Aktuelles
Neujahrskonzert: französische Klangfarben
Geschenkt
Jeden morgen packe ich jetzt im Advent ein Päckchen aus. Immer findet sich eine kleine Überraschung darin – ein Schokoriegel, ein kleiner Engel, eine Gemüsebürste … Geschenkt, denke ich dann. Einfach geschenkt. Und ich freue mich, dass eine an mich denkt und mir Geschenke macht – selbst wenn ich über das ein oder andere Geschenk ein wenig schmunzeln muss.
Nicht jedes Geschenk entspricht meinen Wünschen. Aber darum geht es beim Schenken auch nicht. Es geht nicht darum, Wünsche zu erfüllen. Es geht darum, Zuneigung und Liebe zu zeigen. Und die schönsten Geschenke sind für mich die, die sich nicht in kleinen oder großen Päckchen mit roter Schleife drum verstecken. Die schönsten und teuersten Geschenke sind zwei Augen, die mich freundlich anschauen, eine Hand, die mir den Rücken stärkt, zwei Ohren, die mir aufmerksam zuhören. Zuneigung und Liebe – geschenkt. Der Advent ist die Zeit, mich darauf vorzubereiten, mich daran erinnern zu lassen – an das schönste und teuerste Geschenk überhaupt: Gottes Liebe. Sie kommt zur Welt, zu mir und dir. Einfach geschenkt.
Rahel Schaller
Pfarrerin in Goch und Louisendorf
Zeit des Wartens
Warten Sie auch so ungern? Freizeitforscher haben eine Statistik herausgebracht, wonach wir durchschnittlich 3,5 Monate unseres Lebens im Verkehrsstau stehen und 5 Jahre in Schlangen warten. Ich denke an die Schlangen an der Supermarkt-Kasse, beim Geldautomaten in der Sparkasse, beim Bäcker oder an der roten Ampel. Ganz zu schweigen vom Warten bei der Bahn oder beim Arzt. Immerhin wird da auf etwas sehr Wichtiges gewartet. Und nun ist Advent.
Moyländer entwidmeten ihre Kirche
Bedburg-Hau. Da wurden doch einige Augen feucht: Als am Ende des Entwidmungsgottesdienstes in Moyland Mitglieder des Presbyteriums auf die Leiter stiegen, das Kreuz in der der Schlosskirche abnahmen und bei trauriger Orgelmusik auf den Abendmahlstisch legten, wurde es greifbar: Das war der letzte Akt der Evangelischen Kirchengemeinde Moyland in der Schlosskirche.
Einführung Pfarrerin Neubert am 1. Advent
Goch. Der Evangelische Kirchenkreis Kleve und die Evangelische Kirchengemeinde Goch laden herzlich zur Einführung von Pfarrerin Dorothee Neubert ein. Am 1. Adventssonntag beginnt der Einführungsgottesdienst um 14 Uhr in der evangelischen Kirche Goch am Markt. Neubert ist bereits seit einigen Wochen im Dienst, mit ihrer kreiskirchlichen Pfarrstelle entlastet sie Robert Arndt im Superintendentenamt mit 75 Prozent, zusätzlich begleitet sie im Kirchenkreis den 2026 startenden ökumenischen Qualifizierungskurs ehrenamtliche Seelsorge.
Gespräch im „Blauen Salon“: Erben und Vererben
Goch. Die Erwachsenenbildung und die Fachgruppe Älterwerden im Ev. Kirchenkreis Kleve laden zu neuen, monatlichen „Gesprächen im Blauen Salon“ ein.
Neu: Qualifizierungskurs Seelsorge in 2026
Goch. Seelsorge als Ehrenamt, das geht gut zusammen, meinen die evangelische Pfarrerin Dorothee Neubert und Dr. Andrea Spans vom Katholischen Bildungsforum Kleve. Im kommenden Jahr bieten sie gemeinsam einen ökumenischen Qualifizierungskurs an, der genau das zum Ziel hat: Menschen zu befähigen, als Seelsorgerin oder Seelsorger in einer Gemeinde tätig sein zu können. „Seelsorge, das können nicht nur Pfarrerinnen und Pfarrer, sondern auch dafür qualifizierte Menschen“, ist sich Rahel Schaller, Assessorin im Evangelischen Kirchenkreis Kleve sicher. Seit einiger Zeit wurde im Kreissynodalvorstand überlegt, wie dieses Projekt angegangen werden kann. Dass es nun ökumenisch ausgerichtet ist, „erweitert die Vielfalt, die wir mit dem Kurs auch abbilden wollen“.
Der Männer-Koch-Kurs
Pfalzdorf. Es gibt nicht nur Männer, die gerne essen. Es gibt auch Männer, die gerne kochen, ohne direkt Ambitionen auf einen Michelin-Stern zu haben. Ein neues Angebot der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf kommt dem sehr entgegen: Das monatliche Kochen (mittwochs 18:30 Uhr) lockt Männer an, die neben dem Kochen die Gemeinschaft untereinander schätzen. Und zumindest diese kurze Zeit kommen sie ganz ohne Frauen aus. Bereits zwei Mal war die Küche des Pfälzerheims Austragungsort des Männer-Koch-Kurses.
Gemeinde in Pfalzdorf feierte 250 Jahre Westkirche
Auch zwischen evangelisch-reformierten und evangelisch-lutherischen Gemeindegliedern in Pfalzdorf gab es Zoff, wie der langjährge Gocher Stadtarchivar Hans-Joachim Koepp in seinem Festvortrag zu 250 Jahren Westkirche berichtete: "Du luppohriger Lutheraner" soll etwa Schulmeister Conrad dem Lutheraner Johannes Seemann entgegnet haben, weil dieser den Kollektengang des Schulmeisters zur Finanzierung des Kirchenbaus für nicht gut hielt. Die Gemeinde feierte den Geburtstag am Sonntag mit einem Festgottesdienst, den Pfarrer Jens Kölsch-Ricken, Organistin Silke Grabbe und der Posaunenchor gestalteten. Bild: Hans-Joachim Koepp
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Abschied in den Ruhestand: Pfarrer Achim Rohländer
Kleve. Nach 26 Jahren in Kleve geht Pfarrer Achim Rohländer Ende des Jahres in den Ruhestand. Bald wird er 65 Jahre alt, ein Pfarrer, der mit allen Generationen gerne zusammen war – und sie mit ihm. Von der Krabbelgruppe über die Jugendarbeit bis zur Erwachsenenbildung und Seniorenarbeit. „Begegnungen“ waren und sind Achim Rohländer wichtig. Im Kirchenkreis war er viele Jahre Vorsitzender des Jugendfachausschusses.
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