der Gebühren nichts zu tun hat. Mitglied des Fördervereins werden kann jeder, die Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche ist nicht Vorraussetzung. Nach dem Gleichheitsgrundsatz darf die Kirchengemeinde Vereinsmitglieder nicht bevorzugt behandeln, auch aufgrund der Existenz des Fördervereins kann dieser nicht die Offenhaltung der Ruhestätten einklagen.

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Ernährung kein Thema für nebenher

Psyche und Physis hängen unmittelbar mit der Ernährung zusammen. Ernährungsberaterin Ulrike Hotze gab Tipps beim Seniorentag des Kirchenkreises Kleve in Geldern.

(11.06.2010) 

Manchmal ist es genauso lecker und hat weniger Kalorien: Eine Frikadelle mit Kleie und Quark zubereitet schmeckt gut und hat weniger Kalorien als die traditionelle Variante. Cocktails erfrischen ohne Alkohol genauso wie die kalorienträchtigen Alternativen. Mit diesen und andere Beispielen zeigte Diätassistentin und Ernährungsberaterin Hotze, dass man sich über gutes, gesundes Essen zuerst mal Gedanken machen sollte und vor allem nicht auf die Tipps der Diät-Industrie hört. Diät-Schokolade hat beispielsweise wegen des Geschmacks für den fehlenden Zucker mehr Fett und damit mehr Kalorien und einen höheren Preis als die normale Schokolade. Preistreiberei genauso beim Öl: Cholesterinfrei sind sowieso alle Öle, mit dem entsprechenden Aufdruck darf den Kunden allerdings mehr Geld abgenommen werden. Wichtig sind dunkle Ölflaschen, denn diese speichern mehr Vitamine als durchsichtige Plastikflaschen.





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Bündnisse für das Leben: Landgottesdienst

Der 9. Landgottesdienst der Kirchenkreise und Kreisdekanate fand in Wesel statt.

(10.06.2010) 

„Bündnisse für das Leben“ standen im Mittelpunkt des 9. Ökumenischen Landgottesdienstes in Wesel. Bündnisse stehen heute unter Druck, müssen gepflegt werden, weil Bündnispartner einander brauchen. Wie etwa „jung und alt“, „stark und schwach“. „Erzeuger und Verbraucher“ ist ein weiteres Bündnis, bei dem die Interessen bisweilen auseinander gehen. „Idealerweise produzieren und kaufen wir qualititativ hochwertige Produkte aus der Region“, so formulierten es Menschen aus dem Vorbereitungskreis in der ev. Kirche am Lauerhaas. „Natur und Technik“ brauchen einander ebenso. Ohne Natur gäbe es keine Umwelttechnik, ohne effiziente ökologische Technik kann die Natur nicht erhalten werden. Die klevische Lilie im roten Gemeindewappen Obrighoven-Lackhausen bildete den Ansatz für die Predigt von Pfarrer Jürgen Widera (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, kda). Die Lilien auf dem Felde erinnern uns daran, dass es nicht darum gehen sollte, eine möglichst große Ernte einzufahren, Geld zu scheffeln, nicht dem Mammon zu dienen, sondern Gott. Die Finanzkrise zeige, wohin das führt, so der Pfarrer. (vgl. Salomon in all seiner Herrlichkeit ist nicht gekleidet gewesen wie eine von den Lilien. Mat.6,24).

»Fotostrecke des Landgottesdienstes in Wesel

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Verwaltungen zusammen sportlich unterwegs

Die Stadtverwaltung Goch und Mitarbeitende der Kirchenkreisverwaltung fietsten heute zur Arbeit.

(09.06.2010) 

Zum 1. Fahrradtag hatten Stadtverwaltung und Kirchenkreisverwaltung die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen. Die knapp 20 Radler trafen sich um 8 Uhr auf dem Marktplatz- es hätten ein wenig mehr sein können. Der Himmel sah den ganzen Morgen bedrohlich aus, geregnet hat es zum Glück trotzdem nicht.





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Morgen zum Jugendcamp

Aus dem Kirchenkreis Kleve fahren zwei Gruppen nach Idar-Oberstein: Die integrative Jugendgruppe aus Goch und eine Gruppe aus Weeze/Kervenheim.

(02.06.2010) 

Vorfreude in Goch: mal sehen, was in Idar-Oberstein an Aktion geboten wird

Morgen sind sie unterwegs zum Jugendcamp der rheinischen Kirche in Idar-Oberstein: Die integrative Jugendgruppe der Ev. Kirchengemeinde Goch. 12 Jugendliche mit und ohne Behinderung freuen sich seit Tagen auf die Fahrt, schließlich ist es die erste längere Fahrt der Gruppe. Jugendleiterin Kerstin Poppinga begleitet die 15-29 Jahre alten Jugendlichen und Erwachsenen, worunter einige aus dem Helferkreis der Kirchengemeinde stammen. „Facettenreich und felsenfest“ lautet das Thema des Camps, auf dessen Programm unter anderem Handykrimis, Gebetsgarten, Jugendkirche, Comedy, Trommeln, HipHop, Wellness, fairer Fußball und ein Dunkelcafé stehen. „Wie früh müssen wir dort aufstehen?“ war eine der Fragen, die während der letzten Gruppenstunde vor der Fahrt gestellt wurden. „Und schlafen Jungen und Mädchen auch getrennt?“ Bis Sonntag bleiben die Gocher auf dem Jugendcamp, zu dem rund 2.000 Menschen anreisen werden. Die Jugend aus Goch hat mit vier Stunden Busfahrt die weiteste Anfahrt aller Teilnehmer und ist eine der wenigen Gruppen, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam reisen. Mehr: www.jugendcamp2010.de

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Zeitarbeiter, Tagelöhner: Menschen zweiter Klasse?

Zur Eröffnung des Ev. Zentrums für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Gewerkschaften in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh interessierte Zuhörer: Das Thema am Mittwoch: „Normalarbeit Leiharbeit?“.

(01.06.2010) 

Karin Dembek, Vorsitzende des geschäftsführenden Auschusses kda Niederrhein/Duisburg begrüßte die Anwesenden in der Kreuzeskirche.

Sie haben es (zum Glück) nicht auf der Stirn stehen: Zeitarbeiter. Menschen, welche hohe Flexibilität zeigen, weite Anfahrtswege in Kauf nehmen und dafür meist weniger Lohn bekommen als die Stammbelegschaft. Auftragsspitzen in Unternehmen werden mit so genannten „Zeitarbeitern“ aufgefangen. Sie kommen für wenige Wochen und Monate in die Firma, müssen Produktionsabläufe sehr schnell erlernen. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (kda) hat 10 Thesen zur Leiharbeit formuliert, die Gerechtigkeit in der Arbeitswelt einfordern. Die wichtigsten Punkte lauten: Leiharbeiter und Stammbelegschaft müssen unter gleichen Bedingungen arbeiten und bezahlt werden. Gleiche Arbeit, gleiches Gehalt. Leiharbeiter sind keine Arbeiter zweiter Klasse. Schwarze Schafe unter den Unternehmern stellen jedoch dauerhaft einen bestimmten Prozentsatz an Leiharbeitern ein, um die Produktionskosten zu senken. Der kda setzt sich zudem für die Wiedereinführung des Gleichheitsgrundsatzes durch die Europäische Union ein. Dieser würde durch Tarifverträge jeglicher Art zurzeit unterlaufen. Die Forderung eines Mindestlohnes für alle Branchen ist nicht neu, jedoch alleine die Definition, was existenzsichernd ist, fällt schwer: Selbst ein Lohn von 8,50 Euro pro Stunde ist für einen vierköpfigen Familienvater nicht ausreichend.

Mehr zur Podiumsdiskussion unter Mehr...

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Taizé oder Ijsselmeer: Jugendfreizeiten

Nun an den Sommerurlaub denken: einige Gemeinden im Kirchenkreis bieten Kindern und Jugendlichen Freizeiten an.

(09.12.2009) 

Die Reiseziele klingen verlockend: Taizé in Frankreich, das Ijsselmeer in den Niederlanden, oder zum Kirchentag nach München: zusammen mit vielen anderen ist der Spaß garantiert. Zu beachten sind die unterschiedlichen Anmeldemodaliäten, Mindestalter und Preise. Unter MEHR informieren Flyer über die einzelnen Reisen der Gemeinden und des Kirchenkreises.

Kirchenkreis: Übersicht aller Freizeiten mit Eckdaten




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Angeklickt:

Leporello Konzerte bis Dez. 2010
Seniorenreisen 2010
Jugendfreizeiten 2010

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Ev. Akademie im Rheinland
Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Männerarbeit im Rheinland
Gemeindedienst Mission und Ökumene

Wichtige Adressen der Werke, Einrichtungen und Ämter der Evangelischen Kirche im Rheinland

Webandacht

EKiR

Kindernothilfe

evangelisch.de

KD-Bank

Mobbing-Line NRW

Webgeschwindigkeit schädlich Präses Nikolaus Schneider äußerte sich kritisch zum Leitmedium: Wenn wir nicht mehr zuhören, abwarten, bedenken können, chaotisiert das Beziehungen. (24.08.10)

Taizé-Geburtstag Am 20. August vor 70 Jahren kam Theologiestudent Roger Louis-Masuche in das verarmte 40-Einwohner Dorf Taizé im Burgund. Nun ist der Ort spiritueller Ort für Jung und Alt auf der ganzen Welt. (17.08.10)

Kirchentag für Tiere Zum ersten Mal findet bundesweit ein Kirchentag für Tiere statt. Vom 27.-29. August sind Tiere aller Arten und Rassen in Dortmund willkommen. Mehr dazu auf www.kirchentagmenschundtier.de (16.08.10)

Quellen: Evangelischer Pressedienst (epd) und Pressestelle der Evangelischen Kirche im Rheinland