tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles011/GWSMiriam.jpgGoch. Die 16. Ausgabe des Pfalzdorfer Gospelworkshops begeisterte in einer voll besetzten Kirche in Goch am Markt. Erstmals fand das Abschlusskonzert nicht in der Pfalzdorfer Westkirche und zwei Stunden früher statt. Mit „Soli deo gloria", allein Gott zur Ehre, war das Konzert überschrieben. Die Workshopleitung lag in den bewährten Händen von Miriam Schäfer und Hanjo Gäbler. Sie formten aus den über 70 sangesfreudigen Menschen in der Nierswalder Turnhalle am Freitagabend und Samstag einen ausdrucksstarken Chor. Schäfer und Gäbler schafften es erneut, die Fröhlichkeit der mitreißenden Lieder auf den Chor zu übertragen. Gäbler erinnerte allerdings auch daran, dass Gospel nicht nur als „happy clappy" zu verstehen sei. Denn Gospel war die Musik der Sklaven. Sie baten in ihren Liedern den Gott ihrer (vor allem weißen) Peiniger um Hilfe, wie in „who´s like the lord". Der leise Anfang des Gebets steigert sich zu einem fulminanten „forte" im Mittelteil.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles011/GWSHanjo.jpgDas Publikum wurde während des Konzerts mehrmals aufgefordert, mitzusingen. Dem konnten viele nicht widerstehen und machten bei eingängigen Melodien und kurzen Textzeilen gerne mit. Besonders im Bass fanden sich viele der Männer, denn: „Wer jetzt nicht aufzeigt, singt die Tenorstimme". Aus dem Chor traute sich zwei Teilnehmende an einen Solopart, auch Gäbler und Schäfer fügten Keyboard-spielend einige Verzierungen im Obertonbereich hinzu.

Vor allen die leisen Passagen und die Liedenden beeindruckten klanglich und zeigten die erfolgreiche Arbeit am Wochenende. Das Publikum quittierte die Leistungen mit dankbarem Applaus. Es war wieder ein tolles Wochenende, sagten Teilnehmende nachher. Viele von ihnen sind beim Gospelworkshop Dauergäste. Die zunächst geplante Mitwirkung im Gottesdienst am Sonntag kam leider nicht zustande, es wäre dann doch zu viel gewesen. Gäbler lobte das Gesamtpaket, die gemeinschaftliche Rundumversorgung der Teilnehmenden, am Samstag brachten alle für alle was mit. „Ihr seid eine tolle Truppe" lobte Schäfer die Mixtur aus Chorsängerinnen und Chorsängern sowie anderen, denen das Gospel-Herz auf den Stimmbändern liegt. Der Pfalzdorfer Pfarrer Armin Rosen dankte den Workshopleitern für ihren Einsatz und für die Verkündigung des Evangeliums in muskalischer Form mit einem kleinen Geschenk. Nach dem Workshop ist vor dem Workshop: die 17. Ausgabe soll Mitte Mai kommenden Jahres stattfinden.

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