tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/GospelworkshopPfalzdorf.jpgEin ganzes Wochenende durchgesungen: Zum ersten Mal im Dozenten-Duo des Pfalzdorfer Gospelworkshops der Kirchengemeinde Pfalzdorf begeisterte Hanjo Gäbler. Zusammen mit Miriam Schäfer forderte der Hamburger am vergangenen Wochenende Konzentration und Stehvermögen der Teilnehmenden. Sie beide trafen am Wochenende auf motivierte Sängerinnen und Sänger. Überrascht war Profimusiker Gäbler von der Tatsache, dass das Konzept des Workshops so gut funktionierte: Die Teilnehmenden waren altersgemischt aus dem gesamten Kirchenkreis und darüber hinaus bunt zusammengewürfelt, nicht alle singen in einem festen Chor. „Der Chor hat eine tolle Qualität", bescheinigte der erfahrene Gospeltrainer schon am Samstag.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/GaeblerK.jpgErst am Freitagabend zur ersten Probe bekamen die 65 Sängerinnen und Sänger das Songbook zu sehen und lernten die Lieder kennen. Rund vier Stunden am Freitag und den gesamten Samstag wurde kräftig an den Harmonien, der Choreografie und der Haltung der Akteure gearbeitet. „Bitte nicht so deutsch-brav", forderte Gäbler. Er zeigte den Unterschied zwischen „den Händen an der Hüfte" und einer „echten Pose". „Bitte singt dreckig und etwas verrucht", forderte Profimusiker Gäbler zudem in der Nierswalder Mehrzweckhalle. Dazu mussten die Teilnehmenden den Dreiklang aus Fußbewegung, Klatschen und Singen gleichzeitig koordinieren lernen. Wie gut, dass am Samstag traditionell ein gemeinsames Mittagessen rund eine Stunde Erholung und Gespräche ermöglicht.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/SchaeferK.jpg„Die Verpflichtung dieses Duos war eine gute Entscheidung" sagte Norbert Tiede. „Miriam und Hanjo kommen bei der Gruppe total gut an." Tiede ist einer des insgesamt achtköpfigen Vorbereitungsteams der Kirchengemeinde Pfalzdorf, das den Workshop vorbereitet. Liedbücher, Bühne, Licht- und Tontechnik, Verpflegung, Anmeldeverfahren, Arbeit genug für alle. Am Sonntagabend nach einem anstrengenden und schönen Wochenende präsentierten die Teilnehmenden gut gelaunt die Ergebnisse in der Pfalzdorfer Westkirche.

Ihr Programm bot viel Abwechslung. Vor allem englische Lobpreis-Lieder, sie kamen mal leise und andächtig („Holy ist he lamb") oder locker spritzig („I got shoes") beim Publikum an. Auch Miriam Schäfer („Nur ein Wort") und Hanjo Gäbler (Sometimes I feel like a motherless child") zeigten ihre solistischen Fähigkeiten.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/HallelujahK.jpgSpontan aus dem Kreis der Teilnehmenden kam ein Duett zustande: An der Gitarre Julian Michel Boßmann und Ronja Brandenburg präsentierten Cohen´s „Hallelujah". Nach langem Applaus und einer Zugabe dankte Pfarrer Armin Rosen allen Teilnehmenden, den Workshopleitern und dem Orga-Team für ein tolles Konzert.

Wer nicht dabei sein konnte: Am 24. März folgt das zweite Abschlusskonzert, 19 Uhr in der ev. Kirche Goch.

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