Im jüngst prämierten „Golddorf" wurde Rahel Schaller als Pfarrerin der Gemeinde eingeführt.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/PfarrteamRegion.jpgBereits seit zwei Jahren ist Pfarrerin Schaller als Vakanzvertretung für den im Ruhestand befindlichen Pfarrer Klaus Bender in Louisendorf unterwegs. Pfarrerin Schaller und die Louisendorfer entwickelten in der Zeit Sympathie füreinander, so dass die Einführung am Sonntag als feste Pfarrerin der Gemeinde alle freute: „Es ist ein Segen für uns, dass Sie nun hier sind", meinte beispielsweise Bürgermeister Peter Driessen.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/PfarrerTeamLouisendorf.jpg„Ganz schön viel schwarz in der Kurve", bemerkte Pfarrer Armin Rosen zu Anfang des Gottesdienstes im Kirmeszelt mit Blick nach links. Denn nicht nur Pfarrerin Schaller wurde eingeführt, sondern auch alle weiteren Pfarrpersonen der sechs Kirchengemeinden der Region West. In Vertretung des Superintendenten führte Pfarrer und stellvertretender Skriba Holger Mackensen die Pfarrerinnen Rahel Schaller und Irene Gierke sowie die Pfarrer Armin Rosen und Robert Arndt ein und segnete sie für die kommenden Aufgaben.

„Ich habe gesehen, mit welcher Begeisterung ihr die Region West installiert habt und die große Energie, zusammen arbeiten zu wollen", befand Mackensen. „Der Kirchenkreis möchte trotz des Veränderungsdrucks mit den kleinen Gemeinden achtsam umgehen", so Mackensen weiter. Befürchtungen der Louisendorfer, nach dem Weggang von Pfarrer Bender „geschluckt" zu werden haben sich mit dem gestrigen Tag erledigt.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/SchallerLouisendorf.jpgFoto: Nach dem Gottesdienst widmen sich die Zeltbesucher dem Kaffee und Kuchenbuffet.

Während der Predigt über den Lesungstext aus dem 1. Petrusbrief betonte Pfarrerin Schaller, dass eben nicht die Steine eines Gebäudes, sondern die lebendigen Steine in einer Gemeinde die wichtigen Steine seien, die großen sichtbaren, wie die kleinen unsichtbaren. Sie fühle sich nun selber als lebendiger Stein in Louisendorf. „Es ist ein guter Tag für Louisendorf", wurde am Sonntag mehrmals formuliert. Ein Dorf, dessen Bewohnerinnen und Bewohner eine Zukunft haben wollen in ihrem Dorf - und in ihrer Kirchengemeinde. Wie nun alles wird, auch dabei vertraut Pfarrerin Schaller auf Gott: „Er ist der Baumeister."

Die Region ist eigeladen am Reformationstag, 31. Oktober, abends zum gemeinsamen Gottesdienst in der Louisendorfer Elisabethkirche.

 

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