Meldefrist verlängert bis 22. Dezember

Bild: Esther Müller, Judith Boell und Britta Matenaers

Die Mitarbeitenden haben sich richtig gefreut: Am gestrigen Abend gab der Rat der Stadt Goch einstimmig das Startsignal für den zweiten Standort der Ev. Integrativen Kindertagesstätte Goch. Sie soll ab Sommer im Erdgeschoss der Arnold-Janssen Schule , Hinter der Mauer 101, zwei weitere Gruppen beherbergen. Die Planungen gehen von einer Gruppe Typ I. mit 20 Kindern (2-6 Jahre) und einer Gruppe Typ III., mit 23 Kindern (3-6 Jahre) aus. „Bis Weihnachten haben wir noch Zeit uns zu freuen, dann fängt im Januar die Arbeit an", erläutert Esther Müller, Leiterin der Kindertagesstätte. Direkt im nächsten Kindergartenjahr, ab August 2018, startet der Betrieb. Erstmalig in Goch wird durch die Eröffnung einer Großtagespflegestelle im 1. OG Eltern ermöglicht, Kinder bis in die Randzeiten nach 17 Uhr versorgt zu wissen.

„Wegen der aktuellen Entscheidung wurde seitens des Jugendamts der Stadt die Meldefrist für Eltern vom 15. Dezember bis zum 22. Dezember verlängert", informiert Judith Boell, Leiterin des Jugendamts. „Wir empfehlen dafür die Internetseite Kita online, dort werden alle Schritte erklärt", so die zuständige Mitarbeiterin Britta Matenaers. Auch Ummeldungen von einer angefragten Kita zum Standort Arnold-Janssen sollen möglich sein. Wenn die Anfragen gesichtet sind, entscheidet das Jugendamt mit allen Trägern über die Platzvergabe, mit Post können Eltern in Goch Mitte März rechnen.

Einiges muss bis zum Start noch geklärt werden. „Wir bevorzugen den Standort nicht eigenständig laufen zu lassen, damit wir aus dem Pool der Mitarbeitenden in der Niersstraße Personal-Engpässe problemlos auffangen können", so Esther Müller. 1,5 Millionen Euro kosten der Umbau der Räumlichkeiten an der Schule und der Erweiterungsanbau an der Niersstraße. Die Ev. Kirchengemeinde gibt der Stadt 75.000 Euro dazu.

„Die Pläne versprechen tolle Räumlichkeiten", meint Müller. Schwerpunkte der Arbeit sollen Bewegung und Sprachförderung sein. An der Niersstraße bleiben jedoch die Plätze für Integrativkinder zentriert. Es können von den Eltern alle Zeiten gebucht werden, auch 25 Stunden pro Woche. Die Anbindung der Großtagespflegestelle muss noch in Absprache mit dem Jugendamt geplant werden. Sie kann an die Kindertagesstätte gekoppelt sein oder selbstständig betrieben werden. Zudem will die Kindertagestätte auf die Grundschule zugehen auch das Seniorenwohnheim gegenüber eignet sich für Besuche der zukünftige Kinder. „Es sind für die Kinder und die Senioren wertvolle Erfahrungen", berichtet Müller von Besuchen im Seniorenzentrum an der Parkstraße und während des Zauberklang Projektes bei der Diakonie-Tagespflege.

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