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Kirchenkreis bietet Busfahrt an, Abfahrten in Geldern, Goch und Alpen.

Christinnen und Christen aus mehreren ev. Landeskirchen laden ein, am Samstag, 7. Juli nach Büchel (bei Cochem/Mosel) zu kommen. Dort lagern US-amerikanische Atombomben. Diese sollen modernisiert werden. Das macht ihren Einsatz – sie werden dann von deutschen Flugzeugen zum Ziel geflogen – wahrscheinlicher. Es droht ein millionenfacher Tod wie in Hiroshima und Nagasaki. Glauben, Gewissen und politische Vernunft bewegen uns, Massenvernichtungswaffen abzulehnen.Wir laden alle Menschen ein, die für den Abzug und das Verbot der Atomwaffen sind, vor dem Fliegerhorst öffentlich und gewaltfrei dafür einzutreten und den Umstieg auf eine friedenslogische Außen- und Sicherheitspolitik zu fordern. Der Ev. Kirchenkreis Kleve organisiert eine Busfahrt zum Aktionstag. Abfahrtsorte: Geldern, Bahnhof um 7:00 Uhr, Goch Bahnhof um 7:30 Uhr, Alpen Parkplatz an der Autobahnabfahrt ca. 07:50 Uhr. Selbstverpflegung ist nötig, der Fahrtkostenanteil beträgt 10 Euro pro Person. Anmeldungen sind erforderlich im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Geldern, Tel. 02831/800 01 oder E-Mail: geldern@ekir.de [mehr ...]

Der Klever Stadtkirchentag 2015 war die Initialzündung: Mit viel Freude bereiten seitdem jährlich Gläubige in Kleve den ökumenischen Gottesdienst im Forstgarten vor. Am Sonntag, 8. Juli, ist es wieder soweit. Um 11 Uhr beginnt der Open-Air Gottesdienst, den die drei katholischen Pfarrgemeinden in Kleve, die Evangelische Kirchengemeinde Kleve, die Stadtmission und die Vineyard Gemeinde Kleve tragen. „MITEINANDER – groß geschrieben" lautet der Titel, den die 20 Mitglieder des Vorbereitungsteams Anfang des Jahres festgelegt haben. Mit ein Grund war die Entscheidung Großbritanniens, ein Ministerium für Einsamkeit einzurichten. Dieses soll vor allem Senioren und deren pflegenden Angehörigen sowie Menschen helfen, die um den Verlust eines ihnen nahestehenden Menschen trauern. „Wir finden dies ist ein Thema, das auch hier die Menschen bewegt", erläutert Pfarrer Martin Schell beim Pressegespräch. [mehr ...]

70. Geburtstag des Ökumenischen Rates der Kirchen

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK), auch Weltkirchenrat genannt, ist eine internationale Gemeinschaft von christlichen Kirchen der verschiedenen Konfessionen weltweit, die insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Christen/innen repräsentiert. Vor 70 Jahren, 1948, fand die Gründungsversammlung in Amsterdam statt. Damals versammelten sich Vertreter von 147 Kirchen aus 44 Ländern, mehrheitlich aus Nordamerika und Europa stammend. Noch unter dem Eindruck der Leiden des 2. Weltkriegs wurde die Botschaft verkündet: „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein". [mehr ...]

„Gendergerechtigkeit in Theologie und Weltanschauung", so lautet der Titel einer Tagung an der Hochschule Rhein-Waal am Samstag, 30. Juni. „Die Tagung in Kleve mit Podiumsdiskussion und Workshops ist offen für alle Interessierten", sagt Professorin Dr. Eva-Maria Hinterhuber, Genderforscherin an der Fachhochschule. Sie wünscht sich, dass während der Tagung Menschen unterschiedlicher Religion, Weltanschuung und Nichtgläubige, verschiedene Altersgruppen, Frauen und Männer, Fachleute und Interessierte miteinander ins Gespräch kommen. [mehr ...]

Wie entwickelten sich die Beziehungen in der Grenzregion nach den Weltkriegen? Antworten gaben während des Landgottesdienstes der Kirchenkreise und Kreisdekanate Kleve und Wesel zwei Direktoren, die sich heute für Bildung von Menschen einsetzen. Der eine, Dr. Kurt Kreiten, Direktor der Wasserburg Rindern, erinnert sich an seine Kindheit in der Nähe der Grenze zu Venlo: „Wenn wir über die Grenze fuhren, freuten wir uns auf eine sehr offenes und liberales Land." Die Haltung gegenüber den Niederlanden sei vor allem eine Generationenfrage. Großeltern, die den zweiten Weltkrieg mitgemacht haben verhielten sich im Kontakt zu den Nachbarn anders. Obwohl die Beziehungen vor dem Weltkrieg gut und zahlreich gewesen seien. [mehr ...]

Berlin/München (epd). Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland werden bundesweit auch zahlreiche Kirchen Public Viewing anbieten. Die dafür notwendigen Gema-Lizenzen seien gut nachgefragt, sagte Gema-Fußballexpertin Gabi Schilcher dem Evangelischen Pressedienst (epd): "In Kirchengemeinden ist das Interesse natürlich auch groß, weil Public Viewing für ein Gemeinschaftsgefühl sorgt." [mehr ...]

Ihre Augen leuchten, wenn Katharina Angenendt von den vielen Kindern erzählt, die sie in fast 45 Jahren im evangelischen Kindergarten (heute Evangelische Integrative Kindertagesstätte) ins Leben begleitet hat. Selbst Enkel von ehemaligen Kindergartenkindern hat sie schon in der gelben Gruppe begrüßt. Nun geht Katharina, so wird sie von allen 'ihren' Kindern genannt, zum Ende des Kita-Jahres in den Ruhestand. Da der Abschied nach so vielen intensiven Jahren schwerfällt, wird er in Etappen genommen. Am kommenden Sonntag feiert die Gemeinde mit der Kindertagesstätte um 10.30 Uhr in der evangelischen Kirche am Markt einen Familiengottesdienst mit Verabschiedung von Katharina Angenendt. Dazu sind insbesondere alle ehemaligen Kindergartenkinder eingeladen, die bei Katharina Angenendt (früher Spahns) in der Gruppe waren. Das Team der Kindertagesstätte und die Kirchengemeinde freuen sich auf eine bunten Gottesdienst. [mehr ...]

Im Sommer besucht eine Jugenddelegation aus dem Partnerkirchenkreis Silindung (Indonesien) den Ev. Kirchenkreis Kleve (3. – 27. Juli 2018). Während eines ersten Infotreffens wird allen Teilnehmenden das geplante Programm vorgestellt und werden Fragen zu den acht jungen Erwachsenen und zwei Begleitpersonen beantwortet.Junge Erwachsene aus der Region, die spontan Interesse haben diese kulturelle Begegnung (auch in Teilen) mit zu begleiten, sind ebenfalls zu dem Treffen eingeladen. Das Informationstreffen beginnt am Mittwoch, 13. Juni ab 17 Uhr im Verwaltungsamt des Kirchenkreises, Niersstraße 1 in Goch. Es besteht für diese jungen Menschen die Möglichkeit, am Gegenbesuch in Indonesien 2019 teilzunehmen. Wer an der Begegnung interessiert ist, kann sich auch als Gastfamilie einbringen. [mehr ...]

Gottesdienst nimmt Geschichte der Grenzregion auf

Der Ökumenische Landgottesdienst der Kirchenkreise und Kreisdekanate Kleve und Wesel startet in diesem Jahr in der Kapelle der Wasserburg in Kleve-Rindern, Wasserburgallee 120. Der Gottesdienst beginnt am Dienstag, 12. Juni, um 20 Uhr. Ein ökumenisch besetztes Vorbereitungsteam stellte ihn unter das Psalmwort „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern". Der Gottesdienst nimmt die Grenzregion und ihre Geschichte in den Blick: Gerade aus der Erfahrung und dem Eindruck zweier Weltkriege entstanden vermehrt Bildungseinrichtungen – Landvolkshochschulen. Mehr Bildung sollte der Schlüssel sein zu mehr Wohlstand und Weltoffenheit. Über die Grenze und zum Hier und Heute geht der Blick mit einem Gast aus Groesbeek: Der Direktor des dortigen Bevrijdingsmuseums, Drs. Wiel P. H. Lenders trägt zum Gottesdienst ebenso bei wie der Direktor der Wasserburg, Dr. Kurt Kreiten und Jürgen Widera, Pfarrer des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrhein. [mehr ...]