Bestattung

Wenn jemand stirbt,
gibt es eine Bestattung.

Ein anderes Wort für Bestattung ist Beerdigung.
Wenn der Mensch evangelisch war,
gibt es einen evangelischen Gottesdienst.

Vor dem Gottesdienst gibt es ein Trauer-Gespräch.
Im Trauer-Gespräch spricht der Pfarrer
mit der Familie oder Freunden vom Verstorbenen.
Für den Gottesdienst will der Pfarrer Vieles wissen.
Zum Beispiel:

  • Was hat der Verstorbene in seiner Frei-Zeit gemacht?
  • Was war dem Verstorbenen wichtig?
  • Welche Lieder sollen im Gottesdienst gesungen werden?
  • Wie viele Menschen kommen ungefähr zum Gottesdienst?
  • Gibt es Menschen, die etwas im Gottesdienst machen möchten?
    Zum Beispiel ein Gebet sprechen oder einen Text vorlesen.

In dem Gottesdienst erinnert der Pfarrer an den Verstorbenen.
Der Pfarrer erzählt von Jesus Christus.
Jesus Christus ist gestorben
und nach 3 Tagen von den Toten auferstanden.
Christen haben die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.
Das Leben nach dem Tod ist bei Gott.

Es gibt ein Heft von der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Das Heft heißt:

Nichts vergessen.

Das Heft hilft:

  • das Leben im Alter planen,
  • die eigene Bestattung planen.

Es ist gut,
wenn Menschen darüber nachdenken:
Wie möchte ich nach meinem Tod bestattet werden?
Für die Familie ist dann Vieles leichter.
Informationen über das Heft bekommen Sie hier:
www.ekir.de


Es gibt verschiedene Möglichkeiten für eine Bestattung.
Zum Beispiel:

  • Der Verstorbene wird in einem Sarg in die Erde gelegt
    auf dem Fried-Hof.
  • Der Verstorbene wird in einem Sarg
    in einem speziellen Ofen verbrannt.
    Die Asche vom Verstorbenen wird in dem Ofen aufgefangen.
    Die Asche kommt in eine Urne.
    Die Urne mit der Asche vom Verstorbenen kommt in die Erde
    auf dem Fried-Hof.
    Oder die Urne mit der Asche vom Verstorbenen kommt in die Erde
    auf einem Fried-Wald unter einen Baum.

Haben Sie Fragen zum Thema Bestattung?
Möchten Sie mit jemandem über Ihre Trauer sprechen?
Die Pfarrer und andere Personen in den Gemeinden helfen Ihnen.