Gottesdienste im Kirchenkreis(02.02.2012) < Gottesdienste 30.01. - 05.02.2012
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Notfallseelsorge im Kreis nun onlineDie Ökumenische Notfallseelsorge im Kreis Kleve präsentiert sich mit einer eigenen Seite (02.02.2012) 
Unter www.notfallseelsorge-kleve.de ist die neue Internetseite zu erreichen. Sie bietet aktuelle Informationen und Hinweise auf Veranstaltungen, sie informiert über die Erreichbarkeit und Aufgaben der Notfallseelsorge im Kreis Kleve sowie über deren Organisation. Hinweise auf Fortbildungsangebote für Mitarbeitende in der Notfallseelsorge und Berichte über die Arbeit der Notfallseelsorge ergänzen das Angebot. Alle Seiten sind mit vergrößerbaren Fotos versehen, die Service-Seite enthält zahlreiche Kontaktdaten und Links sowie die Möglichkeit zum Download von Broschüren.
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Laboratorium mit neuem Programm(02.02.2012) 
Zum neuen Programm des Laboratoriums schreibt die Vorsitzende des Geschäftführenden Ausschusses, Pfarrerin Karin Dembek:
Das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung
und betriebliche Seelsorge“ besteht seit Juni 2010 und
hat sich mittlerweile einen Namen gemacht als Veranstalter von
Diskussionsveranstaltungen, Vorträgen und Seminaren.
Sie erhalten nun bereits die vierte Ausgabe unseres Programms,
das interessante Angebote zu aktuellen Themen der Arbeitswelt
– insbesondere aus unserer Region – präsentiert. Bewährte
Formate haben nach wie vor ihren Platz, neue Veranstaltungen
sind hinzugekommen.
Im zweiten „Marxloher Gespräch“ wird der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider mit Prof. Dr. Norbert Walter zum Thema „Gerechtes Finanzsystem – Wie kann die Rolle der Politik und die gesellschaftliche Verantwortung der Finanzwirtschaft gestärkt werden“ diskutieren. Die Reihe „Wirtschaftsethik in den Religionen“ wird mit dem Abend „Wirtschaftsethik im Christentum“ abgeschlossen.
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt will mit seinem Laboratorium Programm immer nahe bei den aktuellen gesellschaftlichen Themen und nahe bei den Menschen sein, die diese Themen bewegen. Dazu tragen auch eine Reihe von Kooperationen bei, die dieses Programm wesentlich bereichern. Ein aufmerksames Durchblättern lohnt sich bestimmt. Als Vorsitzende des KDA Duisburg/Niederrhein lade ich Sie herzlich zu den vielfältigen Veranstaltungen ein.
Ich grüße Sie herzlich! »MEHR
„ Damit Extrema verhütet werden … “Ausstellungseröffnung in der Evangelischen Kirche Sonsbeck (01.02.2012) 
Nach dem Gottesdienst am kommenden Sonntag in der Ev. Kirche Sonsbeck wird im Rahmen des Kirchencafés eine Ausstellung zur 1. Reformierten Generalsynode in Duisburg 1610 eröffnet und den anwesenden Kirchenbesuchern vorgestellt.
Im Schatten einer angespannten politischen Großwetterlage nutzten 36 Pfarrer und Kirchenälteste die Situation, um eine reformierte Kirchenstruktur zu schaffen, die Engagement und Selbstständigkeit ermöglicht, damit die „Kirchensachen“ von unten nach oben, in Gemeinschaft zu organisieren sind. Es war die Geburtsstunde der presbyterial-synodalen Grundordnung der Ev. Kirche im Rheinland.
Der Protestantismus am Niederrhein fand seine verbindende, grundlegende Gestalt.
Er fand seinen Weg zu kirchlich selbstbewußten, aktiv sich in das öffentliche Leben einbringenden Gemeinden, was Epochen verbindend bis in die Gegenwart hinein Auswirkungen auf den kirchlichen Alltag der Menschen hat.
Gezeigt wird ein wesentliches Stück der Entwicklung des Protestantismus am Niederrhein. Die Wanderausstellung wurde vom Archiv der Ev. Kirche im Rheinland und dem Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg erarbeitet. Ein Ausstellungkatalog ist zum Preis von 7,- Euro erhältlich. Bis zum Sonntag 11.März wird sie in der Evangelischen Kirche zu sehen sein.
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Kirche verändernGemeinden werden geleitet von ihren Presbyterien. Ausschüsse bereiten Entscheidungen zu speziellen Themen vor. (31.01.2012) 
Foto: Brüten über der Liturgieform: Gunild Goltz, Anke Börngen, Franziska Helfenbein, Cornelia von Quistorp
Kirche ist nicht fertig. Und schon gar nicht in jeder Kirchengemeinde gleich. Presbyterinnen und Presbyter können sich nach der Wahl in verschiedenen Ausschüssen der Kirchengemeinde oder des Kirchenkreises engagieren.
Der Ausschuss für Gottesdienst, Theologie und Kirchenmusik der Kirchengemeinde Kerken ist so ein Beispiel für eine Kirche, die ständig im Wandel ist. Während der vergangenen Ausschusssitzung im Januar beriet das sieben Menschen zählende Gremium über die Gestaltung der Gottesdienst-Liturgie und die darin vorkommenden Lieder. Denn: „Es gibt ein Gerüst der Liturgie, der geistlichen Gesänge im Gottesdienst, an das wir uns halten müssen“, sagt Cornelia von Quistorp, Prädikantin und Vorsitzende des Ausschusses. Aber in welcher Version wir die liturgischen Teile singen, das bestimmen wir selbst.“ Gemeint sind zum Beispiel das „Halleluja“, „Christi du Lamm Gottes“, „Ehr sei dem Vater“. »MEHR
Nach 28 Jahren Schluss: Presbyterin Gabi FringsSie wollte schon als junge Mutter Dinge in der Kirche bewegen (31.01.2012) 
Nach 28 Jahre ist Schluss – vorerst. Mit der anstehenden Presbyteriumswahl in allen rheinischen Kirchengemeinden im Rheinland am 5. Februar 2012 scheidet Gabi Frings aus dem Kevelaerer Presbyterium aus. „Das hatte ich mir allerdings schon vor vier Jahren überlegt.“ Mit jungen 32 Jahren stieg sie damals in das Leitungsgremium ein und musste sich erst an Sitzungsabläufe und Abstimmungen gewöhnen. Ihre Ohren und Augen hält das interessierte Gemeindeglied bis heute weit geöffnet. Gerade weil sie junge Mutter war, wollte die Winnekendonkerin Mitglied im Presbyterium werden, damals noch unter der Leitung von Pfarrer Volker Raettig. „Im Presbyterium kann man etwas bewegen“, ist ihre Erfahrung. „Selbst Verantwortung tragen statt nörgeln war für mich die bessere Alternative“, meint das engagierte Gemeindeglied.
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Sieben Gemeinden wählenAm 5. Februar werden in der rheinsichen Kirche die Leitungsämter für vier Jahre neu gewählt (25.01.2012) 
Am 5. Februar werden in der gesamten rheinischen Kirche die Leitungsgremien der Kirchengemeinden, also die Presbyterien, neu gewählt. Die Kandidatinnen und Kandidaten wurden entweder von Gemeindegliedern vorgeschlagen oder vom Presbyterium gesucht, haben sich vorgestellt, und stehen nun auf dem Wahlzettel. In sieben Gemeinden des Kirchenkreises kann eine Wahl tatsächlich stattfinden, da die Anzahl der Kandidaten die Zahl der zu vergebenen Plätze überschreitet. Das betrifft die Kirchengemeinden Büderich, Xanten, Geldern, Kerken, Kervenheim, Kevelaer und Weeze.
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Kirchentheater spielt "Der Besucher"Das Ökumenische Kirchentheater Kerken steckt in der heißen Phase der Vorbereitungen. (24.01.2012) 
Wien 1938, prominente Juden, so auch Sigmund Freud und seine Tochter Anna haben unter dem Terror der Nazis zu leiden. Anna wird
zur Vernehmung abgeführt. Freud ist verzweifelt und macht sich große Sorgen, als plötzlich ein Mann in seinem Studierzimmer erscheint. Durch die Türe kam er nicht und er weiß Dinge, die
eigentlich niemand wissen kann. Ist es Er?
In einer Neuinszenierung zum 50. Jubiläum der Evangelischen Kirchengemeinde Kerken sind
Vorstellungen am:
27. und 28. Januar 2012 um 20 Uhr
in der Aula der Grundschule Aldekerk
3. und 4. Februar 2012 um 20 Uhr
in der evangelischen Kirche Nieukerk
Darsteller:
Manfred Körfer als Dr. Siegmund Freud
Karl-Heinz Flasch als Besucher
In weiteren Rollen:
Karl-Heinz Albers, Ulrike Palnau, Andreas Spitzner als Souffleur
Vorverkauf Lottoannahmestellen:
Cuypers, Aldekerk
Geltenpoth, Nieukerk
Eintritt 6 Euro (für karitative Zwecke bestimmt) »MEHR
Landessynodale informieren den KirchenkreisDer Finanzskandal um das Beihilfe und Berechnungszentrum (bbz) war ein Hauptthema der Landessynode in Bad Neuenahr. (23.01.2012) 
Die Tagung der Landessynode in Bad Neuenahr war mit Themen übervoll. Kein Wunder bei den aktuellen Geschehnissen rund um den Finanzskandal des Beihilfe- und Berechnungszentrums Bad Dürkheim (bbz). „20 Millionen Euro hat die Rheinische Kirche zugeschossen um größeren Schaden und Glaubwürdigkeitssverlust abzuwenden“, sagte Superintendent Hans-Joachim Wefers während des Berichts von der Landessynode im Haus der kreiskirchlichen Dienste am vergangenen Freitag. Der Kirchenkreis Klever Landessynodale Helmut Schwerdtfeger wurde in eine Kommission berufen, die wiederum ein Gremium aus Fachleuten bestimmen soll, die im Auftrag der Landessynode die Aufsichtsstrukturen untersuchen.
Zahlreiche Presbyterinnen und Presbyter sowie weitere Interessierte lauschten seinen Ausführungen. Helmut Schwerdtfeger sagte auch etwas zur Eigenverantwortung von Presbyterien und Kirchenkreisen: Eigenverantwortung Presbyterien (mp3-Datei)
Aus den Vorgängen zogen die Landessynodalen in Bad Neuenahr Konsequenzen: Konsequenzen aus der Affärre (mp3-Datei) »MEHR
Rheinische Musikstafette bei unsDie Rheinische Kirche feiert das Jahr der Kirchenmusik mit einer Stafette durch die Kirchenkreise (17.01.2012) 
Der Flyer öffnet sich mit einem Klick auf das Bild
Die Evangelische Kirche in Deutschland feiert im Rahmen der Lutherdekade bis zum Reformationsjubiläum 2017 jedes Jahr thematisch anders. 2012 ist das Jahr der Reformation und Kirchenmusik. Auf Initiative aller Kreiskantoren der rheinischen Landeskirche wird in diesem Zusammenhang eine Musikstafette veranstaltet, die den Evangelischen Kirchenkreis Kleve vom 22. Januar bis zum 29. Januar erreicht. In dieser Woche finden ausgesuchte Konzerte an verschiedenen Orten statt. Die drei hauptamtlichen Kirchenmusiker in den Kirchengemeinden Kleve (Thomas Tesche), Goch (Friedhelm Olfen) und Geldern (Jeehuyn Park) geben in dieser Woche fünf Konzerte, der Eintritt ist jeweils frei. „Die Konzerte wollen nicht nur eine Rückbesinnung auf das Wirken Martin Luthers und seiner Lieder und Choräle sein, sie zeigen auch die ganze Vielfalt und den Reichtum zeitgenössischer kirchenmusikalischer Ausdrucksformen des Gotteslobes“, sagt Kreiskantor Friedhelm Olfen über die Stafette.
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Präses würdigt Gocher TheologinDie Gocher Theologin Ilse Härter feierte am Donnerstag ihren 100. Geburtstag. (12.01.2012) 
Foto aus dem Jahre 2006 (ekir.de)
(ekir.de) Beharrlich hat sich die Theologin Ilse Härter für die Bekennende Kirche und für ihre Ordination als Pastorin eingesetzt. Sie hat in der Nazi-Zeit den Eid auf den „Führer“ verweigert und keinen Ariernachweis erbracht. In der Kirche hat sie am 12. Januar 1943 – ihrem 31. Geburtstag – erreicht, dass ihr die volle pfarramtliche Tätigkeit erlaubt wurde. Gestern wurde die pensionierte rheinische Pfarrerin 100 Jahre alt.
Mehr dazu auf der Internetseite der Evangelischen Kirche im Rheinland
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Frauenmahl im BeginenhofFrauen reden zu Tisch und diskutieren Fragen aus Kirche und Gesellschaft (12.01.2012) 
Mit welchem Beitrag sollen Kirche und Religionen auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren, die von gesellschaftlichen Spannungen und Katastrophen erschüttert ist?
Das Festessen
Als Beitrag zur Reformationsdekade lädt der Fachausschuss für Frauenfragen im Evangelischen Kirchenkreis Kleve Frauen zu einem Festessen ein, um sich in Tischgemeinschaft und Gesprächen auszutauschen. Im Beginenhof
Kalkar wird es ein festliches Mahl geben, bei dem Gastfreundschaft unter Frauen gepflegt wird.
Die Thesen
Im Verlauf des Essens werden kurze Thesen ausgewählter Tischrednerinnen aus Kirche und Gesellschaft diskutiert.
Die Tischrednerinnen In bewährter reformatorischer Tradition setzen bekannte
Rednerinnen aus unterschiedlichen kirchlichen und gesellschaftlichen
Kontexten mit ihren Thesen Impulse und
möchten zum Weiterdenken anregen.
Als Tischrednerinnen sind eingeladen:
Marion Claaßen, Frauenberatungsstelle Impuls
Dr. Barbara Hendricks,
Mitglied des Bundestags
Dr. Bettina Paust, Künstlerische Direktorin
Museum Schloss Moyland
Andrea Perau, Gleichstellungsbeauftrage
des Kreises Kleve
Susanne Rexing, Innenarchitektin
Eva Sand, Künstlerin
Margret Vosseler, Mitglied des Landtags NRW
Adelheid Wawrzinek, Vorsitzende der
Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V
Der Flyer mit der Anmeldung »MEHR
Fortbildungsprogramm für Pädagogen erschienenDie Angebotspalette für pädagogisch Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen wurde mit Gesundheitsthemen erweitert (12.01.2012) 
Das Bildungsprogramm 2012 des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Wesel ist erschie-nen. Es richtet sich an pädagogisch Mitarbeitende in den sozialen Einrichtungen der Kir-chenkreise Kleve, Wesel und Dinslaken. Das Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebot wurde erweitert: Neben pädagogischen Themen gibt es neu einige Gesundheitspräventionsveranstaltungen, wie einen Qigong Kurs, einen Entspannungskurs und einen Burn-out Vorbeugungskurs. Das Bildungsprogramm wird in Kooperation mit der ev. Kinderwelt im Kirchenkreis Dinslaken angeboten.
Das Programm kann über das Sekretariat Organisation Fortbildungen, Ulrike Hamann, unter der Rufnummer 0281/156-135 oder per E-Mail uhamann@kirchenkreis-wesel.net angefordert werden und es steht auf der Internetseite www.kirchenkreis-kleve.de zum Abruf bereit.
Das Fortbildungsprogramm 2012 als pdf Dokument
Das Anmeldeformular als pdf Dokument
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Kita: Erstes Haus der kleinen Forscher in GochMit Mikroskop, Trinkhalmen, Pipetten und Luftballons läßt sich prima experimentieren (10.01.2012) 
Foto: Barbara Maué überreicht die Zertifizierungs-Urkunde an Esther Müller-Thomas
Die Evangelische Integrative Kindertagesstätte Goch darf sich „Haus der kleinen Forscher“ nennen. Als erste in Goch und dritte Kita im Kreis Kleve wurde die Kindertagesstätte am Dienstag von Netzwerkkoordinatorin Barbara Maué ausgezeichnet. Sie überreichte die Zertifizierung der noch jungen Berliner Stiftung. Erklärtes Ziel seit fünf Jahren ist es, in den Kitas mehr Zeit für Naturwissenschaft und Technik unterzubringen. Im Kreis Kleve sind in zwei Jahren mittlerweile 60 Einrichtungen Mitglied der Stiftung geworden und forschen ebenso begierig wie die Gocher Kinder. Die Zertifizierung bedeutet, dass Experimente nicht nur durchgeführt sondern zusätzlich dokumentiert und reflektiert werden. Einmal im Jahr lädt das Klever Netzwerk Erzieherinnen und Erzieher zu Tagesfortbildungen ein, um der Forschertätigkeit neue Impulse zu geben. »MEHR
Posaunenchöre begeistern in XantenVom gesamten Niederrhein und darüber hinaus kamen die 151 Bläserinnen und Bläser am Sonntag in den St. Viktor Dom. (09.01.2012) 
Beste Stimmung zu Anfang des Jahres auch in Xanten: Das weihnachtliche Konzert im Bezirk Unterer Niederrhein zog wiederum mehr als 1.200 Menschen in den Dom, bereits während der Probe zwei Stunden vor Beginn waren die Bänke im Hauptschiff restlos besetzt.
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Besiegelte Partnerschaft in KlevePfarrerin Elisabeth Schell und Pastor Christoph Groschek vertiefen die Ökumene in den Gemeindebezirken (09.01.2012) 
Die Unterschrift steht noch nicht darunter, aber am kommenden Sonntag, 15. Januar ist es soweit: Vertreter der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde Kleve unterzeichnen nach der 11 Uhr Messe in St. Anna Materborn die Ökumenische Partnerschaftsvereinbarung. Darin bekommen die bereits bestehenden guten Beziehungen zwischen den Gemeindebezirken Reichwalde und Materborn einen offiziellen Rahmen. Vorbereitet hat diese Vereinbarung ein interkonfessioneller Ökumeneausschuss, dessen Arbeit nun nicht beendet sein soll, so Pfarrerin Elisabeth Schell. „Denn die Vereinbarung ist nicht für die Schublade.“ Festgelegt sind in dem Papier gemeinsame Schulgottesdienste, Gottesdienst an Buß- und Bettag mit anschließender Agapefeier, ein Gottesdienst zur Friedensdekade, Gottesdienst zum Valentinstag, Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen sowie gemeinsame Treffen der Leitungsgremien oder der Konfirmanden und Firmlinge.
Den Wortlaut der Ökumenischen Partnerschaftsvereinbarung finden Sie hier als pdf-Dokument. »MEHR
Kirchengemeinde Büderich: Freiwilligendienstler/-in gesucht(09.01.2012) 
Die Evangelische Kirchengemeinde Büderich
sucht zum 1. August 2012
eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter im Freiwilligendienst
(freiwilliges soziales Jahr FSJ / Bundesfreiwilligendienst BFD)
für den Einsatz in folgenden Arbeitsgebieten:
Netzwerk Büderich – Altenhilfe auf dem Land
Café Global
Ev. integrative Kindertagesstätte Regenbogenhaus / Familienzentrum
Hier die Stellenbeschreibung als Download. Schriftliche Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen.
Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich
Pastor-Wolf-Str. 41, 46487 Wesel
Tel: (02803) 81 90
Bewerbungen per E-Mail werden nicht berücksichtigt. »MEHR
Landessynode am Sonntag gestartetAm Montag steht tradionell der Bericht des Präses über die für Kirche bedeutsamen Ereignisse im Mittelpunkt (09.01.2012) 
Foto und Text: www.ekir.de
„Gott spricht noch heute.“ Die Bedeutung des Wortes Gottes für das Leben der Menschen hat Präses Nikolaus Schneider am Vormittag bei der Landessynode deutlich gemacht.
„Gottes Wort sucht Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten. Gottes Wort spricht seine Menschen und seine Kirche auch heute an – wir müssen hören und antworten“, sagte Schneider in seinem Bericht vor dem obersten Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Für die Kirche komme es darauf an, das Hören nicht zu verlernen und sich beim Hören von Gottes Wort in Frage stellen zu lassen.
„Es kommt darauf an, dass wir Gottes Wort nicht dazu benutzen, uns göttliche Autorität anzumaßen, um eigene Interessen, Standpunkte und Machtansprüche durchzusetzen“, sagte Präses Schneider. Kirche dürfe sich nicht allein auf die korrekte Bewahrung der überlieferten Tradition des Gotteswortes reduzieren, sondern sie müsse in ihrer Verkündigung aus einer Beziehung zu dem lebendigen Wort schöpfen.
Gott spricht auch durch die Musik
„Gott spricht noch heute – auch durch die Musik!“ erklärte Nikolaus Schneider mit Blick auf das Jahr „Reformation und Musik“, das auch die rheinische Kirche in diesem Jahr begeht: „Und ich hoffe, dass durch die Kirchenmusik viele Menschen einen ersten oder einen neuen Zugang zum Glauben finden.“ In der Evangelischen Kirche im Rheinland werde in den kommenden Monaten zu erleben sein, wie Gottes Wort in der und durch die Musik zu sprechen und zu wirken vermag. „Dabei gilt es zum einen, das ‚Singen und Sagen’ in den Gemeinden und ihren Gottesdiensten lebendig zu halten und neu zu gestalten. Zum anderen wollen wir den Schatz fünfhundertjähriger evangelischer Kirchenmusik hörbar machen und die reichhaltige kirchenmusikalische Arbeit in den Gemeinden und Kirchenkreisen in ihrer Bedeutung stärken“, so der rheinische Präses.
info
Die Landessynode ist das höchste beschlussfassende Gremium innerhalb der rheinischen Landeskirche. Es kommt in der Regel einmal im Jahr in Bad Neuenahr zusammen, um wichtige theologische wie personelle Fragen zu erörtern und zu beschließen. Jeder der 38 Kirchenkreise zwischen Kleve und Saarbrücken darf je nach Gesamt-Gemeindegliederstärke Menschen entsenden.
Der vollständige Präsesbericht als pdf
Ausgesuchte Zitate des Präsesberichts
Aktuelle Beschlüsse, Zitate, Fotos und Themen der Landessynode finden Sie auf der Homepage der rheinischen Kirche www.ekir.de »MEHR
Ehrenamtliches Engagement im Weltladen Xanten macht sich „bezahlt“Neun Organisationen wurden ausgewählt und eine Sonderspende geht nach Kalkilia (Westbank) (29.12.2011) 
So sieht es im Eine-Welt-Laden Xanten aus
Die ehrenamtliche Mitarbeit im Weltladen Xanten fördert nicht nur den fairen Handel, sondern trägt auch zur Mitfinanzierung von sozialen und nachhaltig wirkenden Projekten weltweit bei. In diesen Tagen konnte der Vorstand rund 10.000 Euro an 9 Projekt-partner überweisen: Jeweils 1.000 Euro erhielten:
Die Kindernothilfe (Duisburg) für einen Fonds bei Katastrophen wie der Hungerkatastrophe Ostafrika.
Solwodi e.V.(Duisburg), ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. Solwodi ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind.
Hispaniola e.V. (Kalkar): Seit 2000 engagiert sich der „Verein zur Förderung von Schule, Alphabetisierung und Gesundheit in
Hispaniola e.V.“ in der Dominikanischen Republik im Bereich Schulbau und Alphabetisierung.
Die Mittelamerika-Initiative in El Salvador (Wesel): Seit 20 Jahren unterhält sie eine Partnerschaft zu ehemaligen Bürgerkriegsflüchtlingen am Bajo Lempa in El Salvador und finanziert vor Ort Bildungsprojekte. In den letzten Tagen ist es dort zu einer Überschwemmungskatastrophe ungeahnten Ausmaßes gekommen.
Der Freundeskreis Nigeria und der Arbeitskreis Asyl (beide in Xanten),
Die Aktion Pro Humanität e.V.(Kevelaer) mit Kranken-, Schul- und Frauenprojekten in Westafrika.
Oikocredit (Mainz), das Mikrofinanzinstitutionen, Genossenschaften und kleinere Unternehmen in armen Ländern unterstützt nach dem Prinzip: Faire Geldanlagen für faire Darlehen. Davon profitieren sowohl Kreditnehmer als auch Anleger.
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Weihnachten wird unter dem Baum entschiedenDer Werbe-Slogan des Mediamarkts trifft das Wesentliche, findet Superintendent Hans-Joachim Wefers und ist doch gegen die Werbung. (21.12.2011) 
Eines muss man dem Media Markt und den Machern seiner Werbung lassen: Sie haben einen wunderbaren Slogan für Weihnachten gefunden. Ein Slogan, den sich wahrscheinlich kein kirchlicher Werbetexter hätte ausdenken können, der aber den Sinn des Weihnachtsfestes in einem Satz auf den Punkt bringt: Denn in der Tat wird Weihnachten unter dem Baum entschieden!
Allerdings nicht durch grölende Kinder oder Erwachsene im beinah obszönen Geschenkerausch, wie es der Media Markt einem vorgaukeln will – sondern durch das, was in vielen christlichen Häusern dort unter dem Weihnachtsbaum auch zu sehen ist: Das Kind in der Krippe. Das Kind, das „Sohn des Höchsten“ genannt werden soll (Lukasevangelium 1,32) und tatsächlich den Namen „Jesus“ erhält, was soviel wie „Hilfe“, „Rettung“, „Frieden“ heißt. Dieses Kind zeigt uns Gott. Dieses Kind wird erwachsen und zeigt, worauf es wirklich ankommt im Leben und was dieses wirklich reich macht, nämlich Liebe, Vertrauen, Hinwendung und Zuwendung zum Nächsten. Dieses Kind verbürgt uns die Wahrheit Gottes, indem es buchstäblich Gott verkörpert und mit seinen späteren Worten und Taten Gott Gestalt gibt. Darum wird Weihnachten tatsächlich unter dem Baum entschieden – wenn da die Krippe steht und diese Krippe Beachtung findet. Die tatsächliche Werbung des Media Marktes offenbart dagegen in erschreckender Weise, für wie banal-blöd sie Menschen hält und wie wenig den Unternehmensstrategen der Mensch an sich etwas wert ist, wenn sie ihn in grotesker Weise auf ein konsumierendes Etwas reduzieren.
Die Jugendkammer der Ev. Kirche von Westfalen hat deshalb zum Boykott des Media Marktes und weiterer Geschäfte, die zur Media Group gehören (Saturn, Galeria Kaufhof, Real SB Warenhäuser, Metro C&C) während der Weihnachtszeit aufgerufen. Ich persönlich begrüße diese Initiative und teile die Stellungnahme der Jugendkammer vollkommen, die man im Internet nachlesen kann www.ekd.de
Weihnachten wird unter dem Baum entschieden, ja. Aber nicht durch konsumierende Monster, sondern durch das Kind, das sich anbietet, in ihm unser Glück, unser Heil, unseren Frieden mit Gott und den Menschen zu finden.
Hans-Joachim Wefers, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Kleve
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Kirchengemeinde sucht Organisten /-in(12.12.2011) Die Evangelische Kirchengemeinde Kalkar sucht ab sofort
eine Organistin oder einen Organisten
für unsere sonntäglichen Gottesdienste sowie weitere kirchenmusikalische Dienste.
Der Umfang der Arbeitszeit beträgt etwa 4,75 Wochenstunden. Die Vergütung richtet sich nach BAT-KF.
Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung, die Sie bitte an uns richten:
Ev. Kirchengemeinde Kalkar
Kesselstr. 3 47546 Kalkar Tel.: 02824/2376 E-Mail: kalkar (at) ekir.de
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Erstmals "Burgzauber" in KervenheimDie Evangelische Kirchengemeinde Kervenheim lädt zum Weihnachtsmarkt mit vielen Ständen und Musik ein (08.12.2011) 
Erstmalig veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Kervenheim auf dem Burghof einen Weihnachtsmarkt. Das historische Ambiente der Burg ist für den „Burgzauber“ am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Dezember geradezu ideal geeignet.
Mit Unterstützung des Dorfmarketingvereins „WIR für Kervenheim e. V.“ konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden. „Mit Willi Scholten und seinem erfahrenen Team haben wir gute Partner gefunden“, sagt Pfarrer Fries. „Die alleinige Organisation wäre für die Kirchengemeinde schwer geworden“. „Wir möchten, dass sich unser Markt wohltuend von dem Angebot kommerzieller Weihnachtsmärkte abhebt und an den Ständen nur weihnachtliche oder handwerkliche Waren angeboten werden“, erklärt Kathi van Rhijn von der evangelischen Gemeinde.
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Senioren fahren mit dem KirchenkreisDie Seniorenreisen 2012 haben die Ziele Südtirol, Bad Rothenfelde und Bad Lahr. (07.12.2011) 
Die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Kleve bietet Seniorenreisen zu unterschiedlichen Zielen und Zeiten an. Information und Anmeldung für die Reisen ist beim Ev. Kirchenkreis Kleve unter 02823 / 9444-36 möglich. Dort können auch die Prospekte bestellt werden, zum Herunterladen genügt ein Klick auf das Bild links (Gesamtübersicht), oder auf die entsprechende Reise.
Studienreise Südtiriol
Bad Rothenfelde
Bad Lahr
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Kirchengemeinde sucht Erzieher/-in(07.12.2011) „Die Evgl. Kirchengemeinde Issum ist eine offene christliche Gemeinschaft, in der Menschen ihre Hoffnung an Jesus Christus festmachen.“ (Auszug aus dem Leitbild der Kirchengemeinde)
Für unsere 3-gruppige Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“ – suchen wir zum 1.4.2012 eine/n
Erzieher/in als Gruppenleitung
(33,75 WStd., Befristung für eine mindestens 2-jährige Elternzeit, wahrscheinlich länger)
Die Vergütung erfolgt nach BAT-KF.
Zur Ergänzung unseres altersgemischten Teams wünschen wir uns eine/n evangelische/n Mitarbeiter/in.
Geeignete fachliche Qualifikation, Kreativität im musischen und gestalterischen Bereich und Teamgeist setzen wir voraus. Des weiteren erwarten wir ein freudiges Engagement, Flexibilität und eigenverantwortliches, selbständiges Handeln.
Sind Sie an einer anspruchsvollen Tätigkeit interessiert? Dann bewerben Sie sich bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 6.1.2012:
Evangelische Kirchengemeinde, Schulstr. 8, 47661 Issum
Für telefonische Auskünfte steht Ihnen die Leiterin der Kita, Frau Holthaus, montags bis donnerstags zwischen 14.00 und 16.00 Uhr gerne zur Verfügung, Tel. 02835/1200.
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Trauerweide für GochDie Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Gocher Land übergab den Baum der stellvertretenden Bürgermeisterin (06.12.2011) 
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) im Gocher Land hat den Bürgerinnen und Bürgern ein Geschenk gemacht: Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft pflanzten die Mitglieder einen Baum an den neuen Gocher NiersWellen. Die Weide ist im Uferbereich gegenüber dem Schwimmsteg zu sehen und wird sicherlich ein besonderer Hingucker werden. Vizebürgermeisterin Gabi Theissen dankte dem ACK-Vorsitzenden Kurt Pleines sowie allen Aktiven in der Arbeitsgemeinschaft für das Geschenk.
Quelle: Stadt Goch »MEHR
Seit zehn Jahren "Gemeinsam ohne Alcohol"Gemeinsam geht vieles einfacher, auch die Finger davon zu lassen: Am Montagabend feierte die Selbsthilfegruppe „Gemeinsam ohne Alcohol (GoA)“ ihr 10-jähriges Bestehen. Von Anfang an traf sich die Gruppe in der Kapelle der Evangelischen Kirchengemeinde Kevelaer und fühlt sich dort seitdem wohl. (06.12.2011) 
Bild: Moderator der Gruppe ist Uwe Hoppmann
„Ich finde es verdammt mutig, dass Sie sich ihren Problemen stellen", lobte Bürgermeister Dr. Axel Stibi die Gruppe. Nicht nur weil die Einladung bereits im Februar 2010 verschickt wurde kam er, sondern auch weil Stibi der Gruppe seine besondere Wertschätzung entgegenbringen wollte: „Der Wert einen Gruppe sollte nicht nur an der Gruppengröße festgemacht werden“, meinte der erste Bürger der Stadt. Ausdrücklich würdigte er den Dienst der Gruppe am Menschen.
Der Gottesdienst in der Jesus-Christus Kirche drehte sich zuvor um das Thema Freiheit. „Gottes Liebe schenkt uns allen Freiheit“, so Pfarrerin Karin Dembek in ihrer Predigt. „Sie erlaubt uns alles, doch nicht alles dient dem Guten“. Problematisch wird es, wenn Menschen sich in der Freiheit von Sucht gefangen nehmen lassen und dadurch ihr eigenes wie anderer Leben zerstören. Mehr Informationen auch unter www.ohne-alcohol.de »MEHR
Rheinische Kirche um Millionen betrogenDurch wahrscheinlich kriminelle Machenschaften des eigenen Abrechnungsunternehmens bbz muss die Rheinische Kirche 20 Millionen zuschießen (29.11.2011) 
(Quelle: epd)Ein Skandal um riskante Zinsgeschäfte und möglichen Anlagebetrug erschüttert die rheinische Kirche. Sie muss tief in die Tasche greifen, um ihr Abrechnungsunternehmen zu sichern. Justiz und Kirche ermitteln, die Aufsicht soll verbessert werden.
Riskante Anlagegeschäfte haben ein Unternehmen der Evangelischen Kirche im Rheinland tief in die roten Zahlen gebracht und in der zweitgrößten deutschen Landeskirche Bestürzung ausgelöst. Um die Arbeit ihres Beihilfe- und Bezüge-Zentrums (bbz GmbH) in Bad Dürkheim zu sichern, stellt die rheinische Kirche 20 Millionen Euro zur Verfügung. In dem Fall ermittelt seit Wochen die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachts gegen mehrere Beschuldigte, die Landeskirche prüft strukturelle und personelle Konsequenzen.
Präses Nikolaus Schneider nannte es am Montagabend in Düsseldorf bitter, "dass eine Firma, die uns gehört, in ihrem wirtschaftlichen Handeln offenkundig selbst Maß und Ziel aus den Augen und damit viel, viel Geld verloren hat". Das Abrechnungsunternehmen für Gehalts- und Beihilfezahlungen habe Kundengelder branchenüblich auf dem Kapitalmarkt angelegt, erläuterte der oberste Jurist der rheinischen Kirche, Vizepräsident Christian Drägert. Die Geschäftsführung habe sich jedoch "einem Anlagemodell mit weitaus höheren Erträgen zugewandt, als marktüblich bei Zinsen zu erzielen sind", und sich dabei verspekuliert. »MEHR
Klangkünstler Fassbender in MoylandWährend des Weihnachtsmarktes in Moyland gibt der bekannte Künstler in der evangelischen Schlosskirche ein Konzert (28.11.2011) 
Auch in diesem Jahr wird die evangelische Schlosskirche zu Moyland während des Weihnachtsmarkts geöffnet sein. Dort finden Besucherinnen und Besucher nach dem quirligen Marktgeschehen noch etwas Zeit für Ruhe und Einkehr. In diesem Jahr werden Bilder aus Moyland gezeigt. Darüberhinaus gibt es ein Highlight: Der Klangkünstler Jochen Fassbender, der auch einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt hat, wird am Samstag, dem 10. Dezember 2011 um 20 Uhr seine spezielle Kunst in der Schlosskirche darbieten. Er wird mit selbstentwickelten Klangobjekten aus Glas, Stein und Metall seine Zuhörer in „unerhörte“ Welten führen. Menschen, die ihn gehört und sich auf sein Angebot eingelassen haben, waren begeistert. Es ist für uns, dem Förderverein Schlosskirche eine große Ehre, ihn in unserer kleinen Kirche präsentieren zu dürfen. Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
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Brot für die Welt gegen LandraubBrot für die Welt eröffnet Spendenaktion 2011 (28.11.2011) 
Foto: Während des Eröffnungsgottesdienstes in Dortmund
„Land zum Leben, Grund zur Hoffnung“ – unter diesem Motto steht die 53. Aktion von „Brot für die Welt“, die das evangelische Hilfswerk am 1. Adventssonntag in Dortmund mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet hat. Der Gottesdienst wurde bundesweit von der ARD übertragen. „Der Hunger auf Land wächst und damit der Hunger auf dem Land“, sagte Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Direktorin von „Brot für die Welt“ in der Kirche St. Reinoldi. Es sei nicht hinzunehmen, dass Menschen ihren Lebensraum und damit ihre Existenz verlieren, weil dort Soja für unser Vieh und Energiepflanzen für unseren Sprit angebaut werden.
(Quelle: www.Brot-fuer-die-welt.de) »MEHR
Airport Weeze eine Erfolgsstory?
Vom Konsens weit entfernt: Flughafenbefürworter und Flughafengegner diskutierten sachlich, aber ohne von ihren Meinungen abzurücken. Während der Diskussionsveranstaltung im Generationenhaus der Ev. Kirchengemeinde Kevelaer sprachen sich Vertreter des Kreises von CDU und SPD für das Europäische Luft- und Logistikzentrum Airport Weeze aus. (18.11.2011) 
Foto: Max von Elverfeldt (CDU), Roland Katzy (SPD) und Ute Sickelmann (Grüne)
Zehn Jahre nach der Entscheidung, den Airport zu privatisieren, sahen Roland Katzy (SPD) und Max von Elverfeldt (CDU) den Flughafen als Erfolgsstory. Wobei letzterer stets aufpassen musste, was er sagte, denn als Vertreter des Kreises in der Gesellschafterversammlung hat er Insiderwissen, das nicht-öffentlich bleiben sollte. Genau das kritisierten wohlmeinende Bürger am Donnerstagabend, denn Transparenz sieht anders aus. Was die Politik bei 35 Millionen Darlehen an den Flughafen alles wissen müsste und was nicht, blieb im Dunkeln.
Richtig ist, betonte von Elverfeldt, „dass ein Privatinvestor, wie jeder andere private Unternehmer auch, sich nicht in die Karten gucken lassen muss oder will.“
„Diese 35 Millionen sind ein Darlehen, das wir zurückhaben wollen“, formulierte Katzy, wenn es zu Engpässen käme, könnte der Kreis weitere Anteile am Flughafen erwerben. „Keine Schulden kaufen“ kam es aus dem Publikum, das ist in dem Punkt auch CDU-Meinung.
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Gier Macht Krieg: Buß- und Bettag in KleveDer Buß- und Bettag wird in Kleve ökumenisch begangen. (16.11.2011) 
Buß- und Bettag: Tag der Umkehr und des Neuanfangs. Diesen kirchlichen Feiertag begehen Christen in Kleve seit langem ökumenisch. Unter dem Titel „Gier, Macht, Krieg“ feierten katholische und evangelische Gemeindeglieder am Mittwoch zusammen in der St. Anna Kirche Materborn. Der Gottesdienst rief zum Frieden auf und beleuchtete Facetten des Themas.
Der Gottesdienst, welcher ökumenisch vorbereitet und durchgeführt wurde, begann mit dem Gospelchor der Gemeinde: „Every sunday morning“. „Eben nicht nur am Sonntagmorgen“, meinte Pfarrer Christoph Grosch, denn der Auftrag eines jeden Christen hört nicht am Montag auf.
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Diskussion zum Flughafen WeezeWichtiger Arbeitgeber in der Region oder Millionensteuergrab? (14.11.2011) 
Podiumsdiskussion im Generationenhaus der Evangelischen Kirchengemeinde Kevelaer:
Nach der Einführung der Luftverkehrsabgabe durch die Bundesregierung entschloss sich die Fluglinie Ryanair, das Streckenangebot am Airport Weeze deutlich zu reduzieren und insgesamt 13 Flugverbindungen zu streichen. Der Airport Weeze fürchtet deshalb in den kommenden Jahren deutlich weniger Fluggäste. Der Kreis Kleve als Anteilseigner an der Flughafen Niederrhein GmbH hat sich deshalb entschieden, offene Zinsforderungen des Kreises zum Ende eines Jahres in Geschäftsanteile umzuwandeln. Während einerseits der Flughafen als mutige Investition in die Region betrachtet wird, befürchten Kritiker eine unaufhaltsame Dauersubventionierung durch Steuergelder und letztlich ein Verlustgeschäft.
Die Evangelische Kirchengemeinde Kevelaer lädt zusammen mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda Duisburg/Niederrhein) am Donnerstag, 17. November ab 19 Uhr zu dieser Veranstaltung in das Generationenhaus der Kirchengemeinde an der Brunnenstraße 70 ein.
An der Diskussion, die von Sonja Volkmann moderiert wird, nehmen teil:
Max von Elverfeldt (CDU) und Vertreter des Kreises Kleve in der Gesellschafterversammlung Flughafen Niederrhein GmbH, Roland Katzy, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag Kleve,
Ute Sickelmann, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag
Rolf Wennekers, DGB Kreisverband Kleve,
Karl-Heinz Kandolf, Aktionsgemeinschaft gegen Fluglärm und Luftverschmutzung.
Information und Anmeldung werden erbeten beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda) unter Telefon 0203 / 2951 3170 oder per Mail an kda@kirche-duisburg.de »MEHR
Presbyteriumswahl 2012: KandidatensucheBei den evangelischen Kirchengemeinden können noch bis Freitag Wahlvorschläge eingereicht werden. Warum sich das Ehrenamt lohnt, erzählt Klaus Diers, Presbyter aus Geldern. (08.11.2011) 
Zeit geben und was für das eigene Leben mitnehmen: Klaus Diers ist seit 2000 Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Geldern. Im nächsten Februar will der 72-Jährige nicht noch einmal kandidieren. Das stand jedoch schon länger fest, „mit der Konfirmation meines jüngsten Enkels wollte ich immer aufhören.“ Zwölf Jahre ist der mittlerweile pensionierte Hauptabteilungsleiter der AOK im Leitungsgremium der Kirchengemeinde aktiv.
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Eine Kirche feiert GeburtstagDie Pfälzer gaben der Region ein neues Gepräge (08.11.2011) 
Von den Erbauern der Elisabethkirche in Louisendorf lebt wohl keiner mehr. Trotzdem ist der 150. Geburtstag der Kirche Grund genug, diese mit einem Festgottesdienst und anschließendem Kaffeetrinken zu würdigen.
Die Elisabethkirche war dementsprechend auch auf dem letzten Stuhl besetzt, als der Gospelchor der Ev. Kirchengemeinde Goch den ersten Gospel unter der Leitung von Kreiskantor Friedhelm Olfen anstimmte. Während der Predigt ging Superintendenten Hans-Joachim Wefers auf die besondere Geschichte der Pfälzer ein, die sich neben Louisendorf auch in Pfalzdorf und Neulouisendorf niederließen. Aus der Pfalz kommend, wollten sie sich auf den Weg in die Vereinigten Staaten machen, scheiterten allerdings aufgrund der Pest schon im Ausgangshafen Rotterdam. Ganz zurück wollte man auch nicht, also ging es an den Niederrhein. Ein weiteres Gastspiel der Pfälzer fand in Ostfriesland statt. „Der Kirchenkreis hat seine Prägung auch den protestantischen Pfälzern zu verdanken“, sagte Wefers, „denn der Niederrhein ist sicher nicht von Natur aus evangelisch.“ Obwohl mit wenigen Mitteln ausgestattet, bauten die Louisendorfer 1861 ihre Kirche, rund 40 Jahre nachdem sie am Niederrhein ihre Heimat gefunden hatten. »MEHR
Masuren-ein NachgedichtMit vielen Eindrücken kamen die Masurenreisenden in den Kirchenkreis zurück (03.11.2011) 
Der Alltagstrott tagaus, tagein,
das konnte doch nicht alles sein.
Wir suchten und fanden dabei
den Kirchenkreis, mit ihm Reisen-Taday.
Schnell gebucht und dann gefreut,
auf eine schöne Reisezeit.
40 Menschen, sehr gespannt,
freuten sich auf fremdes Land.
Ein großer Bus, so weiß und fein,
das sollte uns`re Kutsche sein.
Text und Fotos: Traute Papenheim
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Flucht vor KarnevalDer eine mag es der andere nicht:
Karneval. Die Evangelische Kirchengemeinde Kevelaer bietet eine Alternative zu Alaaf und Helau. (31.10.2011) 
Die Karnevalsfluchtfahrt im Februar 2012 führt nach Potsdam und in den Spreewald. Eine kleine Auswahl der geplanten Unternehmungen: Besichtigung mit Führung des Brandenburg-Doms, Besuch der Bücherstadt Wünsdorf, Besichtigung des Parks und Schlosses Fürst Pückler, Besichtigung der Slawenburg in Radusch und natürlich Potsdam. Dort geht es mit dem Bus durch die Parklandschaften, eine Besichtigung des Schlosses Sanssouci, Rundgang im holländischen Viertel und in der russischer Kolonie, Besuch der Biosphäre in Potsdam, Besuch der Schinkelkirche in Straubnitz, slawischer Rundgang in Byttna vorbei an 1000-jährigen Eichen.
Die Reisekosten für die Fahrt betragen 500 Euro pro Person inklusive sechs Übernachtungen mit Frühstück und einem 3-Gänge Abendmenü. Eintrittspreise und Führungen sind im Preis enthalten. Anmeldung und Information bei Heike Grüntjens unter Rufnummer 02832 7538, Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro entgegen. Wie immer ist ein Vortreffen im Dezember geplant. »MEHR
Kleine Kirche bekommt Kapelle und neue OrgelBauarbeiten an der evangelischen „Kleinen Kirche“ in Kleve (31.10.2011) 
Die Evangelische Kirchengemeinde Kleve ist von ihrem verstorbenen Mitglied, Dr. Reinhard Kraus, testamentarisch großzügig bedacht worden. Im Testament wurde der Bau einer kleinen Kapelle und einer Orgel für die „Kleine Kirche“ angeordnet.
Nach Plänen des Architekten von der Linde aus Geldern wird nun an der zur Stechbahn hin gelegenen Seite der Sakristei der „Kleinen Kirche“, eine Andachtskapelle als „Raum der Stille und des Gebetes“ angebaut. In der Kirche soll eine neue Empore die neue Orgel tragen. Trotz der bis Ende Dezember 2011 dauernden Bauarbeiten, werden Gottesdienste und Veranstaltungen weiterhin in der „Kleinen Kirche“ stattfinden.
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Rumänien als ProjektpartnerPeter Theil, Lehrer in Schwäbisch-Hall machte Werbung für sein Heimatland (27.10.2011) 
Die Chance besteht vor allem in den nächsten zwei bis drei Jahren: Peter Theil, rumänischer Lehrer in Schwäbisch Hall, informierte vor geladenen Gästen aus Politik, Handwerk und Schule über die Möglichkeiten von Partnerschaften und Projekten mit Rumänien. Als Initiator und Gastgeber fungierte der Klever Berufsschulpfarrer Udo Brand, er war erfreut über das große Interesse.
„Es gibt in Rumänien kaum handwerkliche Ausbildung“, erklärte Theil, der Präsident des dortigen Bergschulvereins Schäßburg ist, einer Art Förderverein mit 500 Mitgliedern. Darum ohne eigene wirtschaftliche Interessen zu haben, warb der Gymnasiallehrer für Mathematik Geschichte, Politik und Wirtschaft für sein Heimatland.
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Kunst gegen HungerDas Bild einer Künstlerin inspirierte in Sonsbeck zu einer Mal- und Spendenaktion. (18.10.2011) Ideen zum Engagement gegen die Hungerkatastrophe in Ostafrika bringen die Kirchengemeinde Sonsbeck zum Malen und Basteln und die Gemeindeglieder zum Engagement für die Katastrophenhilfe der Diakonie.
Ein Kreis Jugendlicher und Erwachsener bastelt Weihnachtskarten, um sie im Advent zu verkaufen und den Erlös zu spenden und eine Familie malte sogar. Dem zugrunde liegt das Ölbild der Künstlerin Jolanta Kulis, „Das afrikanische Dorf“, zu sehen unter www.kunst-galerie-24.de. Das freundliche Einverständnis der Künstlerin zur Verwendung gab grünes Licht für das Nachmalen auf einer Holzplatte. In gemeinschaftlicher Arbeit der Familie Böhme entstand das Bild, das dann in 63 Quadrate zersägt wurde.
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Die "Voices" sangen in Kevelaer"Touch the sky" so heißt die aktuelle CD des Chores aus Uedem. (17.10.2011) 
„Touch the sky“, Berühre den Himmel, so heißt die zweite und aktuelle CD des Gospelchors „Voices“ aus Uedem. Einige seiner Titel stellten die 26 Sängerinnen und Sänger während eines Konzertes in der Jesus-Christus Kirche in Kevelaer vor. Von Anfang an sprang der Funke auf das Publikum über, das alle Lieder mit Applaus belohnte. Erst seit einer Woche sind die Aufnahmen im Tonstudio beendet, man hörte dies am Klangvolume der Akkorde und dem sicheren Gesamteindruck. Von Christiane Langenbrinck geleitet, passten sich auch die Instrumentalisten am Keyboard und an den zwei E-Gitarren in den Klang ein, ohne ihn zu übertönen.
Informationen über den Chor finden Sie unter www.gospelchor-uedem.de »MEHR
Synode II. Planspiel RegionalisierungDie Synodalen ließen sich auf erste Gespräche mit den Nachbarn ein. (16.10.2011) 
Regionalisierung ist einfacher gesagt als getan. Die Gespräche am Samstag drehten sich um vier vorgegebene Kooperationsmöglichkeiten: Pfarrdienst, Kirchenmusik, (kreativ) missionarisch Volkskirche sein, oder die Teilnahme mehrerer Kirchengemeinden an einer Touristikmesse.
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Synode: Wefers über Mais und RegionalisierungTraditionell steht der Bericht des Superintendenten über die den Kirchenkreis bewegenden Themen am Freitagabend im Mittelpunkt der Synodaltagung. (14.10.2011) 
Vieles ist passiert im Laufe des Jahres, mehr als in einen Bericht passt. Superintendent Hans-Joachim Wefers fasste zu Beginn das Leitwort "Missionarisch Volkskirche sein" auf. „Zunächst hielt sich die Begeisterung darüber in der Synode in Grenzen“, so Wefers. Goch ist die einzige Gemeinde, die sich mit einem Beschluss des Presbyteriums dieses Leitmotiv zu eigen macht. Über die zu theologisch gehaltene Ausführung des entsprechenden Arbeitspapiers kann man streiten, auch die negative Konnotation „missionarisch“ aus Erfahrungen vergangener Zeiten ist bekannt. Doch „das innerliche Ja“ zu dem, was hinter dem Leitmotiv stecke, forderte Wefers von den rund 70 anwesenden Synodalen ein.
Der komplette Bericht des Superintendenten mit einem Klick
Nachwahlen in den Kreissynodalvorstand:

Als 4. Synodalälteste wurde Ursula van Haaren (Mitte) gewählt, sie kommt aus Kalkar und ist Koordinatorin der hauswirtschaftlichen Dienste bei der Caritas sowie stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses für Frauenfragen im Kirchenkreis. Zur Stellvertreterin des Ersten Synodalältesten berufen wurde Brigitte Messerschmidt (Rechts), sie wohnt in Xanten und ist Vorsitzende sowohl des Rheinischen Kindergottesdienstverbands wie des Kindergottesdienstverbands auf EKD-Ebene. Die Stellvertreterin der Dritten Synodalältesten kommt aus Kleve und heißt Gabriele Pieper (Links). Sie leitet die Konrad-Adenauer Hauptschule in Kleve und ist seit Jahren Synodalbeauftragte des Kirchenkreises für den Kirchentag.
Mit viel Applaus wurde Jürgen Rosen (Mitte) verabschiedet, mit Erreichen des 75. Geburtstages ist im Kreissynodalvorstand Schluss, Siegfried Neumann wurde bereits auf der Sommersynode verabschiedet.
Mit einem Klick hier lesen Sie ein Interview mit beiden.
Weitere Nachwahlen:
Fachausschuss für Umweltfragen
Vorsitzender: Michael Leuthen (Kevelaer)
Stellvertretender Vorsitzender:
Pfarrer Armin Rosen (Pfalzdorf)
Jugendausschuss:
Diakon Julius Kurschat (Kerken)
Synodalbeauftragung Bücherei:
Günter Meyer (Kleve)
Kuratorium Gemeindedienst für Mission und Ökumene:
Ruth Pattay (Büderich)
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Mirjamsonntag: Am Sonntag in GochDer Fachausschuss für Frauenfragen unseres Kirchenkreises erstellte das Arbeitsheft für alle 756 Gemeinden der rheinischen Kirche. (13.10.2011) 
Auf das Ergebnis können sie stolz sein: Die Frauen des Fachausschusses Frauenfragen im Evangelischen Kirchenkreis Kleve erarbeiteten in diesem Jahr das Arbeitsheft zum Mirjamsonntag für alle Kirchengemeinden der rheinischen Kirche. Auf dem Titel ist eine Frau mit geballter Faust in Rüstung und Schwert zu sehen – eine trotzdem sympathisch dreinblickende Pfarrerin Sabine Jordan-Schöler aus Kranenburg. Einige Mirjamgottesdienste wurden bereits gefeiert, Presbyterin Gabi Frings berichtet aus Kevelaer: Frauen haben mich sogar nachher angerufen und sich für den tollen Gottesdienst bedankt.
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Kreissynode am kommenden WochenendeDie 205. ordentliche Kreissynode befasst sich mit den Themen regionale Zusammenarbeit, Haushalt und Nachwahlen in den KSV (13.10.2011) 
Die 205. Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Kleve tagt am Freitag, 14. und Samstag, 15. Oktober in der Evangelischen Kirchengemeinde Xanten mit dem Hauptthema „Regionale Zusammenarbeit der Kirchengemeinden“. Die Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft könnten langfristig dafür sorgen, dass Kirchengemeinden, um hauptamtlich und ehrenamtlich verantwortete Arbeitsfelder zu erhalten oder auszubauen, Kooperationen mit Nachbargemeinden eingehen. Zu denken ist an Kirchenmusik, Jugendarbeit und auch an den Pfarrdienst. Es besteht für den Kirchenkreis und seine Gemeinden keine unmittelbare Notwendigkeit zur sogenannten „Regionalisierung“, doch Chancen und Grenzen solcher Denkmodelle auszuloten, dazu möchte der Kreissynodalvorstand die insgesamt 73 Synodalen am Samstagmorgen ermutigen.
Die Kreissynode beginnt mit einem Abendmahlgottesdienst am Freitag, 14. Oktober in der evangelischen Kirche am Markt Xanten um 17 Uhr, die Predigt hält Prädikant Jürgen Rosen.
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Predigt im Bus und in der KneipeMission heißt das Zukunftsthema der evangelischen Kirche: Immer mehr Pastoren wollen auf neue Weise Menschen erreichen. Sie predigen in Bussen und verteilen Liebesbriefe von Gott oder laden zum religiösen Gespräch in die Kneipe ein.
(12.10.2011) Unsere Chancen liegen vor der Kirchentür
von Martina Schwager (epd)
Im November verlegen zwei Pastoren ihren Arbeitsplatz zeitweise in die Osnabrücker Studentenkneipe "Balou". Ihr Ziel: Vor allem mit jungen Menschen ins Gespräch kommen, die sie in Gottesdiensten und Gruppen nicht antreffen. "Seekers Chatroom" nennen Ute Schneider-Smietana und Martin Wolter die religiöse Gesprächsrunde am ungewohnten Ort. "Die Besucher können uns löchern - frei nach dem Motto: was ich einen Pfarrer immer schon mal fragen wollte", sagt der evangelische City-Pastor Wolter.
In Unna predigen Pfarrer zum Buß- und Bettag in Bussen. In Hannover stürmten Gospelchöre bei einem Flashmob ein Einkaufszentrum. In Osnabrück ist es die religiöse Fragerunde in der Kneipe: Immer mehr Pastoren und Gemeinden verlassen die eingefahrenen Wege, um den christlichen Glauben zu verkündigen. Die Internetplattformen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) "Kirche im Aufbruch" und "geistreich" spiegeln die vielfältigen Ideen wider. Die Aktion passt auch zur Anfang November in Magdeburg stattfindenden EKD-Synode zum Thema Mission. »MEHR
Gospelchor "Voices" mit neuer CDDer Gospelchor Voices arbeitet in diesem Jahr an seinem neuen Programm (10.10.2011) 
Am Sonntag, dem 16. Oktober 2011 gibt der Gospelchor Voices e.V. Uedem um 16 Uhr ein Konzert in der Evangelischen Jesus-Christus-Kirche in Kevelaer. Das Konzert steht unter dem Motto „Wir denken an den Himmel aber bleiben auf der Erde“. Zu diesem Motto hat die Leiterin des Gospelchores, Christiane Langenbrinck, bewegende Lieder und Texte ausgewählt. Der Eintritt ist frei. Anschließend wird zum gemütlichen Beisammensein im Gemeindesaal eingeladen.
Dies ist der erste Auftritt des Chores in diesem Jahr, denn im Juni hat der Chor im Tonstudio Meyerhof in Kleve seine zweite CD „Touch the sky“ aufgenommen und seit Januar für diese Aufnahme geprobt. Mit dem Konzert in der Jesus-Christus-Kirche wird auch die inzwischen fertiggestellte CD präsentiert.
Informationen über den Chor finden Sie unter www.gospelchor-uedem.de »MEHR
NOK: Schöpfung multimedial, Konzerte und AndachtDie ökumenische Nacht der offenen Kirchen brachte am Freitagabend viele Menschen in die Kirchen (08.10.2011) 
Bild zur Vergößerung anklicken. In Kleve erfreuten viele Akteure beim Psalmkonzert.
Was geht denn da wohl vor sich? Disco in der Kirche? Verdutzt schauten Menschen spätabends durch das Türfenster der evangelischen Kirche in Xanten. Noch bis Mitternacht musizierte dort „Nice to see you“, die sechsköpfige Jugendband der St. Viktor Gemeinde. In vielen evangelischen und katholischen Kirchen brannte das Licht am Freitag zur „Nacht der offenen Kirchen“. Trotz Herbstwetter und Fußball-Länderspiel freuten sich die Akteure über volle Bänke.
„So voll war die Kirche zum Friedensgebet noch nie“, bemerkte Pfarrer Johannes Fries zum Beispiel in Weeze. Neben Konfirmanden saßen auch Firmlinge in den Reihen und betonten den ökumenischen Charakter der kreisweit durchgeführten Aktion. „Auch Helden haben schlechte Tage“, ein mit dem Kopf in den Boden gerammter Supermann illustrierte während des Friedensgebetes die Widerstände des täglichen Lebens. „Wir können festhalten an unseren Träumen, sagen was uns nicht passt, gemeinsam beten und die Stimme erheben“, formulierte Pfarrer Fries. »MEHR
Medientraining für Jugendliche: NEWS4U
Ab sofort können sich wieder junge Leute zwischen 16 und 19 Jahren für das journalistische Nachwuchstraining bewerben.
(05.10.2011) 
(ekir.de) Das medienpädagogische Projekt richtet sich an Jugendliche, die schon journalistische Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht schreiben Sie für die Schülerzeitung, drehen Videos, schreiben Gedichte oder engagieren sich im Bürgerfunk-Radio. Sie interessieren sich für den Journalismus und möchten herausfinden, ob das eine berufliche Perspektive wäre. Dann sind sie bei NEWS4U richtig!
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Die ganze Welt im AngebotDie ökumenische eine Welt Gruppe Goch feierte Einzug am Steintor. (03.10.2011) 
Die ganze Welt im Angebot: Der Eine-Welt-Laden „Go fair“ in Goch bietet Lebensmittel und Geschenkartikel aus der ganzen Welt an. Und steht, sowohl was die 37 ehrenamtlichen Mitarbeitenden und die Resonanz auf das faire Angebot betrifft, sehr gut dar. Zunächst war die ökumenische Eine-Welt Gruppe glücklich, vor drei Jahren in das Ladenlokal an der Frauenstraße ziehen zu können. „Das Angebot, in ein größeres Lokal zu ziehen, haben wir zunächst abgelehnt“, erklärte Vorsitzende der einen Welt-Gruppe Karin Krämer-Smit. Nun ist die Begeisterung der Gocher Bürgerinnen und Bürger für fair gehandelte Waren so groß, dass der Umzug in die Räumlichkeiten am Steintor in zentraler Lage doch gewagt wurde. Pfarrerin Rahel Schaller und Pastoralreferent Markus van Berlo sprachen Worte des Segens für das gute Gelingen und die Arbeit der Mitarbeitenden am neuen Standort. »MEHR
Schöpfungsdank an der NierswelleMit einem ökumenischen Schöpfungsgottesdienst an den Gocher Nierswellen endete die Schöpfungszeit im Kirchenkreis und Kreisdekanat Kleve. (03.10.2011) 
Da wurden wir noch einmal richtig verwöhnt: Am Wochenende strahlte die Sonne richtig warm vom Himmel und trieb die Menschen in die Natur. Nutznießer waren auch die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher an den Nierswellen am Montagabend in Goch. Als Abschluss der ökumenischen Schöpfungszeit 2011 hatten Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und das Kreiskomitee der Katholiken eingeladen. Rund 150 Menschen kamen gerne, um dem von einer Abordnung der Anthony-Singers Kevelaer mitgestalteten Gottesdienst beizuwohnen.
Foto: Die AnthonySingers aus Kevelaer gestalteten den Gottesdienst mit »MEHR
Frauensommerabend spendet für ImpulsImpuls ist die Frauenberatungsstelle im Kreis Kleve mit Standorten in Goch, Kleve, Emmerich und Geldern. (28.09.2011) 
Beim diesjährigen Frauensommerabend des Fachausschusses Frauenfragen des Evangelischen Kirchenkreises Kleve wurde eine Kollekte für die Frauenberatungsstelle „Impuls“ in Goch gesammelt. Das Überreichen des Schecks in Höhe von 300 Euro verbanden einige Ausschussmitglieder mit einem Besuch in der Beratungsstelle. Die Frauenberatungsstelle berät und unterstützt Frauen in Gewalt- und Krisensituationen.
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Kindergottesdiensthelfertag in Trier: Begeistert.Nach dem Kindergottesdiensthelfertag im APX Xanten fuhren Mitarbeitende aus Kindergottesdienstteams der rheinischen Kirche nach Trier. (27.09.2011) 
Keine Sekunde hat sie bereut: Martina Schülpen besuchte am Wochenende den 25. Rheinischen Kindergottesdiensthelfertag in Trier. Seit ungefähr zwei Jahren arbeitet die 47-Jährige im Kindergottesdienstteam der Evangelischen Kirchengemeinde Xanten-Mörmter mit. Einmal im Monat sind Kinder dort willkommen, um auf spielerische Weise mit der biblischen Botschaft in Kontakt zu kommen. Mittlerweile seit einigen Tagen aus Trier zurück, ist sie immer noch begeistert von der ersten Teilnahme.
Foto: Martina Schülpen gestaltete den Gottesdienst mit.
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Smile-Projektchor mit Axel Christian SchullzDer von den Pfalzdorfer Gospel-Workshops bekannte Musiker gastiert mit seinem Projektchor in der Westkirche (26.09.2011) 
Rock und Pop mit dem SMILE-Projektchor
SMILE – das ist „Singen mit Inspiration und Leidenschaft“. Und das tun sie, die 40 Sängerinnen und Sänger, die unter der Leitung von Axel Christian Schullz am 25. Oktober, 19.30 Uhr, in Pfalzdorf ihr aktuelles Konzertprogramm präsentieren.
„Hand in Hand“ lautet das Motto des Abends und der rote Faden, der die einzelnen Songs miteinander verbindet. Die helfende Hand, das Zueinanderstehen, nicht zuletzt auch das zu sich selbst stehen, wenn im Alltag die Ideale unterzugehen drohen. Die musikalische Verpackung der Themen reicht von Rock und Pop bis hin zu gefühlvollen Balladen, von Klassikern wie „That’s what friends are for“ bis hin zu Eigenkompositionen des Projektleiters und einer Vertonung des 3. Artikels der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Karten gibt es bei Birgit Solberg per E-Mail unter oder im Gemeindebüro der Katholischen Kirchengemeinde (02823 2165). Karten kosten acht Euro, ermäßigt sechs Euro, an der Abendkasse ein Euro teurer.
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Wir sind nicht nur Opfer, sondern Teil der LösungDer Klimaschutzbeauftragte der VEM für Asien, Longgena Ginting, kam nach Geldern. (22.09.2011) 
Was wir dem Klima antun, hat Folgen für das Leben der Menschen hier und anderswo. Longgena Ginting, zurzeit auf Besuch in Deutschland, ist Klimaschutzbeauftragter der Vereinten Evangelischen Mission für den asiatischen Kontinent. Seit 2008 hat sich die VEM das Thema Klimagerechtigkeit auf die Fahne geschrieben und stößt verschiedene dauerhafte Projekte an. Eingangs erläuterte der 43-jährige Indonesier die Gründe für das verstärkte Engagement: Menschen bemerken den Klimawandel und seine Folgen in Indonesien vielleicht noch stärker als wir in Europa: Es gibt längere Trockenheiten, längere Regenfasen mit großen Überschwemmungen und Stürme, die die Länder verwüsten. »MEHR
Kindergottesdiensthelfer in TrierZum 25-jährigen Jubiläum zieht es die Kindergottesdiensthelferinnen und helfer der rheinischen Kirche an den Ursprungsort. (20.09.2011) 
Zum 25. Mal wird am kommenden Samstag, 24. September, der Rheinische Kindergottesdienst-Tag gefeiert. Zwischen 9.15 und 17.30 Uhr folgen Hunderte KiGo-Mitarbeitende aus rheinischen Kirchengemeinden dem Programm rund um die Trierer Konstantin-Basilika. Passend zum Jahr der Taufe lautet das Thema „TAUFbeWEGt“.
Eingeladen sind Mitarbeitende im Kindergottesdienst, bei Kinderbibelwochen, Krabbel- und Familiengottesdiensten sowie Interessierte. Beginn ist um 9.15 Uhr mit einem Empfang an der Basilika; um 10 Uhr wird Gottesdienst „auf den Spuren des Philippus und des Kämmerers“ gefeiert. Um 15.45 Uhr gibt es ein Konzert der A-cappella-Formation „Vivavoce“. In diesem Rahmen werden der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, und der Oberbürgermeister der Stadt Trier, Klaus Jensen, ein Grußwort sprechen. »MEHR
Die ACK Goch feiert 20. GeburtstagIn der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen sind die Kirchen auf Gocher Stadtgebiet vereint. (16.09.2011) 
Fast genau auf den Tag vor 20 Jahren, am 27. September 1991 gründete sich die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Gocher Land (ACK). Das feiert die ACK mit einem Gottesdienst am Freitag, 23. September um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Goch. Es predigt Pfarrer Hans-Joachim Wefers, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Kleve.
Hinter der ACK stehen die Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinden auf Gocher Stadtgebiet sowie die Freie evangelische Gemeinde Goch.
Ökumene gibt es andernorts zwar auch ohne eine ACK, die nächsten ACK´s finden sich erst in Duisburg und Krefeld. Seit 2007 ist Kurt Pleines von der Freien evangelischen Gemeinde Vorsitzender der ACK Gocher Land. Er schätzt den Kontakt untereinander und blickt dabei auf zahlreiche ökumenische Aktivitäten, wie zum Beispiel den Gottesdienst an Buß- und Bettag, die Studientage, den Austausch mit der Partnerstadt Veghel (NL), die Kirchturmtouren sowie die Minutenandachten zur Fasten- und Adventszeit.
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Longgena Ginting in Geldern: KlimagerechtigkeitGinting ist Beauftragter für Klimagerechtigkeit der VEM in Asien (13.09.2011) 
Im Rahmen der Schöpfungszeit der Kirchenkreise und Kreisdekanate Kleve und Moers kommt Longgena Ginting nach Geldern. Der Indonesier ist Beauftragter der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM) für Klimagerechtigkeit in Asien. Am Mittwoch, 21. September zeigt er ab 19 Uhr im Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde zunächst einen 20-minütigen Film über die Klimaschutzarbeit vor Ort in Indonesien. Nach seinem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion mit dem Referenten, für Übersetzung ist gesorgt. Im Besonderen setzt der 43-jährige Indonesier auf politische Netzwerkarbeit wie zum Beispiel als „Friend of the Earth International“ (FOEI). Ginting arbeitete jahrelang als Vorsitzender der indonesischen Gruppe dieses Netzwerks mit Vertretungen in über 76 Ländern und über 5.000 lokalen Gruppen. Longgena Ginting beschreibt seinen indonesisch/asiatischen Blick auf Klimaschutzpolitik und wirft auch die Frage nach den westlichen Verantwortlichkeiten auf.
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Neuer Diakon für die Jugend in KerkenJulius Kurschat wurde am Sonntag in sein Amt eingeführt. (13.09.2011) 
Die Evangelische Kirchengemeinde Kerken ist gut versorgt: Neben Pfarrer Hartmut Pleines, und Prädikantin Cornelia von Quistorp ist nun auch ein Diakon mit von der Partie: Julius Kurschat, 34 Jahre jung, soll vor allem im Bereich Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde aktiv werden. Am vergangen Sonntag wurde er in Aldekerk im Gottesdienst eingeführt. Schon seit 2001 wohnt er mit seiner Frau und nun zwei Kindern in Kerken, zuvor hatte der gelernte Krankenpfleger bereits im Konfirmandenunterricht der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld und der Jugendarbeit in der Ev. Kirchengemeinde Wickrath bei Mönchengladbach mitgearbeitet. Die Diakonenausbildung absolvierte Kurschat beim Neukirchener Erziehungsverein. »MEHR
Fortbildungsprogramm für Religionslehrer erschienenDas Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein macht verschiedene Angebote zur Unterrichtsgestaltung (12.09.2011) 
Das Programm öffnet sich mit einem Klick auf das Bild
Zum Beginn des neuen Schuljahres bietet das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein ein neues Fortbildungsprogramm für Religionslehrerinnen und –lehrer an.
Die Veranstaltungen geben unter anderem Anregungen und Ideen für die Gestaltung des Unterrichts. „Wo wächst Schokolade?“ heißt zum Beispiel eine Fortbildung am 13. Oktober. Dabei bekommen Lehrerinnen und Lehrer nicht nur Informationen über die dunklen Seiten des Kakaoanbaus, wie Kinderarbeit oder Menschenhandel, sondern erhalten auch eine Einführung in die Schokoladenherstellung mit Rezepten. Dass sich das Thema Verfolgung und Widerstand zum Beispiel mit einer alternativen Stadtführung für die Schülerinnen und Schüler besser verstehen lässt, darum geht es am 10. November. Das 30 Seiten starke Programm für das erste Schulhalbjahr 2011/2012 enthält zudem Angebote, welche die Lehrerinnen und Lehrer in ihrem oft Schulalltag entlasten sollen. Zum Beispiel in Form von Supervisionsangeboten oder der Möglichkeit, in Meditationsübungen Ruhe zu finden. Eine Studienreise nach Israel / Palästina hat das Schulreferat ebenfalls im Angebot. Kontakt zum Schulreferat Duisburg/Niederrhein: Telefon 02842 9134-20. In digitaler Form gibt es das Programm unter www.schulreferat-duisburg-niederrhein.de oder links auf das Programm klicken.
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Folkhard Werth ist Polizeiseelsorger(07.09.2011) 
Polizeieinsätze können belasten und nachwirken so dass seelsorgliche Begleitung nötig wird. Folkhard Werth ist als Pfarrer der rheinischen Landeskirche unter anderen für den Evangelischen Kirchenkreis Kleve zuständig. Am Montag machte er seinen Antrittsbesuch bei Superintendent Hans-Joachim Wefers und berichtete über seine Arbeit und das Zusammenwirken der sieben evangelischen Landespfarrer, welche für 42.000 Bedienstete der Polizei zwischen Emmerich und Saarbrücken ansprechbar sind.
Polizeiseelsorgende machen neben der Seelsorge nach belastenden Einsätzen Angebote im Bereich der Berufsethik und Spiritualität, organisieren Seminare sowie Fortbildungen und Gottesdienste. Sie besuchen die Polizistinnen und Polizisten auf den Wachen und Dienststellen, begleiten sie teilweise im Einsatz und helfen beim Überbringen von Todesnachrichten. Sie beraten bei beruflichen und privaten Krisen und sind stehen für Fragen des Glaubens zur Verfügung.
Polizeiseelsorger vermitteln auch zwischen Kirche und der Polizei. Zu denken ist an Demonstrationen, die von der Polizei als ausführendes Organ des Staates aufgelöst werden müssen, oder die Vollstreckung von negativen Asylbescheiden.
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Mehr als an einem Kirchturm zu HauseFunktionspfarrer gehen zu den Menschen und arbeiten an besonderen Orten, sogar in Afghanistan (05.09.2011) 
Pfarrer ist nicht gleich Pfarrer – oder Pfarrerin. Die meisten Menschen kennen die Seelsorgenden als Pfarrerin oder Pfarrer ihrer Ortsgemeinde. Darüberhinaus gibt es jedoch Bereiche, die der Kirche ebenfalls wichtig sind. So sind im Evangelischen Kirchenkreis Kleve sogenannte „Funktionspfarrer/-innen“ unterwegs. Sie heißen so, weil sie in einem speziell definierten Bereich der Seelsorge ihren Beruf ausüben. In Altenheimen, der Gefängnisseelsorge, in der Militärseelsorge, im Berufskolleg Kleve, in der LVR-Klinik Bedburg-Hau, als Betriebspfarrer beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda), beim Gemeindedienst für Mission und Ökumene (gmö) oder in der Telefon- und Notfallseelsorge können sie einem begegnen. Scherzhaft auch als „Wanderprediger“ betitelt, ist ihnen eins gemeinsam: Kirche schickt sie zu den Menschen vor Ort, in die jeweilige zumeist besondere Lebenssituation. »MEHR
Ökumenische Schöpfungszeit startetEinen Monat lang legen Kirchengemeinden den Schwerpunkt auf Schöpfungsthemen. (31.08.2011) 
Zum ersten Mal ökumenisch getragen macht die Schöpfungszeit mit Veranstaltungen auf den fairen und gerechten Umgang mit der Schöpfung aufmerksam. Auf dem Gebiet der Kirchenkreise und Kreisdekanate Kleve und Moers wollen katholische und evangelische Kirchengemeinden sowie die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Gocher Land (ACK) einen Monat lang bis zum Erntedankfest den Fokus auf den Konsum von Nahrung, Energie und Natur legen.
Bereits am Sonntag, 21. August 2011 war der „World Overshoot Day“, kein Tag zum Feiern, denn: An diesem Tag hat die Weltbevölkerung die Menge an erneuerbaren Rohstoffen, welche die Natur jährlich produzieren kann, aufgebraucht. Holz, Fisch, Frischluft, Wasser, Getreide, wir konsumieren seit Jahren über unseren Verhältnissen.
Die Schöpfungszeit mit dem Thema „Gut leben statt viel haben“, präsentiert themenspezifische Gottesdienste, Ausstellungen und Vorträge. Sie beginnt am Freitag, 2. September mit einem Aufruf der ACK an die Gocher Kirchengemeinden und die Stadt: „Lasst uns endlich Zukunft einkaufen“.
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Das Leporello ist da!Das Leporello ist ein Konzertkalender, der über die Konzerte im Ev.Kirchenkreis Kleve bis Januar 2012 informiert. (29.08.2011) 
Der kreiskirchliche Musikkalender „Leporello“ für das 2. Halbjahr 2011 ist nun erhältlich. Das Leporello führt Konzerte in Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Kleve zwischen Kranenburg, Goch und Geldern, Büderich und Xanten auf. Die meisten Konzerte können gegen eine freiwillige Spende besucht werden. Die Darbietungen umfassen kleine Konzerte wie die Orgelmusiken zur Marktzeit in der Versöhnungskirche Kleve, Kindermusicals, zahlreiche Advents- und Weihnachtskonzerte sowie Konzerte, an denen sich viele Akteure beteiligen. Mit voll besetzten Kirchenbänken ist beim Chorkonzert „Altdeutsche Weihnacht“ mit Kantorei, Orchester und Solisten am Sonntag, 4. Dezember um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Issum zu rechnen, genauso während des Workshop-Abschlusskonzerts „Klangbad der 100 Stimmen“ in der Versöhnungskirche Kleve am 25. September ab 18 Uhr sowie beim großen Bläserkonzert niederrheinscher Posaunenchöre im Xantener Dom am Sonntag, 8. Januar, ab 15.30 Uhr.
Das Leporello liegt in allen evangelischen Kirchengemeinden sowie im Haus der kreiskirchlichen Dienste in Goch aus und ist hier klicken abrufbar.
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Theologe ruft zur Überwindung der Milieu-Grenzen auf(24.08.2011) 
Stuttgart (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will sich nicht damit abfinden, dass sie schrumpft und viele ihrer Mitglieder kaum erreicht. Deshalb hat sie im Zuge eines 2006 gestarteten Reformprogramms das Zentrum "Mission in der Region" mit Standorten in Dortmund, Greifswald und Stuttgart eingerichtet. Heinzpeter Hempelmann, Theologischer Referent des Zentrums in Stuttgart und Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Tabor (Marburg), spricht in einem epd-Gespräch darüber, wie die Kirche die Grenzen ihrer eigenen Milieus überschreiten kann.
epd: Herr Professor Hempelmann, laut der Sinus-Milieu-Studie erreicht die Kirche in Deutschland mit ihren Angeboten von zehn gesellschaftlichen Milieus lediglich zweieinhalb. Kümmert sie sich zu wenig um die anderen siebeneinhalb Milieus?
Hempelmann: Das können wir nicht mit Gewissheit sagen, weil die Studie die katholische Kirche untersucht hat. Für die evangelische fehlen genaue Zahlen. Aber es gibt Indizien dafür, dass auch die evangelische Kirche einen Großteil ihrer personellen und finanziellen Ressourcen für eine Minderheit ihrer Kirchenmitglieder einsetzt.
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Neue Halbjahresprogramme der eeb und des Laboratoriums(24.08.2011)

Im Sommer wurden sie fertig: Die neuen Programme der Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Kleve und das Program des Evangelischen Zentrums für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge.
Die Erwachsenenbildung ist vielfältig und so ist auch das neu gestaltete Programm: Die Veranstaltungen finden in 11 Kirchengemeinden sowie im Haus der kreiskirchlichen Dienste in Goch statt. Von Eltern-Kind Gruppen über Erste-Hilfe Fortbildungen bei Kleinkindern über Ausflüge bis hin zu Vorträgen und Seminaren, die 51-seitige Broschüre deckt viele gesellschaftliche und theologische Themenbereiche ab.
Das Programm des Laboratoriums ist regionaler ausgerichtet. Die Veranstaltungen finden am gesamten Niederrhein statt und spannen den Bogen vom Zertifikatskurs Ökonomie über ein Filmseminar in Paris bis hin zu Betriebsbesichtigungen und politischen-gesellschaftlichen, arbeitsmarktpolitischen oder theologischen Informations- und Diskussionsveranstaltungen.
Zum Öffnen der Programme klicken Sie auf die Bilder, die Programme liegen auch im Haus der kreiskirchlichen Dienste aus. Niersstraße 4, 47574 Goch. »MEHR
Nach 44 Jahren: Abschied vom PosaunenchorDiakon Wilhelm Siekmann wurde von seiner Aufgabe entbunden (26.07.2011) 
Sein Leben lang hat er sich der Posaunenchorarbeit gewidmet und das ist nicht mal übertrieben. Wilhelm Siekmann wurde Ende Juli als Chorleiter des Evangelischen Posaunenchors Pfalzdorf nach 44 Jahren Tätigkeit verabschiedet. Oder besser gesagt: Pfarrer Armin Rosen entband ihn während eines Gottesdienstes von seinen Aufgaben. Denn ernstgenommen ist das Amt ein geistliches und dient wie die Musik selbst der Verkündigung des Evangeliums.
Posaunengeneral Johannes Kuhlo ist er als Kind sogar noch persönlich begegnet. Später eiferte er dessen Engagement für die Posaunenchorarbeit nach. So gibt es für den Diakon „keine Kirchengemeinde ohne Posaunenchor“. Schließlich gründete er am 26. Februar 1966 den Chor in Pfalzdorf am Niederrhein, nachdem er bereits fast 20 Jahre anderen Chören angehört hatte. Die ersten Instrumente mussten noch erbettelt werden, später kam die Kirchengemeinde für Instrumente, Notenmaterial und Teilnahmen an Lehrgängen auf.
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FSJ: Der Blickwinkel ändert sichJasmin Bolk macht seit einem Jahr in der Tagespflege der Diakonie ihr freiwilliges Jahr und zieht Bilanz (25.07.2011) 
Jasmin Bolk zeigt den Senioren wie es geht
Nach einem Praktikum bei der Tagespflege der Diakonie wollte Jasmin Bolk weitermachen und ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) dranhängen. Gesagt getan - nach Erledigung der bürokratischen Formalitäten, denn sie ist die erste FSJ-lerin der noch jungen Tagespflege im Gocher Haus der Diakonie. Die 20-Jährige hat dabei eine Menge gelernt und ihr Blick wurde ein anderer: „Früher war es mir egal, ob jemand im Bus für Ältere aufsteht, heute ärgere ich mich, wenn es jemand nicht macht.“ Während des einen Jahres nahm die Kleverin an allen Aktivitäten der Tagespflege teil, bastelte und spielte mit den Gästen, bereitete Feste vor, erledigte die Grundpflege und übernahm hauswirtschaftliche Tätigkeiten. »MEHR
Jugendliche und Glauben: Bei Antenne NiederrheinFreitagmorgen zwischen 6 und 9 Uhr widmet sich Antenne Niederrhein dem Thema: Was bedeutet Glaube für Jugendliche (21.07.2011) 
Früh am Morgen, wenn bei den Leuten der Wecker klingelt, moderieren Tommi Bollmann und Katrin Gerhold das Morgenmagazin von Antenne Niederrhein. Sie nahmen Rock- und Jugendgottesdienste zum Anlass, mal zu nachfragen: Was bedeutet Jugendlichen der Glaube eigentlich? Pfarrer Armin Rosen aus Pfalzdorf sowie Franziska Mesch und Amelie Zirwes vom Helferteam der Evangelischen Kirchengemeinde Goch stellten sich mit anderen Jugendlichen vorab den Fragen von Antenne Moderator Oliver Drucks. Das Ergebnis ist morgen früh bei Antenne zwischen 6 und 9 Uhr zu hören, später als podcast auf der Antenne Homepage.
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Kirchenkreis verliert 199 GemeindegliederAuch wenn es um jedes einzelne verlorene Gemeindeglied schade ist, die Zahlen insgesamt bleiben stabil. (18.07.2011) 
Die Zahlen sind nicht besorgniserregend und doch zeigt der Trend leicht nach unten. Seit 2010 insgesamt 199 Gemeindeglieder weniger zählten die 19 Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Kleve zum Stichtag 30. Juni 2011. Der Kirchenkreis umfasst nun 45.198 Gemeindeglieder. Die Bewegungen einzelner Gemeinden überschreiten jedoch kaum zwei Prozent. Größte Kirchengemeinde im Kirchenkreis bleibt weiterhin Kleve mit 7.984 Gemeindegliedern, gefolgt von Geldern (5.882) und Goch (4.662) sowie Xanten-Mörmter (4.604). Mit dem Zählen schneller fertig ist man in Neulouisendorf (185), Schenkenschanz-Keeken (218), Louisendorf (333), dreistellig ist die Gemeindegliederzahl auch in Kervenheim (415).
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Zwischen Duisburg und Schenkenschanz: „Kreuz und Quer“(18.07.2011) 
Die offene Kirchentüre in Xanten-Mörmter
Sehr regen Zuspruch fanden gestern die offenen Kirchentüren entlang des Rheins. 36 evangelische und katholische Kirchengemeinden hatten zu „Kreuz und Quer“ zusammen mit der NRZ eingeladen. Das Programm zwischen Duisburg und Schenkenschanz war so unterschiedlich wie die Kirchengebäude selbst. Kirchenführungen, Orgelläufe, Bibelkurs, Kunstprojekte oder moderne Psalmenlesung und Gemeindefeste, die Auswahl war riesig.
Fotostrecke "Kreuz und Quer" in Büderich und Schenkenschanz
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„Perspektive 2015“: Evangelische Kirchengemeinde BüderichKonzeptionen stehen nicht in dem Ruf, besonders unterhaltsam zu sein. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich machte es anders und steckte auch in das Layout der Gemeindekonzeption richtig viel Zeit. Dabei herausgekommen ist eine reich bebilderte Broschüre, die neben den inhaltlichen Zielsetzungen auch Spaß bereitet, sie zu lesen. (13.07.2011) 
Die Konzeption sehen Sie mit einem Klick auf das Bild
Klar strukturiert gibt die Konzeption „Perspektive 2015“ Auskunft über Arbeitsfelder und Finanzen der Kirchengemeinde, informiert über Geschichtliches und das kommunale Umfeld. In ihr werden nicht nur das Selbstverständnis, sondern auch Zielvorstellungen für das gemeindliche Leben formuliert. Im Januar 2010 hat sich die Evangelische Kirche im Rheinland auf die Leitvorstellung „Missionarisch Volkskirche sein“ verständigt. Dies ist an einigen Stellen in die Konzeption eingeflossen. Für die rund 100 beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Gemeinde ist diese Konzeption ein verbindlicher Rahmen ihrer Arbeit. Die Gemeindemitglieder können an den Perspektiven erkennen, wie sich die Gemeindearbeit in den nächsten Jahren entwickeln soll. Für neue Gemeindemitglieder und für die interessierte Öffentlichkeit bietet die „Perspektive 2015“ interessante Informationen, in welchem historischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Rahmen die Evangelische Kirchengemeinde Büderich lebt. Wie die Gemeinde sich an der Konzeption beteiligen kann, lesen Sie unter mehr...
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kreuz und quer - NRZ und Kirchen am RheinDie NRZ lädt zusammen mit den Kirchenkreisen und Kreisdekanaten Kleve, Wesel und Moers herzlich ein zu einem etwas anderen „Kirchentag“. (12.07.2011) 
Am Sonntag, 17. Juli, öffnen 36 Kirchen ihre Pforten, evangelische und katholische, große und kleine. Das Besondere: alle Kirchen haben ganz nah am Wasser gebaut, liegen direkt am Rhein und haben eine spannende Geschichte zu erzählen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein bei unserem großen ökumenischen Projekttag „Kreuz und Quer“ am 17. Juli.
Zwischen 10 und 18 Uhr haben alle unsere Rhein-Kirchen zwischen St. Matthias in Hohenbudberg und der ev. Kirche Schenkenschanz geöffnet. Es gibt Musik und Konzerte, Theater, Pfarrfeste, Kinderaktionen, Kirchenführungen, Turmbesteigungen, Kaffee und Kuchen und jede Menge erlebte und erzählte Kirchengeschichte.
Eine der vorgestellten Kirchen in der NRZ "Wir am Niederrhein" ist die ev. Kirche Büderich, Sie finden sämtliche Vorstellungen auch im NRZ-Internetauftritt DerWesten.de:
Teil 07 Ev. Kirche Büderich
Der komplette Flyer zur Tour
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Deutsch-Russische Versöhnung: Fest in Kleve70 Jahre nach dem Überfall der Deutschen auf Russland ist zwar noch keine Normalität eingekehrt, aber die Menschen gehen aufeinander zu. (11.07.2011) 
Lavida singt deutsche und russische Lieder
Rund ein Achtel der Klever Gemeindeglieder ist Russlanddeutsche(r). Schon alleine deswegen ist die Begegnung Alltag. Dieser Zusammenhalt bekam noch einmal neuen Schwung, am Sonntag feierte die Ev. Kirchengemeinde Kleve den Abschluss einer Gedenk- und Feierwoche. Im Gottesdienst mit Gastprediger Okko Herlyn und Wilhelm Lascho gedachten die Besucherinnen und Besucher des Überfalls der Sowjetunion vor 70 Jahren und dankten für 20 Jahre Versöhnungsarbeit durch die Initiative Pskow. Diese weihte jüngst eine neue Werkstatt ein und beschreibt den Wandel plakativ: Von der zerstörten Stadt zur sozialsten Stadt Russlands. Die Initiative Pskow gibt behinderten Menschen Arbeit und das mittlerweile in großem Maße, wie Katja Swidler erzählte: „Bei uns arbeiten 175 Mitarbeiter, wovon ein Großteil behindert ist. In den Werkstätten entstehen unter anderem Spielzeug, Bettwäsche, Tische und Bänke, auch für die Sauna, und wird Kartonage produziert.“ Swidler selbst ist in Pskow Lehrerin, Dolmetscherin und Sekretärin. Die junge Frau hat in Deutschland viele Freunde und sieht in ihnen 70 Jahre danach keine Schuldigen: „Das Thema spielt im Umgang keine Rolle“, sagt sie. Im Gegenteil, „Versöhnung beginnt nicht bei Politikern, sondern zwischen den normalen Menschen.“ »MEHR
Verführung und Schuld: FrauensommerabendKirchenkreis Klever Fachausschuss für Frauenfragen stellte Elemente des Mirjamsonntags vor. (07.07.2011) 
Foto: Percussionistin Susanne Strobel
Rund ein Jahr lang haben sich die Frauen im Fachausschuss für Frauenfragen um die Gestaltung des Mirjamsonntags in der rheinischen Kirche am 25. September Gedanken gemacht: Dabei heraus gekommen ist ein tolles Arbeitsheft mit persönlichen und theologischen Betrachtungen des Themas „Verführe uns Eva, zum Leben.“ Die biblische Sündenfallgeschichte, das Essen vom Baum der Erkenntnis, ist dabei ein inhaltlicher Schwerpunkt des Mirjamsonntags.
Während des Gottesdienstes in Pfalzdorf erörterten die Besucherinnen und Besucher des Frauensommerabends das „Für“ und „Wider“ des nichtparadiesischen (irdischen) Lebens. Die mit Steinen beladene Waage vor dem Altar schlug sich am Ende deutlich auf die Seite des „Für“, doch auch die negativen Seiten wurden benannt: „größere Selbstverantwortlichkeit für das eigene Leben und das Leben anderer belastet manchmal, Menschen haben immer weniger Zeit für einander, wir verschwenden nachwachsende Rohstoffe für die Kraftstofferzeugung, der Reichtum ist auf der Erde ungleich verteilt, bei uns sind die Regale voll, während in anderen Teilen der Erde Bauern dafür ausgebeutet werden, wir genießen große Mobilität, verpesten jedoch immer mehr die Umwelt.“ »MEHR
Kirchenkreis sucht Auszubildende(n) 2012(07.07.2011) 
In der Verwaltung des Evangelischen Kirchenkreises Kleve
ist zum 1. August 2012 ein
Ausbildungsplatz zum/zur
Verwaltungsfachangestellten
(Fachrichtung kirchliche Verwaltung)
zu besetzen.
Für die vollständige Stellenauschreibung klicken Sie auf das Bild oder mehr.
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Bischofsbesuch aus IndonesienEine Woche ist Bischof Sihaputar im Ev. Kirchenkreis Kleve zu Gast (06.07.2011) 
Foto von links: Jugendreferent Bert Walther, Superintendent Hans-Joachim Wefers, Bischof Patut Sihaputar, Klaus Schlimm, Mechthild Schlimm und Elisabeth Unger.
Auf Stippvisite: Pdt. Patut Sipahutar, seit September 2010 neuer Bischof der GKPI, besuchte nach einem zweiwöchigen Kirchenmanagement Seminar der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM) auch Bonn-Beuel und den Evangelischen Kirchenkreis Kleve. Unter anderem machte er Halt im Haus der kreiskirchlichen Dienste in Goch, wo er auf Superintendent Hans-Joachim Wefers traf. Dieser erzählte ihm ein wenig über den Kirchenkreis und die aktuellen Fragestellungen für die Kirche. „Missionarisch Volkskirche sein“, wie dieses Leitmotiv in den kommende Jahren umgesetzt werden soll und was dahinter steckt – es ist ein komplexes Thema. Während die europäischen Kirchen mit der zunehmenden Säkularisierung des Alltags und des Freizeitverhaltens zu kämpfen haben, schilderte Bischof Sipahutar Schwierigkeiten der GKPI. Zum einen bekommen die Pastoren dort erst seit drei Monaten das gleiche Gehalt von der Landeskirche (kantor pusat), und werden nicht wie vorher aufgrund der Gemeindegliederzahl unterschiedlich entlohnt. Zum anderen ist in vielen Köpfen der Indonesier der Geist der Ahnen präsent. „Wir sollten uns auch an den Geist Gottes und Jesus Christus halten“, meinte der Bischof dazu.
Eine direkte Einladung ihn in Indonesien zu besuchen, sprach Bischof Sipahutar an den Superintendenten für 2012 aus. Ebenfalls im nächsten Jahr kommt eine Jugendfachkräfte-Delegation aus dem Partnerkirchenkreis Silindung in den Ev. Kirchenkreis Kleve.
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Die größten TortenstückeViel Freude hatten die Teilnehmenden der Seniorenreise mit dem Kirchenkreis (05.07.2011) 
Eine rundum gelungene Seniorenreise: Mit dem Evangelischen Kirchenkreis Kleve ging es nach Bad Pyrmont. Nach der Reise berichteten die Teilnehmer von der tollen Atmosphäre untereinander, den Ausflügen im Weserbergland, wie etwa zur Dunsthöhle oder in die Heimatstadt des Lügenbarons von Münchhausen, Bodenwerder. In Erinnerung geblieben sind auch der Besuch im Teehaus und die großen Tortenstücke in den Cafés. „Der Kurpark in Bad Pyrmont ist besonders toll“, meinte Marianne Walterfang, die mit ihrem Mann Alois für den Kirchenkreis die Reise begleitete. Ganz vorsichtig stolzierten dort die Damen und Herren über den Barfuß-Pfad, lauschten den Kurkonzerten und besuchten den ökumenischen Gottesdienst an Christi Himmelfahrt. »MEHR
„Pfarrer auf Achse“ Teil V.(04.07.2011) 
Der Pfarrer und die Pfarrerin gehören zur Kirche wie das „Amen“, doch nicht jeder Seelsorgende ist in einer Kirchengemeinde tätig. So genannte „Funktionspfarrer“ versehen ihren Dienst in Bereichen, wo Menschen nur eine Zeit lang verweilen, wie in Schulen, bei der Bundeswehr, in Justizvollzugsanstalten oder in der LVR Klinik Bedburg-Hau. Ebenfalls entsenden Kirchenkreise und die Landeskirche Pfarrer/innen in Bereiche, die aus anderen Gründen wichtig sind: Notfallseelsorge, die Verknüpfung von Kirche und Arbeitswelt (kda) oder Mission und Ökumene (VEM, GMÖ).
Diese Funktionspfarrer stellen sich und ihr Arbeitsgebiet hier vor, Teil V. der Serie widmet sich dem evangelischen Religionsunterricht am Berufskolleg Kleve.

Teil V. Pfarrer Rolf Holtermann, er unterrichtet evangelische Religion am Berufskolleg in Kleve.
Teil IV. Pfarrer Joachim Wolff, er koordiniert die ökumenische Notfallseelsorge im Kreis Kleve.
Teil III. Pfarrer Sascha Herrmann, er ist für die Seelsorge an mehreren niederrheinischen Bundeswehr-Standorten zuständig.
Teil II. Pfarrer Ralph van Otterlo, er teilt sich mit Pfarrerin Gabriele Schwärzl die Seelsorge an der LVR-Klinik Bedburg-Hau
Teil I. Pfarrerin Angelika Steinbicker, Gemeindedienst Mission und Ökumene
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Pfarrerin Schwärzl verstärkt Seelsorge in der LVR-Klinik Gabriele Schwärzl teilt sich die volle Pfarrstelle in der LVR-Klinik nun mit ihrem Mann (28.06.2011) 
Foto: Das evangelische Seelsorge-Team an der LVR-Klinik Bedburg Hau ist nun zu dritt: Holger Mackensen, Gabriele Schwärzl und Ralph van Otterlo.
Seit Mitte Februar ist Gabriele Schwärzl evangelische Seelsorgerin an der LVR-Klinik Bedburg-Hau. Offiziell in ihr Amt eingeführt wird sie durch den Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Kleve, Hans-Joachim Wefers, am kommenden Sonntag, 15 Uhr in der Klinikkirche Bedburg-Hau.
Gabriele Schwärzls Ehemann Ralph van Otterlo ist ebenso Klinikseelsorger und teilt seine ursprüngliche Pfarrstelle nun zur Hälfte mit seiner Frau. Für die Seelsorge ist neben dem Ehepaar auch Holger Mackensen als evangelischer Pfarrer in der LVR-Klinik tätig, wie von katholischer Seite die Pastoralreferenten Walter Blenker und Andrea Scheerer. »MEHR
Synode: Mehr Zeit für PersonalmixDer Personalmix in der Kirche beschäftigte die Synodalen des Evangelischen Kirchenkreises Kleve während ihrer 204. außerordentlichen Tagung in Issum. (20.06.2011) 
Foto: Dr. Volker Lehnert, Personaldezernent der Landeskirche, schildert die Schwierigkeiten der Personalsteuerung
„Das Personal ist ein Pfund, mit dem sie wuchern können“, sagte der Issumer Bürgermeister Gerhard Kawaters den Anwesenden in seinem Grußwort. Strukturen und Probleme, wie etwa bei der Einführung des neuen kirchlichen (kommunalen) Finanzwesens NKF, verbinden Kirche und Kommune. Dass ein gesunder Mix von theologisch und nicht theologisch Mitarbeitenden erwünscht ist, darüber gibt es innerkirchlich keine große Diskussion. Doch die Personalplanung der Kirche hat ihre juristischen und emotionalen Hürden, wie der leitende Personaldezernent des Landeskirchenamts, Dr. Volker Lehnert vor der Synode deutlich machte. Der Personalmix bröckelt seit Jahren. Vor allem im Bereich der Jugendarbeit, der Kirchenmusik und des Küsterdienstes haben rheinische Kirchengemeinden massiv abgebaut. Krux sind die vielen unterschiedlichen Anstellungsträger. Den Pfarrdienst regelt die Landeskirche alleine, im Unterschied zur Einsetzung anderer beruflich Mitarbeitender. Diese werden von 756 Gemeinden und 38 Kirchenkreisen angestellt. „Wenn man steuern will, muss man die Zahl der Entscheider verringern“, erklärte Lehnert. Die landeskirchlichen Bestrebungen, mehr Befugnisse auf die mittlere, die Kirchenkreisebene zu verlagern, stößt bei Gemeinden im Kirchenkreis Kleve auf große Skepsis. Einige sehen die Gefahr eines „Wasserkopfes Kirchenkreis“. Zurzeit könnte der Kirchenkreis die Personalplanung sämtlicher Anstellungsträger mit den vorhandenen Kräften ohnehin kaum leisten. Vorausgesetzt, alle Gemeinden wären überhaupt gewillt, diese presbyterialen Rechte zu delegieren.
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Ev. Stiftung Kleve: BauabschlussfeierWohnen und Pflege im Alter: Neue Pflegekonzepte werden umgesetzt, Bau ist mit 7,86 Millionen im Soll geblieben. (17.06.2011) 
Nach viereinhalb Jahren können der Vorstand und die Bewohner aufatmen: Die Umbauten in der Evangelischen Stiftung Kleve haben ein Ende. Der Neuanfang ist nicht nur baulicher Art, auch das Zusammenleben der 120 Bewohnerinnen und Bewohner änderte sich grundlegend. Sie leben nun in festen Wohngruppen. Das sind zwischen 9 bis 14 Menschen, welche durch das stets gleiche Pflegeteam betreut werden.
Eine „Perle“ inmitten der Klever Innenstadt, so wurde das Gelände der Stiftung bezeichnet. Auch der Neubau legt viel Wert auf die Gartengestaltung. Im „Sinnesgarten“ sollen Demenzerkrankte das Langzeitgedächtnis trainieren können, für andere ist es einfach nur Erholung. Regelmäßig besuchen Pfarrer Oskar Greven und Pastor Bernhard Weskamp die Evangelischen Stiftung. Neben Andachten begleiten sie die Menschen bei den Übergängen in andere Lebensabschnitte, leisten Trauerarbeit. »MEHR
Pfingsten in Büderich seit langem ökumenisch(09.06.2011) 
Das Pfingstfest ist eines der drei Hauptfeiertage in der Kirche. Und doch wissen die wenigsten, was es damit auf sich hat oder was damals der Bibel nach genau passierte. Erinnert wird an die Ausgießung des Heiligen Geistes und gilt als „Geburtstag“ der Kirche. Seit dem 4. Jahrhundert feiern die Kirchen Pfingsten 50 Tage nach dem Osterfest, Pfingsten ist also eine Ableitung des griechischen Wortes pentekoste (der fünfzigste).
In den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Kleve wird Pfingsten gefeiert, in Büderich sogar ökumenisch. Die Tradition des dortigen Pfingstspaziergangs gab es 14 Jahre, nun beschreiten der evangelische und katholische Pfarrer neue Wege: Joachim Wolff und Georg Zglinnicki laden die evangelische Kirchengemeinde sowie die Pfarrgemeinden St. Peter und Mariä Himmelfahrt am 1Pfingstmontag, 13. Juni zum gemeinsamen Gottesdienst um 10 Uhr in die evangelische Kirche ein. Dort wird die Taufe als verbindendes Element der christlichen Kirchen im Mittelpunkt stehen. Ein gemeinsames Ritual soll die Menschen an die eigene Taufe erinnern. Die ökumenische Chorgemeinschaft und der Kinderchor gestalten den Gottesdienst musikalisch mit. Nach dem Gottesdienst sind die evangelischen und katholischen Christen zu einem Treffen ins Adolph-Clarenbach-Haus eingeladen. Geplant ist unter anderem eine Spieleaktion für Jung und Alt, die das Miteinander fördert. Für Verpflegung und Getränke ist gesorgt. »MEHR
Schöpfung begriffen?Der 10. Ökumenische Landgottesdienst der Kirchenkreise und Kreisdekanate Kleve und Wesel machte Station in Sonsbeck. (09.06.2011) 
Ein kleines Jubiläum war der 10. Landgottesdienst, der 2001 zum ersten Mal in Kevelaer gefeiert wurde. „Es begleiten uns leider auch die Krisen“, sagte Pfarrer Jürgen Widera vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt. Mit der Maul- und Klauenseuche kam die Idee eines Gottesdienstes für die Landbevölkerung. Weitere Gottesdienste folgten, einer fiel wegen der BSE-Gefahr sogar aus. Und nun bangen Gemüsebauern um ihre Existenz durch den EHEC- Virus.
Haben wir die Schöpfung wirklich begriffen? Der noch frisch im Amte weilende Weihbischof Wilfried Theising, selbst auf einem Bauernhof groß geworden, sieht die Veränderungen: „Von elf Höfen in meiner Nachbarschaft produziert keiner mehr.“ Das Streben der Produzenten nach Gewinn und die Jagd der Verbraucher nach kleinen Preisen sorgen für immer weniger und größere Betriebe. Wachsen oder Weichen. „Tiere hatten früher Namen, sie sind heute zur Massenware geworden“ kritisierte Theising. Doch man solle nicht nur kritisieren, der technische Fortschritt habe auch für die Landwirtschaft enorme Erleichterungen gebracht.
Schöpfung und unser Umgang damit beschränkt sich nicht nur auf die Produktion von Lebensmitteln. Auch bei der Atomkraft und der jahrzehntelangen Reststrahlung des Mülls oder der Vorbestimmung eines würdigen Lebens durch pränatale Diagnostik stellt sich die Frage, inwieweit der Mensch sich an der Schöpfung vergreift. »MEHR
Eine Tradition die keine Pflicht mehr ist: der schwarze TalarVor 200 Jahren verpflichtete König Friedrich Wilhelm III. evangelische Pfarrer den schwarzen Taler zu tragen. (05.05.2011) 
Pfarrer Oskar Greven sieht in Sachen Kleidung nicht nur schwarz
Uniformen gehören wohl zum preußischen Erbe. Eine Dienstkleidung, die seit 200 Jahren nahezu unverändert die Tätigkeit symbolisiert, ist der schwarze Talar. Das Markenzeichen des Protestantismus wurde vor 200 Jahren mittels einer Kabinettsorder des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. am 1. Januar 1811 zur Pflicht für protestantische Pfarrer, später auch für Rabbiner (1817). Der Talar wurde damals jedoch nicht erfunden, sondern von Universitätsprofessoren übernommen, „um der Gleichförmigkeit willen und um der Willkür zu wehren“. Da damals alle protestantischen Pfarrer staatliche Beamte waren, konnte der Zwang durchgesetzt werden.
Oskar Greven ist einer der wenigen Pfarrer, welcher der alten Order bewusst Ungehorsam leistet, auch wenn diese für Pfarrer längst nicht mehr gilt. „Wenn es passt, trage ich gerne die (weiße) Albe mit der in der Liturgiefarbe passenden Stola, denn sie kommt meinem Empfinden eines fröhlichen Gottesdienstes näher als der schwarze Talar“, sagt der Seelsorger der Evangelischen Kirchengemeinde Kleve. Ihn lässt das Presbyterium, wie auch schon die früheren Pfarrerinnen der Gemeinde, Heidi Leucht und Marie-Luise Wittig gewähren. „In meinen früheren Gemeinden war das nicht gewollt, doch der Wunsch, auch die Albe zu tragen, blieb wach.“ Jedoch in Gottesdiensten mit ernstem Charakter ist der schwarze Talar auch für Greven Pflicht. »MEHR
Jahr der Taufe: Broschüre hilft Eltern und PatenDer Evangelische Kirchenkreis Kleve hat in Zusammenarbeit mit dem Medienverband der rheinischen Kirche eine Taufbroschüre aufgelegt, im Kirchenkreis widmen sich Gemeinden dem Thema mit Veranstaltungen. (18.04.2011) Die Taufe ist ein Fest das die ganze Familie betrifft: Zur Taufe ist darum ein Magazin erschienen, dass der Evangelische Kirchenkreis Kleve in Zusammenarbeit mit dem Medienverband der rheinischen Kirche aufgelegt hat. Darin finden sich neben vielen Informationen um die Bedeutung des Festes praktische Tipps für eine möglichst stressfreie Taufe. Und auch das „danach“ wird thematisiert: Wie können Eltern und Großeltern mit ihren neugierigen Kindern die Bibel entdecken? In der Broschüre stehen Lieblingsgebete von Kindern sowie ganz persönliche Erfahrungen einiger Menschen aus dem Kirchenkreis. Die Broschüre ist im Haus der kreiskirchlichen Dienste und den Kirchengemeinden erhältlich. Mehr Informationen zu, Thema Taufe auch unter: www.gottesgeschenk.org »MEHR |