Zum Bild: Im Jahr 2017/18 hat das Deutsche Weltgebetstagskomitee aus vier Bildern surinamischer Künstlerinnen das Motiv von Sri Irodikromo für die Gestaltung seiner Plakate und Postkarten gewählt.

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Die frühere niederländische Kolonie liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Umweltzerstörung und massiver Rohstoffabbau jedoch bedrohen die einzigartige Flora und Fauna.

Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!" heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind eingeladen. Allein in Deutschland werden hunderttausende Besucherinnen und Besucher erwartet.

Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag, die Mädchen und Frauen weltweit stärken. Neben der Arbeit von Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika, werden mit den Geldern zum Weltgebetstag 2018 auch drei Projekte in Surinam unterstützt.

Gottesdienste finden im Kirchenkreis am Freitag, 2. März an folgenden Orten statt:

Ev. Kirche Issum 15 Uhr, St.-Anna-Kirche Materborn 17 Uhr, kath. Kirche Kranenburg 19 Uhr, Pfalzdorf Westkirche 15 Uhr, ev. Kirche Sonsbeck 15 Uhr, ev. Kirche Uedem 15 Uhr, St. Cyriakus Weeze 15 Uhr, ev. Kirche Xanten 17 Uhr und Kindergottesdienst zum Weltgebetstag am 8. März.

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